Katakomben - Blu-ray

Blu-ray Start: 15.01.2015
FSK: 16 - Laufzeit: 93 min

Katakomben Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Tief unter den Straßen von Paris winden sich kilometerlange Schluchten, die ewige Ruhestätte zahlloser Seelen. Als sich ein Team von Archäologen aufmacht, um das dunkle Labyrinth zu erforschen, entdecken sie ein grauenvolles Mysterium, das diese Totenstätte eigentlich für immer bewahren sollte. Der Besuch in den Katakomben wird plötzlich zu einem fesselnden Horrortrip.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universal Pictures
Tonformate:
DTS-HD Master Audio 5.1 (GB)
DTS Digital Surround 5.1 (D, F, I, E)
Untertitel:
D, GB, AR, F, I, E, P, NL
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,85:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Hinter den Kulissen von Katakomben

DVD und Blu-ray | Katakomben

Blu-ray
Katakomben Katakomben
Blu-ray Start:
15.01.2015
FSK: 16 - Laufzeit: 93 min.

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Blu-ray Kritik - Katakomben

Blu-ray Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 6/10


Tief unter den Straßen von Paris winden sich kilometerlange Schluchten, die ewige Ruhestätte zahlloser Seelen. Als sich ein Team von Archäologen aufmacht, um das dunkle Labyrinth zu erforschen, entdecken sie ein grauenvolles Mysterium, das diese Totenstätte eigentlich für immer bewahren sollte. Der Besuch der Katakomben wird plötzlich zu einem fesselnden Horrortrip.

Kritik:
Seit dem seinerzeit mit „The Blair Witch Project“ der erste sogenannte Found-Footage-Film erschienen ist, sind diese Produktionen bei Regisseuren und auch den großen Filmstudios nach wie vor beliebt. Zum einen, vermitteln diese meistens den Eindruck, mitten drin im Geschehen zu sein, zum anderen, können diese Filme relativ kostengünstig produziert werden. So auch im Falle von John Erick Dowdles „Katakomben“, dessen Produktionskosten sich unter dem Zepter von Legendary Pictures gerade einmal auf 5 Millionen US-Dollar belaufen. Und da der Film weltweit an den Kinokassen rund 40 Millionen einspielte, kann man durchaus von einem Erfolg sprechen.

„Katakomben“ (OT: „As Above, So Below“) erzählt die Geschichte von einer jungen Forscherin namens Scarlett (Perdita Weeks), die eine geheime Kammer in den Katakomben von Paris vermutet. Aus diesem Grund trommelt sie ein Team zusammen, das sie unter der Führung von Papillon (Francois Civil) unter die Stadt der Liebe begleitet. Doch einige unglückliche Umstände führen dazu, dass das Team immer tiefer in die Katakomben vordringen muss, um ihr Ziel zu erreichen. Dabei betreten sie auch einen bislang verschlossenen und unbekannten Gang, in dem sie sich ihren schlimmsten Ängsten stellen müssen.

Nach einem recht imposanten und stimmigen Auftakt, nimmt sich der Film etwas Zeit, die Hintergründe der Handlung zu erklären sowie deren Charaktere einzuführen. Bis es letztlich richtig losgeht, vergeht gut eine halbe Stunde, ehe die Akteure in die düsteren Tiefen der Katakomben von Paris absteigen. Ab diesem Zeitpunkt macht der Film auch richtig Spaß und sorgt in jeder Minute für spannende Unterhaltung. Der Einsatz der Wackelkamera, die bei einigen Darstellern als Helmkamera eingesetzt wird, zahlt sich hier aus und vermittelt exakt die passende Atmosphäre. Wenn Benji (Edwin Hodge) beispielsweise in einem engen Tunnel über menschliche Überreste kriecht und plötzlich nicht mehr vor oder zurück kann, fühlt man bei seiner Panikattacke regelrecht mit ihm. Über ausreichende Schreckmomente verfügt der Film von John Erick Dowdle, der sich zusammen mit Drew Dowdle auf für das Drehbuch verantwortlich zeichnet, ebenfalls. Allerdings driftet die Handlung im letzten Viertel zu sehr ins Okkulte ab, in dem dann Himmel und Hölle, Gut und Böse sowie Oben und Unten eine tragende Rolle spielen.

Für einen Ableger des Found-Footage-Genres bietet „Katakomben“ eine erstaunlich gute Qualität, die fast zu jeder Zeit auf HD-Niveau ist. Die Schärfe geht in den meistens Einstellungen in Ordnung und auch die Farben präsentieren sich sehr natürlich. Auch wenn die Gruppe junger Forscher und Schatzjäger in den Tunneln unter Paris ist, weiß der Transfer im Seitenverhältnis von 1.85:1 (16:9) zu gefallen. In den vielen dunklen Shots gehen kaum Details verloren und auch der Schwarzwert präsentiert sich hier auf einem durchweg hohen Niveau. Nur wenn es manchmal etwas zu hektisch auf dem Bildschirm zugeht, leidet die Qualität etwas darunter, aber dies ist dann wohl eher als Stilmittel gedacht gewesen, um den Realitätsfaktor weiter nach oben zu heben. Beim Ton hat es Katakomben in vielen Szenen faustdick hinter den Ohren, auch wenn der Film soundtechnisch ansonsten keine wirklichen Highlights bietet. Die Atmosphäre ist hier stets beklemmend und auch der Chorgesang von den Menschen, die unter der Erde ihre Zeremonien abhalten, geht einem unter die Haut. An einigen Stellen ist die Abmischung echt originell ausgefallen, wie beispielsweise die plötzliche heftige Tiefbassattacke in einem Tunnel oder diverse Tauchszenen eindrucksvoll beweisen. Erwähnenswert ist zudem, dass die Stimmen der Akteure – selbst wenn sie manchmal hysterisch um ihr Leben schreien – jederzeit klar verständlich bleiben.

Wirklich schade ist, dass es nur ein einziges Special auf die Blu-ray geschafft hat. In diesem „Hinter den Kulissen von Katakomben“ (3:39 min.) genannten Beitrag, bekommt man einen kurzen Einblick hinter die Kulissen der Produktion und erfährt von den Produzenten und Akteuren, wie schwer es gewesen ist, in den Katakomben zu drehen. Sehr ärgerlich, hier hätten wir wirklich gerne mehr gesehen.

Fazit: Katakomben darf zurecht als einer der besseren Found-Footage-Filme gezählt werden, in dem – anders bei ähnlichen Produktionen – endlich mal viel passiert und auch gezeigt wird. Das Einzige was hier etwas enttäuscht, ist das Finale und das wirklich maue Bonusmaterial.

by Roland Nicolai
Bilder © Universal Pictures