Last Days on Mars - Blu-ray

Blu-ray Start: 15.08.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 98 min

Last Days on Mars Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Für sechs Monate war das achtköpfige Forscherteam auf dem Mars auf der Suche nach Leben, jedoch ohne Erfolg. Nun verbleiben nur noch 19 Stunden bis zur Heimreise zur Erde und die Stimmung im gesamten Team ist gedrückt. Doch unverhofft stößt der Forscher Petrovic auf fossile Abdrücke einer fremden Lebensform und bricht gemeinsam mit seinem Teamkollegen Harrington auf eine unautorisierte Expedition auf. Als Missionsleiter Brunel das bemerkt, startet er eine Suchaktion nach seinen Kollegen — und macht dabei eine entsetzliche Entdeckung ...

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film / SquareOne Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Interviews, B-Roll, Visual Effects

DVD und Blu-ray | Last Days on Mars

Blu-ray
Last Days on Mars Last Days on Mars
Blu-ray Start:
15.08.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 98 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Last Days on Mars Last Days on Mars
DVD Start:
15.08.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 94 min.

Blu-ray Kritik - Last Days on Mars

Blu-ray Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 8/10
Ton: | 9/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 6/10


Für gewöhnlich freut sich ein Newcomer im Regiebusiness, wenn er für seinen ersten Hollywoodfilm genügend Produzenten findet, die ihn finanziell unterstützen. Nicht so der Ire Ruairi Robinson, der für seinen Debütfilm „Last Days on Mars“ zusätzlich noch hochkarätige Schauspieler wie Liev Schreiber („Salt“) und Elias Koteas („Shutter Island“) für sein Science-Fiction-Projekt gewinnen konnte.

Dabei behandelt der Film, wie der Titel schon verrät, die Sicht auf den letzten verbleibenden Tag einer Mars-Mission der ISC. Das dort ansässige Team soll innerhalb der nächsten 24 Stunden abgeholt werden und die sechsmonatige Heimreise antreten, nachdem sie ebenso lange auf dem heißen Planeten geforscht haben. Doch erst in letzter Sekunde macht einer der Forscher eine bahnbrechende Entdeckung, die jedoch zur Gefahr für das ganze Team werden soll. So entwickelt sich die millionenschwere Forschungsmission binnen weniger Stunden zu einem lebensbedrohlichen Alptraum, gehüllt in heiße Gesteinsstürme.
Zombies, Untote, lebende Tote – wie auch immer man sie nennen mag, man hat sie schon überall gesehen. Ob in „Dawn of the Dead“ im Supermarkt, in „28 Weeks Later“ bei den Briten, oder in „World War Z“ und „I am Legend“ auf der ganzen Welt. Zuletzt gab es sie in „Apollo 18“ bereits auf dem Mond, weshalb der Sprung zum Mars nicht mehr allzu fern liegt. Doch bis es soweit ist, muss „Last Days on Mars“ erst einmal anlaufen. Nach einer rasch erzählten Einleitung, in welcher das Publikum nicht nur auf ein stilvolles Setting trifft, sondern auch einen erlesenen Cast zu Gesicht bekommt, geht es dann auch schon zur Sache. Für einen Film, der eine Altersfreigabe ab 12 Jahren erhalten hat, ziemlich heftig. Sogleich wird dann auch kräftig aus anderen Genreklassikern der Raumfahrt zitiert, angefangen bei Ridley Scotts „Alien“, über „Prometheus“, bis hin zur neuen Science-Fiction-Serie „Helix“, die mit einer ähnlichen Ausganglage aufwartet. Das Ergebnis schwankt dabei zwischen atmosphärischem Kammerspiel bis hin zum langatmigen B-Movie, der besonders im zweiten Drittel nicht allzu viel Unerwartetes zu bieten hat. Der Film, 2013 Teil des Cannes-Festivals, basiert dabei zwar auf einer Kurzgeschichte von Sydney J. Bounds, doch hat diese für die Leinwandverwirklichung einige Veränderung erfahren. So kommt es, dass der Cast nicht nur ausschließlich aus Männern besteht, was geschickt genutzt wird, um für zusätzliche Spannung auf dem roten Planeten zu sorgen. Doch am Ende bleibt die Ernüchterung, dass man hier weder einen Meilenstein der Geschichte gesehen hat, noch einen besonders trashigen B-Movie. Im Gegenzug kassiert „Last Days on Mars“ ein großes Lob für seine Effekte und den Cast, der solide Arbeit abliefert.

Auch das Bild der Blu-ray lässt sich sehen. So erscheinen alle Szenen mit klaren und scharfen Umrissen und sorgen für ein authentisches HD-Feeling. Hinzu kommt der deutsche und englische DTS-HD Master Audio 5.1-Sound, der in beiden Sprachfassungen überzeugen kann und zudem noch Untertitel parat hält.
Die Extras beschränken sich dabei auf diverse Interviews mit dem Cast, einer kurzen B-Roll und einen fünfminütigen, unkommentierten Blick auf die visuelle Verwirklichung des Science-Fiction-Horror-Mixes.

Fazit: Ambitioniertes und hochkarätig besetztes Debütprojekt, das für seine visuelle Umsetzung Anerkennung verdient hat. Storytechnisch gibt es jedoch wenig Neues zu sehen, auch wenn der Vormarsch der Zombies weiterhin unaufhaltsam zu sein scheint!

by Yannik Riedl
Bilder © Universum Film / SquareOne Entertainment