Kill Theory - New Edition - Blu-ray

Blu-ray Start: 28.02.2019
FSK: 18 - Laufzeit: 85 min

Kill Theory - New Edition Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Tief im Inneren ist jeder ein Killer.

Fühlst du dich imstande, an das Undenkbare zu glauben? Dieser Frage müssen sich sieben Studenten stellen, als sie in einer abseits gelegenen Ferienwohnung ihren Abschluss feiern, denn schon um 6 Uhr am nächsten Morgen müssen sechs von ihnen tot sein – nur einer kann überleben. Wer immer es sein wird, diese Person kann frei und ungehindert gehen. Sollte um 6 Uhr aber mehr als eine Person noch Leben sein, werden alle sterben! Die Studenten müssen sich gegenseitig töten, um zu überleben, Freunde und Paare müssen sich gegeneinander stellen – und die Uhr tickt unaufhörlich.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: KSM GmbH
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,85:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Trailer, Biographien, Bildergalerie

DVD und Blu-ray | Kill Theory - New Edition

Blu-ray
Kill Theory - New Edition Kill Theory - New Edition
Blu-ray Start:
28.02.2019
FSK: 18 - Laufzeit: 85 min.

zur Blu-ray Kritik
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Blu-ray Kritik - Kill Theory - New Edition

Blu-ray Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 6/10
Gesamt: | 8/10


Ein Ferienhaus am See, abseits jeglicher Zivilisation und fernab von jedem Handyempfang tummelt sich eine Gruppe von sieben Studiumsabsolventen, die nach ihrem Abschluss noch einmal gemeinsam die Sau rauslassen wollen. Dass das meistens nach hinten los geht zeigt uns wieder einmal Chris Moore, Regisseur von Reindeer Games und Feast, auf kreative Art und Weise.

Szene aus Kill Theory
Szene aus Kill Theory © KSM GmbH
Wärst du im Stande, die Personen, die dir am nächsten stehen zu töten, um dein eigenes Leben zu retten? Dieser Frage müssen sich sieben Studenten stellen, die eigentlich nichts anderes wollten, als ihren wohl verdienten Abschluss mit einer Privatfeier in Brents (Teddy Dunn) idyllischen Ferienhaus ausgelassen zu feiern. Dort angekommen stellen sie fest, dass sich Brents Stiefschwester Alex (Taryn Manning) ebenfalls dort niedergelassen hat. Widerwillig einigt sie sich mit Brent auf friedliche Koexistenz, da die beiden sich nicht sonderlich gut leiden können. Gregs Freundin Amber (Ryanne Duzich), die es mit der Treue nicht ganz so genau zu nehmen scheint, hat obendrein ihre kure Sommerliaison mit Michael (Patrick John Flueger) noch nicht ganz vergessen und bandelt mit dem mittlerweile vergebenen Partner von Jennifer (Agnes Bruckner) an, der jedoch wenig Interesse am Fremdgehen hat. Das Pärchen Carlos (Theo Rossi) und Nicole (Steffi Wickens) leben derweil verliebt in ihrer ganz eigenen Welt und bekommen kaum etwas von dem neckischen Treiben der anderen mit. Sehr zum Leidwesen des einzigen Singles Freddy (Daniel Franzese), die gute Seele, die ungefragt zum Mädchen für alles degradiert wird und reihenweise fieser Sprüche über sich ergehen lassen muss. Dieses Pulverfass nutzt ein Unbekannter für seine Zwecke aus und stellt den verängstigen Erwachsenenanwärtern ein Ultimatum: Bis 6:00 in der Früh darf nur noch einer von ihnen am Leben sein, ansonsten werden alle sterben. Freunde und Paare sollen aufeinander losgehen und sich gegenseitig umbringen. Wie weit würde jeder einzelne gehen, um sein eigenes Leben zu retten?

Szene aus Kill Theory
Szene aus Kill Theory © KSM GmbH
Ohne lange Vorrede wird der Zuschauer direkt ins Geschehen geworfen. Dieser findet sich unmittelbar in einem Gespräch zwischen einem Unbekannten und seinem Psychologen wieder, aus dem hervorgeht, dass der Unbekannte den Tod seiner Freunde verschuldet hat, um sein eigenes Leben zu retten. Das Gespräch bildet somit nicht nur eine gelungene Einleitung, sondern liefert auch gleich die Begründung und das Motiv für das kommende Geschehen und ist dadurch anderen Genrevertretern voraus, die in den wenigsten Fällen Wert auf ein nachvollziehbares Motiv legen, wenn es überhaupt eins gibt. Anschließend bekommen wir eine Gruppe aus gewohnten Stereotypen serviert, bei dessen Anblick man sich ja ein Schmunzeln nicht verkneifen kann: Jedes bekannte Klischee wird wie auf Kommando erfüllt: Der Prolet, das Flittchen, die wie frisch Verliebten und der Außenseiter. Soweit nichts neues.

Was dann folgt, hebt sich allerdings erfrischend von der Masse der 0815 Slasher ab. Denn hier läuft nicht, wie sonst, ein blutrünstiger Maskenmann durch die Gegend, der ohne Sinn und Verstand feierwütige Kids ausradiert, sondern jemand, der die stärksten positiven Gefühle zu denen ein Mensch fähig ist ins Gegenteil wendet, um zu sehen was mehr Gewicht hat: Freundschaft und Liebe oder der nackte Überlebenswille ohne Rücksicht auf Verluste. Und das alles ohne dabei besonders viel Eigeninitiative ergreifen zu müssen. Alle Stereotypischen Charakterzüge, die im ersten Moment noch abgedroschen wirken, werden geschickt verwendet um bis aufs Äußerste ausgereizt zu werden um einen Thriller mit Hauptaugenmerk auf psychologischem Terror zu erschaffen, der es in sich hat. Die Testobjekte befinden sich in einer Ausnahmesituation und sowohl die räumliche Abgeschiedenheit als auch der zeitliche Druck lassen ihr Handeln unberechenbar werden und halten den Zuschauer gehörig auf Trab. Eine Leiche jagt die nächste und in teils sehr blutigen, überraschenden Kills lichten sich die Reihen. Der Gorehound kommt somit auch auf seine Kosten, der besonders im alles entscheidenden Showdown mit haufenweise rotem Lebenssaft und einem durchaus überraschenden Twist belohnt wird.

Szene aus Kill Theory
Szene aus Kill Theory © KSM GmbH
Zensur: Der Film geizt nicht mit Gewalt und blutigen Morden, auch in Nahaufnahme. Schusswunden, Schnitte, Stiche, das volle Programm. Auch wenn diese nicht den Anschein des Selbstzwecks erwecken oder gar erfüllen, war schon damals verwunderlich, dass die FSK der ungeschnittenen Fassung eine Freigabe ab 18 erteilte, obwohl wesentlich unspektakuläreren Titeln eine Freigabe verweigert wurde.

Bild: Das Bild ist im 1080p 16:9 und weißt eine leichte Körnung auf, was nicht weiter als störend auffällt. Die Fabgebung ist kräftig und auch die Konturenschärfe lässt keinerlei Raum für Beanstandungen.

Ton: Der Ton ist in zwei Tonspuren (Deutsch und Englisch DTS-HD MA 5.1 gegeben und überzeugt mit kräftigen Klängen, sowohl in den Höhen als auch den Tiefen. Die Geräuschkulisse wurde atmosphärisch passend gesetzt und auch die Dialoge weisen in Punkto Verständlichkeit und Klarheit keine Mängel auf. Leider sind, wie bei den meisten Scheiben, die Effektgeräusche deutlich lauter als der Rest, was oft einen negativen Beigeschmack hinterlässt.

Extras: Dafür, dass es sich um ein Repack eines schon einmal erschienenen Titel handelt, gibt es keinerlei Neuerungen in Form von Bildupgrade, Tonanpassungen oder den Extras. Wie auch schon bei der Veröffentlichung zuvor finden sich nur ein Trailer und eine Bildergalerie, also keinen Grund für einen Neukauf, wenn die alte Version bereits im Schrank steht.


Fazit:
Kill Theory ist eine Neuauflage aus dem Jahr 2009 und hat nichts von seiner Originalität verloren. Zwar wirkt die Figurenkonstellation auf den ersten Blick altbekannt und gängig, jedoch zeigt uns Chris Moore, dass man auch mit Klischees eigene Wege beschreiten kann, die nicht von vornherein vorhersehbar sind. Die Geschichte fesselt, die Darsteller holen das Beste aus ihren Rollen heraus und auch die Dialoge sind stimmig. Alles in allem habe ich persönlich mich, sowohl 2009 als auch heute wieder, von Anfang bis Ende durchweg gut unterhalten gefühlt.

by Christoph Berger
Bilder © KSM GmbH