Juliet, Naked - Blu-ray

Blu-ray Start: 28.03.2019
FSK: 0 - Laufzeit: 97 min

Juliet, Naked Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Tucker Crowe: Der Name des geheimnisvollen Rockstars ist das Einzige, was in der leidenschaftslosen Beziehung von Annie (Rose Byrne) und Duncan (Chris ODowd) noch für Zündstoff sorgt. 20 Jahre ist es her, dass der gefeierte Musiker (Ethan Hawke) seine letzte Platte veröffentlichte. Im Gegensatz zu dem fanatischen Tucker Crowe-Fan Duncan verreißt Annie dessen neues Album „Juliet, Naked“ in einem Online-Forum – und bekommt plötzlich Post von Tucker Crowe höchstpersönlich...

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Eurovideo / ProKino
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.39:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Making-of
Mini Making-of
Interviews: Ethan Hawke (Tucker), Chris O`Dowd (Duncan), Rose Byrne (Annie)

DVD und Blu-ray | Juliet, Naked

Blu-ray
Juliet, Naked Juliet, Naked
Blu-ray Start:
28.03.2019
FSK: 0 - Laufzeit: 97 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Juliet, Naked Juliet, Naked
DVD Start:
28.03.2019
FSK: 0 - Laufzeit: 94 min.

Blu-ray Kritik - Juliet, Naked

Blu-ray Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 0/10
Ton: | 0/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 7/10


Der Musikliebhaber Duncan betet den Rockmusiker Tucker Crowe an, der nach einer Ewigkeit mit „Juliet, Naked“ endlich wieder etwas Neues veröffentlicht. Als Duncans Freundin Annie, die schon länger unter der Obsession leidet, ohne ihn in eine Vorabfassung des Albums rein hört und dieses kritisiert, ist Ärger in der Beziehung vorprogrammiert. Nachdem sie auch noch auf Duncans Fan-Website eine Kritik veröffentlicht, passiert das denkbar Unwahrscheinlichste – Crowe meldet sich persönlich bei ihr. Aus der Kritik entsteht eine besondere Brieffreundschaft.

Der auf dem Roman von Nick Hornby (u.a. wurden seine Romane „High Fidelity“ und „About a Boy“ bereits verfilmt) basierende Film, führt uns zu Beginn auf eine Fanpage mit einem Begrüßungsvideo von seinem Betreiber. Hier lernen wir Duncan (Chris O’Dowd, u.a. „The IT Crowd“) kennen.

Ethan Hawke und Rose Byrne in Juliet, Naked
Ethan Hawke und Rose Byrne in Juliet, Naked © ProKino
Duncan ist ein Fanboy, der seines Gleichen sucht und im Internet auch gefunden hat. Obsessiv brennt er für den eigentlich gar nicht so bekannten Rockmusiker Tucker Crowe (Ethan Hawke), der zwanzig Jahre zuvor von der Bildfläche verschwand. Ein ganzes Zimmer hat er wie eine Art Schrein bestückt: Zeitungsartikel sowie Poster und Magazincover hängen an der Wand. Kassetten mit Mitschnitten von den verschiedensten Konzerten sind dort ebenso zu finden wie Fotos aus der Schulzeit des Musikers. Er verbringt seine Freizeit komplett damit sich mit anderen Fans über Skype oder per Mail auszutauschen und Theorien über die Inhalte der Songs, als auch über den Verbleibt des Musikers aufzustellen.

Diese Obsession kann man gut nachvollziehen. So brannte jeder schon mal für eine Sache und hat sich in dieser komplett verloren – allerdings schwächt das bei den meisten Menschen irgendwann ab - nicht so bei Duncan. Ihn als manisch zu beschreiben ist einerseits zutreffend und dennoch überschreitet er die Grenzen zum Psychopathen nicht.

Chris O’Dowd spielt Duncan witzig ohne dabei ins plumpe abzudriften. So erwischt man sich als Zuschauer zwar ständig beim Stirnrunzeln und Schmunzeln, aber die teils tollpatschige Art von ihm, lässt ihn schon beinahe wieder liebenswert wirken. Dennoch überwiegt die von ihm erzeugte Beklemmung, welche es einem leichter macht sich mit seiner Lebensgefährtin Annie zu identifizieren, die er zu gerne als zu selbstverständlich ansieht. Schon beinahe überfordert steht sie meistens augenrollend daneben, wenn Duncan mal wieder mit seinem Lieblingsthema anfängt. Ihre Unzufriedenheit mit der festgefahrenen Gesamtsituation ist durch ihre Mimik klar erkennbar und sehr gut gespielt von Allzweckwaffe Rose Byrne (u.a. „X-Men – Erste Entscheidung“, „Spy – Susan Cooper Undercover“).

Rose Byrne und Chris O'Dowd in Juliet, Naked
Rose Byrne und Chris O'Dowd in Juliet, Naked © ProKino
Wer jetzt hier eine 08/15 Romantic Comedy erwartet, die nach Schema A abläuft, hat Recht und irrt zugleich. Hier spielt nämlich die Geschichte gerne mal einen Streich und wartet mit überraschenden Wendungen auf.

Als das titelgebende Album „Juliet, Naked“ an Duncan gesendet wird und Annie ungefragt die Post öffnet und zu allem Überfluss auch noch hineinhört, durchbricht Annie erstmals ihren unsichtbaren Käfig und setzt noch einen drauf als sie auf Duncans Website das Album verreißt. Ausgerechnet der Künstler selbst beginnt bestätigend darauf und entwickelt sich eine sehr charmante und einnehmende Brieffreundschaft, die einen beide Charaktere besser kennenlernen lässt. Speziell der verlotterte und abgehalfterte Tucker, der von Ethan Hawke ideal dargestellt wird, zeigt wenig von dem zuvor hochgepriesenen Rockstar, den Duncan so verehrt. Je mehr die Geschichte voranschreitet zeigt sich, dass dem Musiker wenig geblieben und er in Gänze im Leben gescheitert ist. Seine letzte Chance sieht er in seinem Sohn Jackson, der eines von mehreren Kindern mit verschiedenen Frauen ist.

Viele dieser vergangenen Geschehnisse werden angerissen, aber nicht alle zur vollen Zufriedenheit aufgelöst. Bemerkenswert ist dabei Hawkes Spiel, der erstaunlich ruhig die Figur wirken lässt, obwohl es sich mehrfach im Geschehen beobachten lässt, wie kompliziert das Leben von Tucker ist, wenn ihn die Vergangenheit einholt und regelrecht aufeinander knallt und schnell zu eskalieren droht.

Ethan Hawke in Juliet, Naked
Ethan Hawke in Juliet, Naked © ProKino
Zu diesem Zeitpunkt sympathisiert man als Zuschauer schon so sehr mit den beiden Protagonisten, dass man nervös wird und nicht mehr umhinkann als mit zu fiebern. Und genau das ist es das „Juliet, Naked“ ausmacht.

Zu Bild, Ton und Extras können wir leider keine Wertung vornehmen, da uns lediglich ein Stream zur Verfügugn gestellt wurde.


Fazit:
„Juliet, Naked“ ist ein Film zum Wohlfühlen mit sympathischen Figuren und nicht immer so vorausschaubaren Momenten wie man meint.

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by Christian Willach
Bilder © Eurovideo / ProKino




Juliet, Naked - Trailer