Lake Placid - Blu-ray

Blu-ray Start: 05.12.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 83 min

Lake Placid Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Eine schwer bewaffnete Truppe versucht den Horror zu beenden und die gewaltige Fressmaschine unschädlich zu machen. Doch die neurotische Paläontologin Kelly (Bridget Fonda), Wildhüter Jack (Bill Pullman), der exzentrische Mythologie-Professor Hector (Oliver Platt) und Sheriff Hank (Brendan Gleeson) können nicht verhindern, dass es weitere Tote gibt. Das Team macht außerdem eine bizarre Entdeckung über das monströse Krokodil und seinen Hunger. Die Jagdzeit ist eröffnet, doch es stellt sich die Frage: Wer ist hier der Jäger und wer der Gejagte…

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film
Tonformate:
DTS-HD 5.1 (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Featurette, B-Roll, Interviews, Trailer

DVD und Blu-ray | Lake Placid

Blu-ray
Lake Placid Lake Placid
Blu-ray Start:
05.12.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 83 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Lake Placid Lake Placid
DVD Start:
05.03.2001
FSK: 16 - Laufzeit: 79 min.

Blu-ray Kritik - Lake Placid

Blu-ray Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 7/10
Ton: | 6/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 6/10


Bereits 1999 erschien der Tier-Horror „Lake Placid“ (OT: „Lake Placid“) in den Kinos und legte damit den Grundstein für ein mittlerweile vierteiliges Franchise, dessen vorerst letzter Teil - "Lake Placid - The Final Chapter" - 2012 erschien. Nun veröffentlicht Universum Film den kultigen Streifen erstmals auf Blu-ray mit HD-Bild.

Nachdem ein Naturforscher am Black Lake von einer unbekannten Kreatur in zwei Hälften gerissen wird, herrscht bei der lokalen Polizeibehörde erst einmal Aufruhr. Niemand kann sich erklären, welche Spezies hinter dem Angriff steckt - bis ein abgebrochener Fangzahn entdeckt wird, den man einer eigentlich ausgestorbenen Rasse zuordnen kann. Ein Team, bestehend aus der neurotischen Forscherin Kelly (Bridget Fonda, „Jackie Brown“), dem Sheriff Delores (Brendan Gleeson, „Brügge sehen... und sterben“), dem Förster Jack (Bill Pullman, „Independence Day“), sowie dem exzentrischen Millionär Hector (Oliver Platt, „2012 - Das Ende der Welt“), will den Spuren der mysteriösen Kreatur folgen. Dabei machen sie mehr als eine beunruhigende Entdeckung.

Steve Miner und David E. Kelly arbeiteten bereits bei der TV-Serie „Ally McBeal“ zusammen, 1999 übernahmen sie dann jeweils Regie beziehungsweise das Drehbuch der Horror-Komödie „Lake Placid“. Bereits in den ersten Filmminuten lassen die beiden ihre Protagonisten die Namensgebung des Sees besprechen, der aufgrund seiner schwarzen Farbe zum Black Lake erkoren wurde. Doch ursprünglich sollte das Gewässer Lake Placid genannt werden, was zu Deutsch so viel wie ruhiger See bedeutet. Dass Black Lake eine wesentlich treffendere Namenswahl ist, müssen die Protagonisten bald schon am eigenen Leib erfahren. Dabei kommt „Lake Placid“ zu Gute, dass sich der B-Movie nie selbst allzu ernst nimmt. Die Atmosphäre wird so oft es geht durch einen schlüpfrigen Witz oder durch die Streitereien zwischen Sheriff Hank und Millionär Hector aufgelockert. Positiv fällt zudem auf, dass die mysteriöse, 12 Meter lange Kreatur die meiste Zeit über mit einer Attrappe visualisiert wird, sodass sich die mittelprächtigen Animationen auf ein Minimum beschränken.

Ebenfalls ein glückliches Händchen bewiesen die Filmemacher für die Reduzierung der Laufzeit auf gerade einmal 80 Minuten. Denn wenn man ehrlich ist, dass bietet die Geschichte auch nicht mehr Potenzial. So mutiert „Lake Placid“ insgesamt zu einem seichten Horror-Trip, der zwar eine wirklich nervige Hauptdarstellerin in die vorhersehbare Story integriert hat, dafür jedoch mit Old-School-Finessen im Special Effects Department überzeugen kann.

Das Bild des Blu-ray-Transfers, welches im Format 2,35:1 vorliegt, hält einem Vergleich zur DVD auf jeden Fall stand und kann die Qualität an einigen Stellen noch verbessern. Zwar gibt es noch das ein oder andere Artefakt sowie unscharfe Bildränder, doch besonders die Personen wirken wesentlich schärfer und besitzen klare Konturen.
Auch der Ton, welcher in deutscher und englischer DTS-HD Master Audio 5.1-Fassung vorliegt, steigert sich im direkten DVD-Vergleich. Einige Stellen tönen jedoch immer noch zu blechern aus der Surround-Anlage.
In puncto Bonusmaterial bietet die Disc ein kurzes Making of, einem Blick hinter die Kulissen (kommt einem unkommentierten B-Roll-Feature gleich), sowie diverse Interviews. Die Bildqualität der Extras entspricht allerdings allenfalls der einer VHS-Kassette.

Fazit: Schlichter und kurzweiliger B-Movie-Spaß, der seine Qualität vor allem den bizarren Protagonisten sowie einer guten Special Effects-Abteilung verdankt. Einer der Darsteller beschrieb „Lake Placid“ im Making of als „‘Der weiße Hai‘, nur mit Neurotikern“. Wieso man dem allerdings noch drei Sequels hinterher setzen musste, bleibt fraglich.

by Yannik Riedl
Bilder © Universum Film