Letztendlich sind wir dem Universum egal - Blu-ray

Blu-ray Start: 01.10.2018
FSK: 6 - Laufzeit: 98 min

Letztendlich sind wir dem Universum egal Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Rhiannon ist 16 und muss sich mit den alltäglichen Widrigkeiten des Teenager-Lebens herumschlagen: Liebeskummer, Unsicherheit, Gefühlschaos. Doch dann verliebt sich das Mädchen in eine mysteriöse Seele namens „A“, die zufälligerweise im Körper ihres Freundes Justin landet. „A“ bewohnt jeden Tag einen anderen Körper eines 16-jährigen Jungen oder Mädchens, was es für Rhiannon sehr schwierig macht, sie wiederzufinden. Doch die beiden spüren eine einzigartige Verbindung zueinander und versuchen mit aller Kraft, sich nicht zu verlieren. Je stärker ihre Liebe zueinander wird, desto mehr spüren sie die unmittelbare Herausforderung, die „A“s täglicher Körperwechsel mit sich bringt. So stellt ihre einzigartige Liebe Rhiannon und „A“ vor eine der schwierigsten Entscheidungen, die sie je in ihrem Leben treffen mussten.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: WVG Medien / Splendid Film
Tonformate:
DTS-HD 5.1 (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.39:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
• Deleted Scenes
• Featurettes

DVD und Blu-ray | Letztendlich sind wir dem Universum egal

Blu-ray
Letztendlich sind wir dem Universum egal Letztendlich sind wir dem Universum egal
Blu-ray Start:
01.10.2018
FSK: 6 - Laufzeit: 98 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Letztendlich sind wir dem Universum egal Letztendlich sind wir dem Universum egal
DVD Start:
01.10.2018
FSK: 6 - Laufzeit: 94 min.

Blu-ray Kritik - Letztendlich sind wir dem Universum egal

Blu-ray Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 0/10
Ton: | 0/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 4/10


2018 konnte bisher mit vielen Romanzen begeistern, die nicht dem gleichen Ablauf wie sonstige Filme des Genres hatten. Egal ob es ein “Call me by your Name“, ein “Shape of Water“, ein “Love Simon“, oder auch ein “Das schönste Mädchen der Welt“ war, alle diese Filme sind von ihrem geschichtlichen Aufbau und dem zentralen Paar anders als der Standardfilm dieses Genres und genau dies ist nun auch hier der Fall. Das Klischee das perfekte Mädchen verliebt sich in den tollsten Jungen und am Ende kommen sie zusammen, ist zwar hier an sich sehr nah dran, doch die Ausgangssituation der zwei Antagonisten ist eine andere. Im Kern wird in dem Film die Geschichte von der 16-Jährigen Rhiannon (Angourie Rice) erzählt, die bislang ein ganz normales Leben geführt und sich mit den üblichen Problemen eines Teenagers, wie Unsicherheit, Liebeskummer oder chaotischen Gefühlen herumgeschlagen hat. Doch eines Tages macht das Mädchen die Bekanntschaft mit einer ungewöhnlichen Seele namens A und verliebt sich direkt in sie. Diese Seele wacht jeden Tag in dem Körper eines anderen 16-jährigen Mädchen oder Jungen auf und versucht für diesen Menschen das Beste aus dem Tag zu machen. Allerdings weiß sie am Vorabend nie genau als was sie am nächsten Morgen aufwacht und was die Geschichte desjenigen ist. Sie weiß nur, dass sie in jedem Körper nur eben diesen einen Tag verbringen kann und ist sich auch ihren persönlichen Schwächen bekannt. Sie kann sie die Entwicklungen der Personen nicht weiter mitbekommen, kennt auf die regulären Fragen - wie z.B. ob sie Eltern hat – keine Antwort und kann sich auch nicht Hilfe holen, da sie an jedem Tag jemand anderes ist. Doch als sie auf Rhiannon trifft, spürt sie eine Veränderung. Kann die junge Frau etwa der Seele helfen und dafür sorgen, dass sie in einem Körper bleiben kann und nicht mehr wechseln muss?

Colin Ford und Angourie Rice in Letztendlich sind wir dem Universum egal
Colin Ford und Angourie Rice in Letztendlich sind wir dem Universum egal © Splendid Film
Die Grundidee dieses Films, dass sich die Protagonistin in eine Seele verliebt und nicht in einen tatsächlichen Jungen ist frisch und interessant und lässt nochmal ganz andere Gespräche nach dem Ansehen des Films zu als es der Standard Genrefilm tut. Der Film ist emotional gehalten und zeigt, dass es nicht nur die Liebe so gibt wie wir sie kennen, sondern dass sie auch noch in vielen anderen Formen auftreten kann und dass man genauer hinschauen und hinhören muss um den richtigen Menschen für einen zu entdecken. Es ist ein guter Hinweis für die heutige Jugend, die immer mehr darauf achtet möglichst schön zu wirken, sich von den anderen abzuheben und die tollsten zu sein. Liebe kommt nicht, wenn man der tollste Mensch ist, sondern wenn man sich Zeit lässt und genauer hinschaut. Der Film hat so manche Szene in sich, die manche vielleicht von sich selbst kennen und ist sehr realitätsnah. Die Geschichte, die hier erzählt wird, funktioniert aber sehr vermutlich als Buch besser als jetzt als Film. Trotz einer neuen und frischen Ideen bringt der Film nämlich so manchen Schwachpunkt mit, den man ihm auch deutlich ansieht.

Debby Ryan und Angourie Rice in Letztendlich sind wir dem Universum egal
Debby Ryan und Angourie Rice in Letztendlich sind wir dem Universum egal © Splendid Film
Er bleibt seine gesamte Lauflänge zu oberflächlich und ist nicht so emotional wie ich es mir nach dem Trailer erhofft hatte. Es gelingt hier nicht zu den Figuren eine Bindung aufzubauen und sie bleiben den gesamten Film eher uninteressant und austauschbar. Alle Probleme, die hier aufkommen, sind zu schnell gelöst und werden nicht benötigt um die Geschichte voran zu bringen. Ebenso merkt man der 17-Jährigen Angeourie Rice an, dass sie sich wirklich Mühe gibt als Rhiannon den Film auf ihren Schultern zu stemmen, doch leider ohne Erfolg. Man sieht ihr an, dass es ihr noch an Übung fehlt und sie eben dies nicht schafft. Doch dies ist auch ihr erster Film wo sie im zentralen Mittelpunkt steht und ich bin mir sehr sicher, dass sie da mit der Zeit noch mehr Übung bekommen wird, nur hier ist es so. Außerdem sind die Personen, in denen die Seele A auftritt, nicht alle glaubwürdig genug und man nimmt den Meisten nicht ab, dass sie eben diese Seele in sich tragen. Das ist wirklich schade, denn so wirkt das Zusammentreffen von Rhiannon und A oftmals etwas seltsam und ist aufgeschrieben vermutlich deutlich besser gelöst. Es fehlt außerdem auch an einem richtigen Konflikt zwischen den beiden. Alles geht zu leicht und reibungslos, so dass der Film zu sehr vor sich hinplätschert und zum Ende hin dann noch Kitsch erhält, den er nicht gebraucht hätte.


Fazit:
Abschließend lässt sich also zusammenfassen, wer das Buch oder andere Jungendromanverfilmungen mag, der wird sich auch hier mit dem Film wohl fühlen. Er ist wirklich nett geworden, auch wenn man die Erwartungen an den Film etwas herunterschrauben sollte. Wenn man aber mit diesem Genre nichts abgewinnen kann und auch den Trailer nicht mochte, sollte man die Finger von dem Film lassen. Der Film schafft es nicht, überraschende Wendungen aufzuzeigen und hält sich strickt an den Trailer und alles kommt so wie man es schon von vornerein vorsehen kann.

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by Peter Brauer
Bilder © WVG Medien / Splendid Film




Letztendlich sind wir dem Universum egal - Trailer