Kings of Hollywood - Blu-ray

Blu-ray Start: 11.11.2021
Digital VoD: 23.10.2021
FSK: 12 - Laufzeit: 103 min

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Inhalt

Los Angeles, 1974: Max Barber (Robert De Niro) ist Hollywood-Produzent mit Leib und Seele. Für seine geliebten Low-Budget-Filme würde der gewiefte Geschäftsführer der Miracle Motion Pictures alles tun. Doch leider lässt der große Erfolg auf sich warten. Als sein letzter Film, den er gemeinsam mit seinem Neffen Walter (Zach Braff) produziert hat, von der katholischen Kirche boykottiert wird, hat er ein Problem: Sein Mafia-Finanzier Reggie Fontaine (Morgan Freeman) will das geliehene Geld zurück und stellt Max ein Ultimatum. Durch einen irrwitzigen Zufall kommt Max die zündende Idee: Beim Dreh seines nächsten Filmes will er den Hauptdarsteller um die Ecke bringen und mit der ausbezahlten Versicherungssumme seine Schulden begleichen. Allerdings hat er nicht damit gerechnet, dass sein Star, der abgehalfterte ehemalige Western-Darsteller Duke Montana (Tommy Lee Jones), einfach nicht totzukriegen ist. Max bringt Duke in immer gewagtere Situationen, doch dieser überlebt einen Stunt nach dem anderen. Und dabei nehmen die Dreharbeiten plötzlich eine Wendung, mit der keiner gerechnet hat…

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Eurovideo
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.39:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Deleted Scenes

Video on demand - Kings of Hollywood

DVD und Blu-ray | Kings of Hollywood

Blu-ray
Kings of Hollywood Kings of Hollywood
Blu-ray Start:
11.11.2021
FSK: 12 - Laufzeit: 103 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Kings of Hollywood Kings of Hollywood
DVD Start:
11.11.2021
FSK: 12 - Laufzeit: 99 min.

Blu-ray Kritik - Kings of Hollywood

Blu-ray Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 5/10
Ton: | 5/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 4/10


Oftmals stolpert man über Filme, bei denen der Cast schon Argument genug ist, um sie zu sehen. Robert De Niro, Tommy Lee Jones, Morgan Freeman und Zach Braff sind die großen Namen in „Kings of Hollywood“, doch reicht das schon für einen guten Film?

Als Max Barber (Robert De Niro) an einem Filmset Zeuge eines Unfalls wird, entwickelt er einen gewieften Plan: Der erfolglose Filmproduzent beschließt selbst einen eigenen Film zu drehen, um bei den Dreharbeiten eines Westerns einen Schauspieler (Tommy Lee Jones) ins Jenseits zu schicken und die Versicherungssumme abzukassieren. Mit seinem uneingeweihtem Partner Walter (Zach Braff), sowie dem Gangsterboss und Geldgeber Paten Reggie Fontaine (Morgan Freeman) im Nacken versucht er sein Vorhaben durchzuführen.

Kings of Hollywood: Tommy Lee Jones und Robert De Niro
Kings of Hollywood: Tommy Lee Jones und Robert De Niro © Eurovideo
Relativ schnell wird dabei klar, dass es sich hier vollkommen um eine Komödie handelt und die Story eher in den Hintergrund rückt. Denn viel mehr als in dieser kurzen Zusammenfassung passiert nicht. Max Barbers Intention hinter dem Versicherungsbetrug ist neben dem Abzahlen seines Schuldenberges die Realisierung eines von ihm geschriebenen Drehbuchs. Ein Drehbuch, das so großartig ist, dass es garantiert Oscars gewinnt und ein Verkauf ihm Millionen einbringen würde. Dieses Script hätte ich viel lieber gesehen als das von „Kings of Hollywood“. Immer wieder wird versucht die Message zu verbreiten, an seinen Träumen und Projekten festzuhalten, jedoch konnte ich sowohl vor als auch hinter der Kamera diese Ambitionen nicht entdecken. Szenen ergeben manchmal keinen Sinn und wirken fast lächerlich. Die Geschichte und das Ende sind völlig vorhersehbar und uninspiriert.

Die Geschichte kann aber bei Komödien nebensächlich sein, solange der Witz stimmt. Dabei handelt es sich um ein extrem subjektives Thema, aber bei mir hat der Humor überhaupt nicht funktioniert. Anfangs redet sich De Niro öfters in Rage, gefühlt nach keinem Script, sondern improvisiert. Immer wieder werden nach meinem Geschmack Einstellungen viel zu lange gehalten, anstatt bei der dritten Wiederholung von Robert De Niro die Szene zu beenden. Dem Zuschauer wird dabei nicht viel zugetraut, sondern selbst die offensichtlichsten Wortwitze werden dem Publikum erklärt. Und auch wenn ich das Original „The Comeback Trail“ aus dem Jahr 1982 nicht gesehen habe, fühlen sich keine Witze oder Ideen frisch an.

Kings of Hollywood:
Kings of Hollywood: Morgan Freeman © Eurovideo
Aus dem oscarprämierten Cast sticht leider keiner heraus. Robert De Niro hatte sichtlich Spaß an der Rolle, das ändert aber nichts an dem eintönigen Drehbuch. Morgan Freeman kommt insgesamt auf rund 5 Minuten Screentime. Tommy Lee Jones ist in der Rolle des alten, aber sehr hartnäckigen Schauspielers nicht mehr als in Ordnung. Zach Braff konnte ich in der Rolle des naiven Co-Produzenten noch am meisten abgewinnen.

Um auf die Anfangsfrage zurückzukommen: Nein, ein etablierter Cast reicht nicht allein für einen gelungenen Film aus. Trotz guter Voraussetzungen und viel Potenzial konnte mich „Kings of Hollywood“ nicht überzeugen. Wer dem Trailer aber etwas abgewinnen konnte und auch Spaß an seichten Komödien hat, für den könnte es einen Blick wert sein.

Bild
Der Film sieht bis auf die Effekte wertig aus. Deutlich merkt man, dass mit CGI nachbearbeitet wurde und zum Beispiel Feuer nachträglich hinzugefügt wurde. Insgesamt ist er optische in Ordnung.

Ton
Als Musik werden oft typische Lieder, die an Western angehaucht sind, verwendet. Leider wirkt sie mehrmals störend und aufdringlich. Es ist sowohl die englische als auch die deutsche Tonspur vorhanden.

Extras
Neben dem Trailer zum Film sind als einziges Bonusmaterial ein paar entfallene Szenen enthalten. Da wäre mehr möglich gewesen.


Fazit:
Trotz renommierten Schauspielern ist „Kings of Hollywood“ eine Krimikomödie, die nicht uneingeschränkt zu empfehlen ist. Ein sehr kurzweiliger Film der, falls einem der Humor nicht zusagt, keine weiteren Mittel für einen gelungenen Filmeabend bereithält.


by Thomas Stadler
Bilder © Eurovideo




Kings of Hollywood - Trailer



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