Krampus - Blu-ray

Blu-ray Start: 28.04.2016
FSK: 16 - Laufzeit: 97 min

Krampus Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Weihnachten mit der Familie – für Max (Emjay Anthony) ist das kein Spaß, denn von Harmonie und Freude ist bei seiner Familie wenig zu spüren. Als er seinen Glauben an das himmlische Fest verliert und sich abwendet, ahnt er nicht, dass dies den Zorn des Krampus weckt.
Die Hölle bricht los, als die beliebten Figuren und Symbole der Weihnachtszeit als Monster zum Leben erweckt werden. Und so wird Weihnachten für Max und seine Familie tatsächlich zum Horror. Statt um Geschenke und Gezänk geht es für sie plötzlich ums pure Überleben – und das kann ihnen nur gelingen, wenn sie gegen Krampus zusammenhalten.
Der Dämon Krampus und seine nichtsnutzigen Untergebenen wurden mit den vereinten Kräften von Weta Workshop und Weta Digital erschaffen, die beide für ihre Arbeit an den „Herr der Ringe“- und „Der Hobbit“-Trilogien, an „King Kong“ sowie anderen Filmen bekannt sind.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universal Pictures
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (GB)
Dolby Digital Surround 5.1 (D, F, Hindi, I, E)
Untertitel:
D, GB, Arab, DK, FIN, F, Hindi, IS, I, NL, N, P, S, E
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Alternatives Ende
Unveröffentlichte Szenen
Gag Reel
Krampus wird lebendig
Hinter den Kulissen
Bildergalerie

DVD und Blu-ray | Krampus

Blu-ray
Krampus Krampus
Blu-ray Start:
28.04.2016
FSK: 16 - Laufzeit: 97 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Krampus Krampus
DVD Start:
28.04.2016
FSK: 16 - Laufzeit: 94 min.

Blu-ray Kritik - Krampus

Blu-ray Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 10/10
Gesamt: | 7/10


Eine Entwicklung, die vermutlich in den Achtzigern ihren Ursprung hat, lässt Filmproduzenten denken, dass es eine gute Idee sei alle paar Jahre zu jedem Feiertag mindestens einen Horrorfilm auf die Zuschauer loszulassen. Egal ob Ostern, Muttertag oder doch gleich chinesisches Neujahr. Krampus SzenenbildEine abstruse Geschichte jagt die Nächste. Und man muss den Produzenten zu Gute halten, manchmal ist auch die ein oder andere Perle mit dabei, sei es nun aufgrund des hohen Trashfaktors oder doch wegen der innovativen Idee. In eben diese Gruppe von Filmen versucht sich nun der Weihnachts-Horrorfilm Krampus zu integrieren. Doch eben dieses Vorhaben scheint auf den ersten Blick dadurch erschwert zu werden, dass die Gruselkomödie auch das jüngere Publikum erreichen soll

Es soll Familien geben bei denen trifft das Wort Weihnachtsfest wirklich hundertprozentig zu. Liebe und Herzlichkeit sind in jedem Raum zu spüren. Man besingt den geschmückten Weihnachtsbaum und sitzt glücklich vor dem warmen Kamin mit einer Tasse heißem Kakao. Das Glück wird an diesem magischen Abend fast greifbar. Zu dieser kleinen Gruppe von Leuten gehört Familie Engel nicht. Dort ist man von Jahr zu Jahr immer mehr damit zufrieden sich einfach aus dem Weg zu gehen und am besten einfach gar nicht miteinander zu reden, aus Angst es könnte ein Streit ausbrechen. Diese Entwicklung gepaart mit der Wahrheit über den Weihnachtsmann, lassen den kleinen Max seinen diesjährigen Brief, an den Bewohner des Nordpols zerreißen und in die kalte Winternacht schmeißen, unwissend, dass er damit seine Familie ins Verderben stürzt. Denn das war eine mehr als willkommene Einladung für den Krampus.

Krampus Szenenbild Was sofort auffällt ist, dass der von Regisseur Michael Dougherty inszenierte Film die komödiantische Ausschmückung der Geschichte zu großen Teilen seinem Cast überlässt. Das ist auch kein Wunder, denn mit Adam Scott (Stiefbrüder), David Koechner (Anchorman 1 & 2) und Conchata Ferrell, die viele als Berta aus Two and a half Man kennen, hat Dougherty zwar nicht die A-Rigge der Comedy-Stars bekommen, aber dennoch Darsteller die etwas von Timing und allgemein Humor verstehen. Leider haben diese Schauspieler nicht sehr oft gute Gags, die sie performen können und so bleibt leider sehr viel Potential auf der Strecke. Das soll auch nicht heißen, dass der Film per se nicht lustig ist, bloß, dass der Zuschauer merkt, dass man mehr aus den verschiedenen Situationen hätte rausholen können.

Ein guter Aspekt des Films, der auch wirklich erwähnenswert ist, ist, dass das Team hinter Krampus eine gute Mischung zwischen computergenerierten Ereignissen und handgemachten Effekten und Kostümen findet. Oft wurde, anstelle des einfachen Weges über den Computer, Aufwand betrieben um den Krampus und all den Terror, der mit ihm in Verbindung zu bringen ist, atmosphärisch und mit einem nostalgischen Flair darstellen zu können. Der Rückgriff auf praktische Effekte zahlt sich auch aus, wenn man nicht sogar soweit gehen kann zu sagen, dass er nötig war, um der Erzählung etwas Spannung einzutreiben. Denn Regisseur Michael Dougherty hat sich dafür entschieden, nur selten so etwas wie Spannung aufzubauen. Ob das nun an fehlender Erfahrung lag oder an der Entscheidung, den Film auch für ein jüngeres Publikum interessant zu machen, muss jeder für sich selbst entscheiden. Krampus SzenenbildUnd da liegt auch zum Teil das Problem des Films. Er kann sich nicht entscheiden, was er erreichen will. Er ist weder witzig genug, noch spannend genug, um in einem der beiden Aspekte einer Horrorkomödie so wirklich zu überzeugen.

Sowohl Ton- als auch Bildqualität des Films sind sehr gut. Die Kulisse wird toll eingefangen und lässt einen selbst etwas Weihnachtstimmung verspüren. Doch wenn man der englischen Sprache mächtig ist, sollte man nicht zögern den Film im Original zu sehen, denn die wenigen Gags, die der Film hat werden durch die deutsche Synchronisation bisweilen stark verwässert.

Das enthalten Bonusmaterial fällt angenehm umfangreich aus. Als erstes Extra präsentiert sich ein alternatives Ende, welches minimal anders als der originale Schluss ist und den Zuschauer etwas positiver zurücklässt, aber mit einer Minute Länge keine wirkliche Bewandtnis für die Geschichte hat. Mehr Einfluss hätten da die unveröffentlichten und erweiterten Szenen gehabt, die das Filmerlebnis etwas runder und unterhaltsamer gemacht hätten. Ebenfalls einen Blick wert ist der Gag Reel, in dem die Chemie der Darsteller untereinander noch einmal deutlich wird. In mehreren Making-of, dürfen sich verschiedene Mitglieder des Teams hinter dem Projekt zum selbigen äußern und man bekommt ein sehr gutes Gefühl, wie viel Arbeit in dem Film steckt. Krampus SzenenbildVerschiedene visuelle Eindrücke des Films kann man in den Galerien rekapitulieren, denn in diesen sind die gesammelten Artworks der Filmplakate, der Filmkreaturen und des Storyverlaufs enthalten. Zusätzlich dazu kann man sich auch noch die Storyboards einiger Szenen anschauen, was einen schönen kleinen Einblick auf die Arbeit hinter den Kulissen gewährt und abschließend sind in diesem speziellen Extra noch als Beigabe des Erschaffers dieser Geschichte, digitale Weihnachtskarten enthalten, welche die Stimmung des Films sehr schön einfangen. Als letztes Extra kann man sich die Geschichte noch einmal anschauen, während die Autoren ihre Position zu bestimmten Aspekten des Geschehens erläutern.


Fazit:
Mit Krampus wird dem Zuschauer eine Horrorkomödie auf die heimischen Bildschirme gebracht, die man mit einiger Vorsicht betrachten sollte. Das liegt daran, dass der Humor nur durch die Chemie der Darsteller entsteht und nicht durch die Gags, während die gruseligen Teile des Films nur von kosmetischer Natur sind und nichts mit der Arbeit des Regisseurs zu tun hat. Aber für all diejenigen, die ihren Kindern einmal einen Gruselfilm zeigen wollen, können getrost auf diesen zurückgreifen.

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by Marvin Schmidt
Bilder © Universal Pictures