Liebe to go - Die längste Woche meines Lebens - Blu-ray

Blu-ray Start: 05.11.2014
FSK: 0 - Laufzeit: 86 min

Liebe to go - Die längste Woche meines Lebens Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Conrad Valmont (Jason Bateman) lebt allein mit dem Personal in dem prestigeträchtigen Hotel seiner Familie mitten in Manhattan. Seine Eltern ließen ihn mit 10 Jahren wegen eines langjährigen Urlaubs in Paris zurück. Jetzt ist er 40 und sein Leben besteht darin, Frauen hinterherzujagen, nicht zu arbeiten und das luxuriöse Leben im Hotel zu genießen. Alles ändert sich, als sich seine Eltern scheiden lassen, ihm seine Treuhandfonds streichen und er mittellos auf der Straße steht.
Erst einmal kommt er bei seinem besten Freund Dylan (Billy Crudup) unter. Dort begegnet er unvermittelt der Frau seiner Träume: Mit Beatrice (Olivia Wilde) will er den Rest seines Lebens verbringen. Jedoch muss er schmerzlich feststellen, dass sie bereits an seinen Freund vergeben ist. Conrad muss sich entscheiden, zwischen seiner Freundschaft mit Dylan oder der Zukunft mit seiner großen Liebe.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Eurovideo
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,78:1) 1080p HD

DVD und Blu-ray | Liebe to go - Die längste Woche meines Lebens

Blu-ray
Liebe to go - Die längste Woche meines Lebens Liebe to go - Die längste Woche meines Lebens
Blu-ray Start:
05.11.2014
FSK: 0 - Laufzeit: 86 min.

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DVD
Liebe to go - Die längste Woche meines Lebens Liebe to go - Die längste Woche meines Lebens
DVD Start:
05.11.2014
FSK: 0 - Laufzeit: 82 min.

Blu-ray Kritik - Liebe to go - Die längste Woche meines Lebens

Blu-ray Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 6/10
Ton: | 6/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 4/10


Der Mann ist fleißig: Jason Batemann kann und will sich nicht erholen und steht mit dem nächsten Film in den Pipelines der DVD- und Blu-ray-Regale. „Liebe To Go – Die längste Woche meines Lebens“ heißt die Dramedy vom recht unbekannten Peter Glanz, die sich – wie der Name schon verrät – mit der Liebe beschäftigt. Womit auch sonst.

Ein echter Lebemann verliebt sich urplötzlich Hals über Kopf in eine junge Schönheit: Der Mittvierziger Conrad (Jason Bateman, ganz bald in „Kill The Boss 2“ im Kino zu sehen) hat das nicht kommen sehen und ist es auch ganz und gar nicht gewohnt, lebt er doch ein unabhängiges Leben auf Kosten der reichen Eltern. Diese Frau namens Beatrice (Olivia Wilde, auch bald im Kino, neben Mila Kunis und Liam Neeson in „Dritte Person“) ist auch noch keine geringere als die Partnerin seines besten Freundes Dylan (Billy Crudup, NICHT bald im Kino, dafür aber seit Kurzem auf DVD in „Blood Ties“). Schneller als er sich versehen kann, muss Conrad sich zwischen Freundschaft und Liebe, Verantwortung oder Ziellosigkeit entscheiden. Und scheint in seiner Überforderung zu scheitern.

Auffällig ist die anhaltende Erzählperspektive während des kompletten Films, die sehr stark an den Stil von Woody Allen erinnert. Dieses märchenhafte Verhalten passt so gar nicht zu dem Film, der versucht, sich durch Retrospektive in der Gegenwart zu profilieren. Abgesehen davon, dass das zur Konsequenz beiträgt, abgekupfert zu wirken, erzwingt der auktoriale Erzähler bei den Zuschauern eine Haltung, die nicht förderlich ist: Anstatt in Ruhe eine Dreiecks-Romanze zu genießen, wird einem der Charakter als Möchtegern-Bohemians und Pseudointellekt aufgedrängt. Wäre dieses ausschlaggebende Detail ausgelassen sein worden, könnte ich wetten, dass der Film mehr reißen würde. Aber wie sagt man so schön: Hätte, hätte, Fahrradkette.

Ich versuche mich dem Plot zu widmen, ohne dieses Desaster zu beachten. Das Grundkonzept des Films ist simpel, aber für die breite Masse ansprechend und erinnert an eine „Coming-Of-Age“-Comedy im speziellen Sinne, da hier ein in der Reife ewig Kind gebliebener Mann erwachsen werden muss. Doch trotzdem zündet der Streifen nicht so richtig, bis etwas spannendes passiert dauert es immer ein wenig zu lang. Oft ist „Liebe To Go“ zudem vorhersehbar, was die vorhandene Spannung dementsprechend dimmt. Achja, bevor ich es vergesse: Wie auch der Erzähler treten noch mehr stereotypische und klischeebeladene Elemente auf, die den Charme verfehlen. Conrads Therapeut und eine individuelle Tanzszene sind zwei davon. Mist, ich konnte nicht mal diesen Absatz über den Erzähler ausblenden.

Jason Bateman kennt man selten in so einer egoistischen Rolle und es macht schon Spaß ihm dabei zuzusehen. Teilweise möchte man seinem Charakter eins auf die Zwölf geben, so dass das Warten auf Rückschläge in Conrads Leben sich absolut nicht schlecht anfühlt. Ansonsten wurde mit Olivia Wilde eine sehr hübsche Schauspielerin engagiert, die mit ihren Augen tatsächlich jeden in ihren Bann zieht. Optisch passt sie also auf jeden Fall in die Figur. Sonst sind sowohl sie als auch Co-Star Cudrup nicht durch großartige Leistungen auffällig. Grundsolide gespielt gehen sie neben Jason Bateman leider unter, was größtenteils an der langweiligen Charakterisierung ihrer Figuren liegen wird.

Das Bild ist gut, aber leider zu sehr bemüht darum, retro zu wirken. Am Ton stört mich persönlich sehr, dass der Erzähler (da ist er wieder) verhältnismäßig „laut“ über das Geschehen gelegt wurde. Ein wenig wie Werbepausen im Fernsehen, die dafür gemacht sind, die Aufmerksamkeit des Zuschauers zu erhaschen. Hier ist es ähnlich, das kommt nicht gut an. Und wisst ihr, was noch nicht gut ankommt? Es gibt als Bonusmaterial nur Trailer zu sehen. Buh.

Ein ganz netter Streifen ist „Liebe To Go – Die längste Woche meines Lebens“ ja schon. Vor allem weibliches Publikum kann er für sich gewinnen, allerdings bleiben Humor und Anspruch etwas auf der Strecke, was dem Film nur zarte 4 Punkte einbringt.

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by Jennifer Mazzero
Bilder © Eurovideo