Lebe lieber ungewöhnlich - Blu-ray

Blu-ray Start: 14.04.2016
FSK: 16 - Laufzeit: 103 min

Lebe lieber ungewöhnlich Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

Preisvergleich

jpc Logo 12,99 € jetzt kaufen
Amazon Logo 11,99 € jetzt kaufen4020628852986
alle Preise inkl. MWST

-> alle DVD, Blu-ray zum Film

Inhalt

Wieder ein wenig göttliche Ordnung in das Liebesleben der Erdenbewohner bringen: das ist der Auftrag, den die Engel O’Reilly und Jackson erhalten. Eine große Liebe muss her, so unwahrscheinlich, wie nur himmlische Mächte es können. Und so passiert es, dass der Putzmann Robert mit gezogener Waffe versucht seinen Job zurückzufordern und dabei Celine, die Tochter seines Chefs, entführt. Um gegen ihren Vater zu rebellieren zeigt Celine ihrem unfreiwilligen Kidnapper, wie eine ordentliche Erpressung funktioniert und so entspinnt sich ein romantischer Roadtrip unter himmlischer Fügung.

-> mehr Info zum Film mit Trailer, Cast & Crew

Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Koch Media
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Trailer, Interview mit Cast & Crew (ca. 17 Minuten), Making of (ca. 3 Minuten), Bildergalerie mit seltenem Werbematerial und Fotos vom Set, 1.33:1 sowie 1.85:1 Open Matte Fassungen des Films (in Pal)

DVD und Blu-ray | Lebe lieber ungewöhnlich

Blu-ray
Lebe lieber ungewöhnlich Lebe lieber ungewöhnlich
Blu-ray Start:
14.04.2016
FSK: 16 - Laufzeit: 103 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Lebe lieber ungewöhnlich Lebe lieber ungewöhnlich
DVD Start:
14.04.2016
FSK: 16 - Laufzeit: 99 min.

Blu-ray Kritik - Lebe lieber ungewöhnlich

Blu-ray Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 6/10
Ton: | 4/10
Extras: | 7/10
Gesamt: | 7/10


Die beiden Engel O'Reilly (Holly Hunter) und Jackson (Delroy Lindo) werden von ihrem Vorgesetzten Gabriel (Dan Hedaya) als Liebesboten mit einem neuen Auftrag zur Erde geschickt. Sollte dieser Auftrag ebenso scheitern wie die Beziehungen ihrer bisherigen Paare, werden sie auf die Erde verbannt.
Lebe lieber ungewöhnlich Szenenbild Dort wird inzwischen der Träumer Robert (Ewan McGregor) als Reinigungskraft von einem Roboter ersetzt und von seinem Chef gefeuert, von seiner Freundin verlassen und schließlich aus seiner Wohnung geworfen. Mit wilder Entschlossenheit macht er sich daraufhin zu seinem ehemaligen Boss, Mr. Naville (Ian Holm) auf, um diesen zur Rede zu stellen. Als er bei Naville auf Sicherheitsbeamte anstatt auf Verständnis stößt, entführt er kurzerhand dessen verwöhnte und abgebrühte Tochter Celine (Cameron Diaz). Celine hat ebenfalls nicht das beste Verhältnis zu ihrem Vater, aber dafür umso mehr Erfahrungen mit Geiselnahmen, woraufhin sie dem überforderten Robert hilft und allmählich zu seiner Komplizin wird.
Inzwischen geben sich O'Reilly und Jackson vor Celines Vater als Kopfgeldjäger aus und wollen unbemerkt das flüchtige Paar zusammenschweißen.

Ein Jahr nach seinem Erfolg mit „Trainspotting“ drehte Regisseur Danny Boyle („The Beach“, „Slumdog Millionär“, „Steve Jobs“) mit seinem damaligen Hauptdarsteller Ewan McGregor „Lebe lieber ungewöhnlich“ und konnte auch für diesen Film eine Reihe guter Schauspieler arrangieren, die in ebenso charmanten wie ausgefallenen Rollen glänzen und sichtlich Spaß an ihrer Darstelung haben, was auch auf den Zuschauer abfärbt.
Im Fokus des Films stehen die Rollen von Ewan McGregor („Big Fish“, „I Love You Phillip Morris“, „Star Wars – Episode I bis III“) und Cameron Diaz („Being John Malkovich“, „Gangs of New York“, „The Counselor“). Die Chemie zwischen den beiden Schauspielern ist großartig: Ewan McGregor als unbeholfener Geiselnehmer, der als Krimineller ebenso scheitert, wie in seinem Berufs- und Privatleben, der aber das Herz am rechten Fleck hat und Cameron Diaz als unbeeindruckte und eher genervte als verängstigte Geisel, die sich allmählich in der Rolle der verschlagenen Gangsterbraut gefällt, sind eine tolle Kombination. Eine ebenfalls gelungene und ungewöhnliche Kombination sind Delroy Lindo („Nur noch 60 Sekunden“) und Holly Hunter („Wachgeküsst“), die als Liebesboten etwa so erfolgreich sind, wie Robert als Geiselnehmer. Holly Hunter dabei zuzusehen, wie sie in ihrer Rolle als O'Reilly ebenso aufblüht, wie ihre O'Reilly in der Rolle der Kopfgeldjägerin, ist eine Freude für sich. Lebe lieber ungewöhnlich SzenenbildDelroy Lindos Mimik sorgt dafür, dass seiner Figur die Angst, auf die Erde verbannt zu werden, ebenso ins Gesicht geschrieben steht, wie seine Zweifel an seinem Auftrag und am zwischenmenschlichen Verhalten.
Ian Holm („Der Herr der Ringe“) als kaltschnäuziger Vater und Geschäftsmann ohne Skrupel, dem die Sicherheit seines Geldes wichtiger ist als das Wohl seiner Tochter, strahlt in seinen kurzen Auftritten eine ungeheure Bissigkeit aus.
In weiteren Nebenrollen glänzen Dan Hedaya („Die üblichen Verdächtigen“), Stanley Tucci („Terminal“) und Tony Shalhoub („Monk“) mit kurzen Auftritten.

Wie für Danny Boyles Filme („Sunshine“, „127 Hours“, „Trance“) typisch ist die Inszenierung enorm dynamisch, visuell einfallsreich, verspielt und lebendig. „Lebe lieber ungewöhnliche“ besitzt einige inszenatorischen Spielereien wie surreale Momente, die dem Film eine gewisse Magie verleihen und zeigt auf optischer Ebene interessante Kameraperspektiven.
Die Bilder werden von rasanten, aber nie hektischen Schnitten eingeteilt, die sehr gelungen die Dynamik und Spannung der jeweiligen Situation widerspiegeln.
Auch die Musik bildet in Danny Boyles Filmen stets einen wichtigen Bestandteil ihrer Inszenierung. Dem Song „Beyond The Sea“ wird hier sogar eine besondere Rolle zuteil, indem er einen Schlüsselmoment zwischen den beiden Hauptfiguren markiert und als kurze Musical-Nummer zwischen McGregor und Diaz inszeniert wird.

Die Bildschärfe der Blu-ray ist in Ordnung, die Farben sind satt, aber das Bild ist häufig durchsetzt von Bildfehlern. Viele kleine schwarze Punkte, die immer wieder kurz über den Bildschirm flimmern. Besonders aufdringlich sind diese Bildfehler, wenn die Szene einen hellen Hintergrund hat. Allerdings gewöhnt man sich nach einer Weile daran, sodass die Fehler weniger auffällig wirken. Die Stimmen, die Effekte und der Soundtrack sind klar, aber die Lautstärke zwischen den einzelnen Tonspuren ist unausgeglichen. So sind die musikalische Untermalung und die Effekte wesentlich lauter als die deutschen Stimmen. Lebe lieber ungewöhnlich SzenenbildMan sieht sich gezwungen, immer wieder zur Fernbedienung zu greifen, um die Lautstärke zu regulieren, bis man ein einigermaßen akzeptables Gleichgewicht gefunden hat, da andernfalls der Soundtrack zu laut oder die Dialoge zu leise sind. Dieses Problem betrifft aber in erster Linie die deutsche Vertonung – auf der englischen Tonspur sind die Stimmen wesentlich lauter und besser an die Gesamtlautstärke des Films angepasst.
Unter den Extras findet man u. a. ein Making Of, eine große Bildergalerie mit 81 Fotos und kurze Interviews mit den Darstellern sowie dem Regisseur, dem Drehbuchautor und dem Produzenten. Die Interviews sind ein bis zwei Minuten lang und geschnitten. Offensichtlich wurden bestimmte Stellen (wie beispielsweise die Fragen des Interviewers) ausgelassen, da sie zwischendurch von einem schwarzen Bild unterbrochen werden.


Fazit:
„Lebe lieber ungewöhnlich“ ist eine erfrischende und schwungvolle Mischung aus Gangsterkomödie und Liebesmärchen, mit guten Schauspielern, charmanten Figuren und einer ausgefallenen Story, die mit schnellen Schnitten und visueller Dynamik umgesetzt wurde.

11,99 € jetzt kaufen4020628852986

by Christoph Fitzon
Bilder © Koch Media