Jupiter Ascending - Blu-ray

Blu-ray Start: 25.06.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 127 min

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Inhalt

Jupiter Jones (Kunis) wurde unter dem Nachthimmel geboren – man sagt ihr eine große Zukunft voraus. Als erwachsene Frau träumt Jupiter von den Sternen, wird aber immer wieder vom nüchternen Alltag eingeholt, denn sie bekommt nichts auf die Reihe und hält sich mit Toilettenputzen über Wasser. Erst als der genetisch manipulierte Ex-Soldat Caine (Tatum) auf der Erde landet, um sie zu finden, bekommt Jupiter eine Ahnung von dem Schicksal, das ihr von Geburt an vorherbestimmt ist: Ihre Gene weisen sie als Anwärterin auf ein außergewöhnliches Erbe aus, das den gesamten Kosmos aus den Angeln heben könnte.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Warner Home Video
Tonformate:
DTS HD-Master Audio 7.1 - Deutsch
DTS HD-Master Audio 5.1 - Italienisch
ADS stereo - Englisch
DOLBY ATMOS - Englisch
Untertitel:
Englisch, Deutsch, Italienisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
▪ Jupiter Jones und ihre Bestimmung (ca. 7 min.)
▪ Caine Wise: Ein Krieger zwischen den Welten (ca. 5 min.)
▪ Die Wachowskis: Die Macht des Geistes über die Materie (ca. 7 min.)
▪ Welten über Welten (ca. 10 min.)
▪ Modifizierte Gene (ca. 10 min.)
▪ Die Weiterentwicklung der Bullet Time (ca. 10 min.)
▪ Von der Erde zum Jupiter (ca. 10 min.)
▪ UltraViolett-Copy
▪ Wendecover

Video on demand - Jupiter Ascending

DVD und Blu-ray | Jupiter Ascending

Blu-ray
Jupiter Ascending Jupiter Ascending
Blu-ray Start:
25.06.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 127 min.

zur Blu-ray Kritik
Jupiter Ascending (3D Blu-ray) Jupiter Ascending (3D Blu-ray)
Blu-ray Start:
25.06.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 127 min.
DVD
Jupiter Ascending Jupiter Ascending
DVD Start:
25.06.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 122 min.

Blu-ray Kritik - Jupiter Ascending

Blu-ray Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 10/10
Ton: | 10/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 6/10


Jupiter Jones wurde unter dem Nachthimmel geboren – man sagt ihr eine große Zukunft voraus. Als erwachsene Frau träumt Jupiter von den Sternen, wird aber immer wieder vom nüchternen Alltag eingeholt, denn sie bekommt nichts auf die Reihe und jobbt als Putzfrau. Erst als der genetisch manipulierte Ex-Soldat Caine auf der Erde landet, um sie zu finden, beginnt Jupiter zu ahnen, welches Schicksal ihr von Geburt an vorherbestimmt ist: Ihre Gene weisen sie als Anwärterin auf ein außergewöhnliches Erbe aus, das den gesamten Kosmos aus den Angeln heben könnte.

Kritik:
Das ist er also, der neuste Film der Wachowski-Geschwister, die vor allem durch ihre erfolgreiche und visuell beeindruckende Matrix-Trilogie den meisten Filmfans in Erinnerung geblieben sein dürften. Mit ihren späteren Werken wie 'Speed Racer (2008)' oder 'Cloud Atlas (2012)' konnten Lana und Andy Wachowski jedoch nicht an diesen Erfolg anknüpfen, was sich mit ihrem neusten Sci-Fi-Epos mit dem Titel 'Jupiter Ascending' allerdings ändern sollte. Satte 176 Millionen US-Dollar hat man in das Projekt investiert, in dem namhafte Größen wie Mila Kunis, Channing Tatum sowie Sean Bean in Hauptrollen zu sehen sind. Wirklich geglückt ist dieses Unterfangen allerdings nicht, denn an den weltweiten Kinokassen konnte der Film gerade einmal die Summe von knapp 182 Millionen wieder einspielen. Somit muss der Film leider als wirtschaftlicher Misserfolg abgestempelt werden, aber nicht nur das, auch inhaltlich gibt es an 'Jupiter Ascending' einiges auszusetzen. Aber beginnen wir ganz von vorne, nämlich mit der Handlung des Sci-Fi-Streifens.

Jupiter Jones (Mila Kunis) führt alles andere als ein bewegendes Leben. Sie arbeitet gemeinsam mit ihrer Familie als Reinigungskraft und ist täglich damit beschäftigt, Flure zu wischen, Staub zu saugen und Toiletten zu putzen. Doch eines Tages erscheint plötzlich der genetisch manipulierte Ex-Soldat Caine (Channing Tatum) und offenbart ihr, das sie in Wirklichkeit die wiedergeborene Matriarchin einer mächtigen Alien-Familie ist. Doch ihre edle Abstammung und genetische Signatur bringt auch große Gefahr mit sich: Der zwielichtige und gefährliche Balem (Eddie Redmayne) will Jupiter nämlich eher tot sehen, als das sie ihr außergewöhnliches Erbe, das die Balance des gesamten Kosmos verändern könnte, antritt.

So viel zur eigentlichen Geschichte hinter 'Jupiter Ascending', die hier wirklich nur kurz oberflächlich angekratzt wurde. Mehr möchten wir an dieser Stelle aber nicht verraten, denn inhaltlich gibt es nämlich einige Überraschungen – wie beispielsweise die wirkliche Entstehung und Nutzen der Spezies Mensch – zu entdecken, die wir keinesfalls spoilern wollen. Aber auch wenn das neuste Werk der Wachowski-Geschwister visuell sehr beeindruckend umgesetzt wurde und definitiv den aktuellen Stand der Technik zeigt, so ist es sehr schade, das eines auf der Strecke bleibt, nämlich die Geschichte selbst und die darin vorkommenden Charaktere. Mila Kunis gibt zwar ein gewohnt bezauberndes Bild ab, allerdings stimmt die Chemie zwischen ihr und Channing Tatum, der hier als genetisch veränderter Ex-Militär-Jäger Caine zu sehen ist, zu keiner Zeit. Selbst die kitschigen Dialoge der zwei frisch verliebten sind kaum auszuhalten und können es locker mit denen aus 'Star Wars: Angriff der Klonkrieger' aufnehmen. Wirklich traurig, dass es selbst den Wachowskis nicht gelingt, die überspringenden Funken zwischen den Beiden adäquat umzusetzen. Auch die anderen Darsteller wie Sean Bean (Stinger), Douglas Booth (Titus) oder Oskar-Preisträger Eddie Redmayne (Balem) können nicht wirklich etwas reißen und bleiben in der Darstellung ihrer Figuren zu blass. Effekte-technisch ist die Produktion hingegen fast über jeden Zweifel erhaben und bietet tolle Weltraum-Szenen, visuell beeindruckend umgesetzte Welten und ein erstklassiges Kostüm- sowie Setdesign. Insgesamt ist es allerdings meistens zu viel des Guten und man wird mit digitalen Effekten und Computeranimationen schon beinahe regelrecht erschlagen. Wenn dann noch Ex-Militär Caine seine fliegenden Stiefel anzieht und Eislauf-mäßig durch die Lüfte gleitet, wird man verstehen, was wir hier meinen. Manchmal ist eben weniger definitiv mehr!

Audiovisuell hinterlässt der Titel hingegen einen bleibenden Eindruck. Die Bildqualität ist auf Referenzniveau und bietet hervorragende Schärfewerte. Filmkorn sucht man vergebens, was kaum verwunderlich ist, schließlich wurde 'Jupiter Ascending' komplett digital gedreht. Enorm ist auch der Detailgrad, der in den zahlreichen Effektshots sehr gut zur Geltung kommt. Die Farb- und Kontrastwerte sind ebenfalls gelungen, lediglich in manchen Einstellungen hätten wir uns ein etwas tieferes Schwarz gewünscht. Beim deutschen Ton darf man Warner erneut ein Lob aussprechen, denn auch hier hat sich der Publisher dazu entschieden, der Blu-ray eine verlustfreie DTS-HD Master Audio 7.1-Abmischung zu spendieren. Diese lässt keine Wünsche offen, klingt sehr dynamisch und vermittelt ein exzellentes Räumlichkeitsgefühl. Das Balancing stimmt ebenfalls, genauso wie der kräftige Tieftonkanal, der während der zahlreichen Actionszenen ordentlich etwas zu tun bekommt. Der Score von Filmkomponist Michael Giacchino (' Star Trek: Into Darkness', 'Jurassic World') fügt sich gekonnt in das akustische Gesamtbild ein und verleiht dem Ganzen die richtige Atmosphäre. Erfreulich ist zudem, dass während dem musikalischen und effektgeladenen Overkill zu keiner Zeit die Dialogverständlichkeit zu leiden hat.

In Bezug auf die Ausstattung bietet der Titel zwar knapp eine Stunde an Specials, die insgesamt sieben enthaltenen Featurettes sind allerdings eher werbelastiger Natur und tragen kaum Nennenswertes zur Produktion bei. Einen Blick wert sind allerdings 'Die Weiterentwicklung der Bullet Time' sowie 'Von der Erde zum Jupiter (und überall dazwischen)', welche beide tiefere Einblicke in die technische Umsetzung des Films gewähren. Nachfolgend hier nun eine Auflistung der gesamten Extras:

▪ Jupiter Jones und ihre Bestimmung (ca. 7 min.)
▪ Caine Wise: Ein Krieger zwischen den Welten (ca. 5 min.)
▪ Die Wachowskis: Die Macht des Geistes über die Materie (ca. 7 min.)
▪ Welten über Welten (ca. 10 min.)
▪ Modifizierte Gene (ca. 10 min.)
▪ Die Weiterentwicklung der Bullet Time (ca. 10 min.)
▪ Von der Erde zum Jupiter (ca. 10 min.)
▪ UltraViolett-Copy
▪ Wendecover


Fazit:
Wenn jemanden 'Jupiter Ascending' vom Hocker haut, dann vermutlich nur wegen der audiovisuell beeindruckenden Umsetzung. Bis auf tolle Effekte und bombastischen Sound hat die Produktion nämlich nicht viel zu bieten, woran auch das Staraufgebot nichts ändern kann. Bedauerlich, denn hätte man noch etwas mehr an der Geschichte gefeilt und den Charakteren im Film mehr Tiefe verliehen, hätte aus der Produktion sicherlich mehr als ein finanzieller Flop werden können.


by Roland Nicolai
Bilder © Warner Home Video