Khumba - Das Zebra ohne Streifen am Popo (3D Blu-ray) - Blu-ray

Blu-ray Start: 23.10.2014
FSK: 6 - Laufzeit: 86 min

Khumba - Das Zebra ohne Streifen am Popo (3D Blu-ray) Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Für Khumba, ein kleines Zebra, sieht das Leben nicht gerade rosig aus - und auch nicht schwarz und weiß, sehr zu seinem Unglück. Ihm fehlen die Streifen auf dem Popo, was ihn zum Außenseiter in seiner Herde macht. Als dann auch noch der Regen in der Savanne ausbleibt, hat seine Herde schnell einen Schuldigen gefunden: Khumba. Sie stoßen ihn aus und plötzlich ist das kleine Zebra auf sich gestellt. Mutig macht sich Khumba auf die Suche nach dem legendären Wasserloch, in dem alle Zebras ihre Streifen bekommen haben. Eine Reise voller Abenteuer beginnt, während der Khumba sich nicht nur einem tyrannischen Leoparden stellen, sondern vor allem lernen muss, sich so zu akzeptieren, wie er ist.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Eurovideo
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD

DVD und Blu-ray | Khumba - Das Zebra ohne Streifen am Popo (3D Blu-ray)

Blu-ray
Khumba - Das Zebra ohne Streifen am Popo (3D Blu-ray) Khumba - Das Zebra ohne Streifen am Popo (3D Blu-ray)
Blu-ray Start:
23.10.2014
FSK: 6 - Laufzeit: 86 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Khumba - Das Zebra ohne Streifen am Popo Khumba - Das Zebra ohne Streifen am Popo
DVD Start:
23.10.2014
FSK: 6 - Laufzeit: 83 min.

Blu-ray Kritik - Khumba - Das Zebra ohne Streifen am Popo (3D Blu-ray)

Blu-ray Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 8/10
Ton: | 7/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 5/10


„Madagaskar“ meets „Der König der Löwen“: Der Animationsfilm mit dem süßen und lustigen Beinamen „Khumba – Das Zebra ohne Streifen am Popo“ ist eine Südafrikanische Produktion, für die das Haus „Triggerfish Productions“ (verantwortlich für den Streifen „Zambezia 3D“ von 2012) viele Hollywoodstars zum Synchronisieren gewinnen konnte. Ein Grund mehr den Film rund um einen kleinen Außenseiter genauer unter die Lupe zu nehmen und außerdem zu erforschen, ob „Khumba“ eigentlich für klein UND groß sehenswert ist.

Die Handlung spielt in der tiefsten Wüste Afrikas: Gleichzeitig mit der Geburt des Zebrafohlens Khumba erreicht eine schwere Dürre die abgetrennte Zebrakolonie. Laut Aberglaube sind seine fehlenden Streifen dafür verantwortlich, die ihn von allen Anderen unterscheiden und ihn zu einem Sonderling machen. Mit dem Gedanken, nichts verlieren zu können, beschließt der gehänselte Khumba, sich auf den Weg nach einem verwunschenen Wasserloch zu machen, dessen Route die mysteriöse, aber weise Gottesanbeterin ihm in den Sand gemalt hat. Dort möchte Khumba seine Fellstriemen zurück erlangen und seiner Herde beweisen, dass er gar nicht so schlecht ist, wie sie immer sagen. Auf seiner Reise macht er lauter Bekanntschaften – angenehmer sowie unangenehmer Art. Und dann wäre ja auch noch der böse Leopard Phango unterwegs, der seinen Hunger auf Hufentiere schon länger nicht mehr gestillt hat.

Der Inhalt des Films - vergleichbar mit einer Schnitzeljagd - , ist sehr schön, wenn auch kindlich. Zudem gefällt mir die Moral dahinter hervorragend. Grade wenn ich von dem Punkt ausgehe, dass es sich um einen Kinderfilm handelt. „Behandle jeden mit dem gleichen Respekt und beurteile niemandem nach dem Aussehen“. So lässt sich die Message schnell zusammenfassen und davon können sich auch einige Erwachsene gerne eine Scheibe mit abschneiden. Schön zu sehen, dass sich auch genügend berühmte Persönlichkeiten bei dem Support dieses Films dafür stark machen. Denn Mobbing wird immer extremer in diesen Zeiten. Die Idee dazu ist nichts Neues, aber immer wieder ein unterhaltsames Abenteuer für Jüngere.

Die Figuren sind sehr liebreizend und komisch gestaltet worden, allerdings mit der Absicht, einem kindlichen Publikum zu gefallen. Der springende Punkt ist jedoch, dass sich nicht wirklich entscheiden lässt, auf welche Zielgruppe man die Tiere Afrikas loslassen darf. Denn meines Erachtens nach sind sehr viele Szenen schlichtweg zu düster und angsteinflößend für unsere Nachfolgegeneration. Die, die lustig, quirlig und abenteuerlich sind, sind wiederum für uns Erwachsene schlichtweg zu langweilig. Dabei ist der Schlüssel für einen erfolgreichen Animationsfilm die Macht des Könnens: Zielgruppen qualifiziert vereinen oder konsequent bei einer bleiben.

Die Altersproblematik schnürt sich bei der Auswahl der Synchronsprecher nur weiter zu: Denn dass Liam Neeson eine schwierige Besetzung für Phango ist, hört man schon am ersten ausgesprochenen Satz. So eine raue Boshaftigkeit kann nur ein Neeson authentisch verkörpern. Allerdings ist das dann sehr angsteinflößend, vor Allem in Kombination mit dem sehr finsteren Gemüt des Leopards und den dazu passenden Bildern. Auch der Strauß Nigel könnte zu Verwirrungen führen, wirkt das männliche Exemplar doch sehr weiblich. In weiteren Rollen hört man übrigens Jake T. Austin als Khumba, der schon in den beiden „Rio“-Filmen klasse Erfahrungen hat sammeln können sowie Steve Buscemi („Boardwalk Empire“) als Skalk, Loretta Devine („The Client List“) als Mama V , „The Carrie Diaries“-Starlet AnnaSophia Robb als Khumbas Freundin Tombi und Laurence Fishburne („The Signal“) als Seko sprechen.

Die Animation hat keinen Wert à la Dreamworks oder Pixar, reicht aber dennoch aus, um als 3D-Blu-rey positiv zu fungieren. Auch die Musik passt sehr gut, ruft einerseits nach dem großen Wagnis, andererseits wühlt sie einen nicht auf. Da ist es jedoch sehr sehr schade, dass keine Extras vorhanden sind.

Man kann sich nicht so ganz entscheiden, ob man sein Kind den größtenteils sehenswerten Streifen schauen lassen sollte bzw. ab welchem Alter das gerechtfertigt wäre. Denn irgendwann sind Kinder auch aus dem Alter raus. Dies ist ein großer Nachteil, der nicht nur dem Publikum die Entscheidung erschwert, sondern auch Miese für die Produzenten bedeutet. Sehr schade, denn von der Grundidee und den Wertvorstellungen her trifft „Khumba – Das Zebra ohne Streifen am Popo“ genau ins Herz. Dieser Zwiespalt bringt mich auf glatte 5 Punkte für die afrikanische Fauna.

by Jennifer Mazzero
Bilder © Eurovideo