Johnny English - Man lebt nur dreimal - Blu-ray

Blu-ray Start: 21.02.2019
FSK: 6 - Laufzeit: 88 min

Johnny English - Man lebt nur dreimal Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Die digitale Welt besteht nur aus Nullen und Einsen – und Johnny English ist definitiv keine Eins ... Dennoch muss er in JOHNNY ENGLISH – MAN LEBT NUR DREIMAL einen Cyber-Angriff stoppen und einen Verbrecher zur Strecke bringen, der es auf den britischen Geheimdienst abgesehen hat.
Durch die Attacke eines mysteriösen Hackers werden sämtliche britischen Undercover-Agenten enttarnt. Einzig Johnny English, der sich der Digitalisierung aufgrund mangelnder Fähigkeiten bislang erfolgreich widersetzen konnte, bleibt übrig. Es bleibt keine andere Wahl, als ausgerechnet den Spion zu reaktivieren, der bisher jede seiner Missionen vermasselt hat. Mit seinen kompromisslos analogen Methoden wird Johnny English zur letzten Hoffnung des Geheimdienstes Ihrer Majestät …

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universal Pictures
Tonformate:
Deutsch, Englisch: DTS:X
Italienisch: DTS Digital Surround 5.1
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Italienisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.39:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Das komödiantische Genie Rowan Atkinson
Eine Vielzahl an Figuren
Das Erbe von Johnny English
Virtual Reality auf Johnny-English-Art
Die Gadgets
Die Autos
Drehorte und Design
Filmkommentar mit Regisseur David Kerr

DVD und Blu-ray | Johnny English - Man lebt nur dreimal

Blu-ray
Johnny English - Man lebt nur dreimal Johnny English - Man lebt nur dreimal
Blu-ray Start:
21.02.2019
FSK: 6 - Laufzeit: 88 min.

zur Blu-ray Kritik
Johnny English - Man lebt nur dreimal(4K Ultra HD) Johnny English - Man lebt nur dreimal(4K Ultra HD)
Blu-ray Start:
21.02.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 88 min.
DVD
Johnny English - Man lebt nur dreimal Johnny English - Man lebt nur dreimal
DVD Start:
21.02.2019
FSK: 6 - Laufzeit: 85 min.

Blu-ray Kritik - Johnny English - Man lebt nur dreimal

Blu-ray Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 8/10
Gesamt: | 7/10


„Johnny English – Man lebt nur dreimal“ kam am 18. Oktober 2018 in die deutschen Kinos. Der parodistische Agentenfilm mit Rowan Atkinson in der Hauptrolle ist 89 Minuten lang und handelt von dem sich im Ruhestand befindenden MI7-Agenten Johnny English. Dieser muss es in seinem dritten Leinwandabenteuer mit einem hochmodernen, hochtechnisierten Gegner aufnehmen. Er wird reaktiviert, da der britische Geheimdienst gehackt wurde und die Identitäten sämtlicher Agenten aufgeflogen sind. Der im analogen Zeitalter hängengebliebene Spion bekommt es nicht nur mit einem gewitzten Feind, sondern auch mit der modernen Technik zu tun.
Die Blu-ray zum Film erscheint am 21. Februar 2019 im deutschen Handel und ist ab 6 Jahren freigegeben.

Rowan Atkinson in Johnny English - Man lebt nur dreimal
Rowan Atkinson in Johnny English - Man lebt nur dreimal © Universal Pictures
In einer Zeit in der Parodien des Agentenfilms bereits ausgeschöpft sind und der Markt von solchen gesättigt ist, scheint der dritte Johnny English- Teil wie ein Relikt vergangener Zeiten. Es gibt nicht wirklich etwas Neues zu entdecken, die zahlreichen Klischees wurden in den Vorgänger bereits zur Genüge bedient und die gesamte Erzählung kommt einem sehr bekannt vor. Nichtsdestotrotz schafft es die Komödie durch die starke Gegenüberstellung eines Agenten der alten Schule und neuster Technik einen interessanten und neuen Aspekt hinzuzufügen. English bekommt es mit Smartphones, VR-Brillen und fiesen Hackern zu tun. Jener Punkt zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte und spitzt sich dermaßen zu, dass sich der alternde Spion buchstäblich in einen Ritter der Tafelrunde verwandeln muss, um die Hightech-Bedrohung aufzuhalten.

Leider weißt die Story jedoch große Lücken auf. Es gibt einige unschlüssige Entscheidungen und Bredouillen, die einfach durch einen Schnitt zur nächsten Szene aufgelöst werden. Des Weiteren ist der Film zwar konsequent rasant geschnitten, wirkt aber trotzdem gestreckt. Das liegt an einer Nebenhandlung, die Emma Thompson als Premierministerin verfolgt. Während English in ein Fettnäpfchen nach dem anderen tritt, passiert in jenem Handlungsstrang nahezu nichts, was den Streifen andauernd ausbremst. Es kommt hinzu, dass Technik auf einen Weise benutzt wird, wie sie in der Realität einfach nicht funktioniert. Seinen es Hacker, die mit einem Knopfdruck in der Verkehrszentrale Großbritanniens sind oder eine VR-Brille, die über mehrere Kilometer weiter funktioniert und (witzbedingt) genau das zeigt, was in der Umgebung vor sich geht.

Olga Kurylenko in Johnny English - Man lebt nur dreimal
Olga Kurylenko in Johnny English - Man lebt nur dreimal © Universal Pictures
Negativpunkte sammelt des Film auch in der Umsetzung seiner Produktplatzierungen. Der Streifen vergeudet etwa drei Minuten damit eine Elektroauto einer bekannten deutschen Marke in gutes Licht zu rücken. Wenn während einer Verfolgungsjagd andauernd stockfootageartige Aufnahmen des Wagens gezeigt werden, ist das schnell einschläfernd und nervig.

Alles in allem schafft es die Parodie nicht an die Vorgänger anzuknüpfen. Durch den intelligenten Umgang mit der Gegnerüberstellung Analog und Digital kann der Streifen jedoch überzeugen. Einige Lacher und der schön komponierte Soundtrack lassen auch die großen Lücken in der Story übersehen. Eine wunderbare Wahl für einen Filmabend in der Gruppe. Das Lachen wird nicht zu kurz kommen. Wer die Vorgänger mochte, ist wird mit diesem Teil seinen Spaß haben.

Rowan Atkinson, Emma Thompson und Ben Miller in Johnny English - Man lebt nur dreimal
Rowan Atkinson, Emma Thompson und Ben Miller in Johnny English - Man lebt nur dreimal © Universal Pictures
Bild
Kameramann Florian Hoffmeister legt eine solide Kameraarbeit hin, auch wenn die großen künstlerisch wertvollen Einstellungen auf sich warten lassen. Die 1080p Auflösung bieten ein durchschnittlich gutes visuelles Erlebnis.

Ton
Auditiv gibt der Film keine besonders nennenswerten Momente her. Der Ton ist jedoch auch nicht im negativen aufgefallen.

Extras
Die Extras bieten eine Vielfalt. Einige Makinf-Ofs zu bestimmten Themen des Films, eine Art Kurzdokumentation über den Hauptdarsteller und ein Audiokommentar des Regisseurs David Kerr geben überdurchschnittlich gute Einblicke hinter die Kulissen.


Fazit:
„Johnny English – Man lebt nur dreimal“ hat es geschafft einem bereits ausgeschöpften Genre noch eine neue Facette hinzuzufügen. Dennoch gibt es einige Unstimmigkeiten in der Story und einige langweilige Abschnitte. Eine durchschnittliche Agentenkomödie.

by Jan Welsch
Bilder © Universal Pictures