Killer's Bodyguard - Blu-ray

Blu-ray Start: 12.01.2018
FSK: 16 - Laufzeit: 120 min

Killer's Bodyguard Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Der weltbeste Bodyguard (Ryan Reynolds) wird engagiert, um ausgerechnet das Leben seines Erzfeindes zu schützen – eines weltweit berüchtigten Killers (Samuel L. Jackson). Der unaufhaltsame Bodyguard und der manipulative Auftragsmörder versuchen seit Jahren sich gegenseitig auszuschalten, und müssen nun die nächsten total abgefahrenen 24 Stunden gemeinsam durchstehen. Bei ihrer unfassbar toughen Reise von England nach Den Haag müssen sie Highspeed-Autorennen und absurde Bootsverfolgungsjagden meistern und sich dem gnadenlosen osteuropäischen Diktator (Gary Oldman), der Blut sehen will, entgegenstellen. Salma Hayek rundet das Chaos als Jacksons nicht minder berüchtigte Ehefrau ab.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Eurovideo
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch und Englisch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Audiokommentar, Featurettes, Outtakes

DVD und Blu-ray | Killer's Bodyguard

Blu-ray
Killer's Bodyguard Killer's Bodyguard
Blu-ray Start:
12.01.2018
FSK: 16 - Laufzeit: 120 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Killer's Bodyguard Killer's Bodyguard
DVD Start:
12.01.2018
FSK: 16 - Laufzeit: 117 min.

Blu-ray Kritik - Killer's Bodyguard

Blu-ray Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 6/10
Ton: | 8/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 6/10


Die Geschichte der Buddyfilme hat in Hollywood eine lange Tradition. Das Rezept der unfreiwillig vereinten Alpha-Tiere, war immer schon ein Publikumsliebling und hat uns Meilensteine wie die Lethal Weapon Reihe oder Last Boy Scout beschert. Jim Belushi und Tom Hanks bekamen es in Mein Partner mit der kalten Schnauze und Scott & Hutch letztendlich sogar mit tierischen Partnern zu tun. Doch in letzter Zeit kam das Genre ein bisschen aus der Mode und wurde eher mal für klassische Komödien verwendet. Patrick Hughes Killer´s Bodyguard möchte genau diese Lücke schließen und versucht sich daran den Geist der 90er wieder auferstehen zu lassen. Ryan Reynolds und Samuel L. Jackson bilden hier das explosive Team und als ehemalige Erzfeinde gibt es mehr als genug Nährboden für spaßige Schlagabtäusche und überdrehte Action. Die Zutaten sind vorhanden, die Ausgangslage vielversprechend. Und mit Gary Oldman als Bösewicht kann sowieso nichts mehr schiefgehen, oder?

Darius Kincaid (Samuel L. Jackson) und Michael Bryce (Ryan Reynolds)
Darius Kincaid (Samuel L. Jackson) und Michael Bryce (Ryan Reynolds) © Eurovideo
Story
Michael Bryce (Ryan Reynolds) ist ein Meister seines Fachs. Als 1A-Personenschützer zählt er zu den besten der Welt. Seine Arbeit zeichnet sich durch Vorbereitung, Intuition und Berechnung aller Eventualitäten aus. Doch der Killer Darius Kincaid (Samuel L. Jackson) macht Bryce einen Strich durch die Rechnung und tötet dessen Klienten. Bryce verliert seinen 1A Status und muss von nun an im Privatbereich kleinere Jobs annehmen. Doch als Kincaid dazu berufen wird, vor dem Internationalen Gerichtshof gegen den osteuropäischen Diktator Vladislav Dukhovich (Gary Oldman) auszusagen kreuzen sich ihre Wege unfreiwillig erneut. Bryce hat nun die Aufgabe, Kincaid von Manchester nach DenHaag zu geleiten, wohlwissend, dass er hier den Killer beschützen muss, der ihm einst die Karriere ruiniert hat. Auf dem Weg müssen Sie zusammenarbeiten um Duhkovichs Söldnern zu entkommen, erhalten dabei aber unerwartete Unterstützung von Kincaids Frau Sonia (Selma Hayek).

Kritik
Killers Bodyguard ist eine reinrassige Buddy-Action-Komödie wie sie im Buche steht: Zwei eigentlich verfeindete Figuren, die sich für das große Ganze aber zusammenraufen müssen. Dabei wird natürlich keine Gelegenheit ausgelassen, dem anderen auf den Schlips zu treten. Ryan Reynolds resignierte Figur Bryce stellt hier den besonnenen und vernünftigen Part dar, während Samuel L. Jackson ordentlich die Sau rauslassen darf. Sein Kincaid ist die Coolheit in Person und lebt ganz nach dem Motto: Erst schießen, dann Fragen. Hier treffen zwei Welten aufeinander und es ergeben sich teils herrlich lustige Dialog-Schlachten. Doch das „teils“ steht hier bewusst. Viele Gags wollen nicht so richtig zünden und auch einige Comedy Einlagen wirken mehr bemüht als gekonnt. Zusätzlich leidet der 118-Minuten Film unter seiner Länge, gerade die erste Hälfte wirkt zäh und ihren schlimmsten Momenten schlicht langweilig. Die richtige Action setzt erst im letzten Drittel ein, zuvor gibt es nur kürzere und inszenatorisch uninspirierte Scharmützel. Der Action-Höhepunkt ist eine groß angelegte Verfolgungsjagd durch Amsterdam, in der der Film alles abfeuert: Autos, Motorräder und Motorboote. Die Sequenz ist rasant und unterhaltsam, leidet allerdings am recht schwachen CGI. Das klare Highlight stellt aber Bryce Kampf in einem Werkzeugladen dar, hier passt zum ersten Mal alles zusammen: Humor, Inszenierung und Action. Mit mehr davon hätte man den Film deutlich aus dem Mittelmaß heben können.
Amelia Roussel (Elodie Yung)
Amelia Roussel (Elodie Yung) © Eurovideo


Die Geschichte rund um Diktator Duhkovisch und Völkermord mag nicht so recht in das lockere Buddy-Setting passen und wirkt allgemein ein wenig zu ernst. Gary Oldman wirkt hier absolut unterfordert und kann zu keiner Zeit glänzen. Selma Hayek wirkt als aggressive Über-Latina hingegen wie eine komplette Karikatur und dient einzig und allein dazu, Kincaids menschliche Seite zu zeigen. Also hängt es an Ryan Reynolds und Samuel L. Jackson. Beide liefern eine tolle Performance, die Chemie der beiden stimmt einfach. Sie leiden aber an den häufig schwachen Dialogen. Dennoch, der Film macht durchaus Spaß und dass liegt einzig und allein an ihnen. Es ist wirklich schade, ein exzellenter Dialogschreiber hätte hier Wunder gewirkt und deutlich mehr aus der Ausgangslage holen können. Was bleibt ist nett, mehr aber auch nicht. Der Film ist kein Ausfall, er unterhält einen durchaus. Man hat nur gefühlt alles schon einmal besser gesehen. Denn den Vergleich mit seinen großen Vorbildern muss sich Killers Bodyguard gefallen lassen. Die One-Liner erreichen zu keinem Zeitpunkt das Niveau eines Last Boy Scout und auch die Action ist weit davon entfernt irgendwelche Akzente zu setzen, oder gar originell zu sein.

Michael Bryce (Ryan Reynolds)
Michael Bryce (Ryan Reynolds) © Eurovideo
Bild:
Die Blu-ray von „Killers Bodyguard“ bietet grundsätzlich ein solides 1080p Bild in satten Farben, schwächelt aber in einigen Sequenzen bei der Schärfe. Hin- und wieder ist ein Bereich am oberen Bildschirmrand zu erkennen, in dem das Bild verschwommen wirkt. Auch ein leichtes Bildrauschen in dunklen Sequenzen war festzustellen. Zusätzlich wirken einige Stilentscheidungen ein wenig unglücklich, sind letztendlich aber Geschmackssache. So leiden manche Szenen mit Beleuchtung unter einem Weichzeichner, welcher dem Film mitunter den Look eines Märchens beschert.

Ton:
In Sachen Ton liefert die Blu-ray DTS-HD MA 5.1 Sound, Sprachen haben es leider nur zwei auf die Disc geschafft: Deutsch und Englisch. An dieser Stelle sei übrigens empfohlen, den Film in der Originalfassung zu sehen, da hier einiges mehr an Wortwitz steckt. Die Abmischung hat Ihre leichten Probleme, Actionsequenzen sind tendenziell zu laut, während man bei Gesprächen die Lautstärke aufdrehen möchte. Insgesamt bietet die Blu-ray aber ein gutes Soundbild mit ordentlichem Basseinsatz und Surround-Unterstützung.

Extras:
Leider enthält die Blu-ray von „Killers Bodyguard“ nur 3 Extras, im Detail:
- Audiokommentar
- Featurettes
- Outtakes
Hier wäre deutlich mehr möglich gewesen. Die fünf Featurettes sind relativ kurz, die Gesamtdauer liegt bei ca. 30 Minuten. Ein richtiges Making-Of können sie allerdings nicht ersetzen, das fehlt leider.


Fazit:
Über weiter Strecken unterhaltsamer Buddy-Actionfilm mit Ryan Reynolds und Samuel L. Jackson in Bestform. Die Pointen sitzen nicht immer und auch die Inszenierung hat man schon besser gesehen, für einen entspannten Abend aber durchaus noch empfehlenswert.

by Maximilian Rudle
Bilder © Eurovideo