Jack Reacher - Blu-ray

Blu-ray Start: 06.05.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 130 min

Jack Reacher Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Nach einer Schießerei kommen fünf Menschen ums Leben. Beim Verhör des mutmaßlichen Täters antwortet dieser nur mit einem einzigen Satz: „Holt Jack Reacher!“ Was zunächst nach einem routinierten Fall aussieht, wird zu einer komplizierten und nervenzerreißenden Suche nach der Wahrheit. Im Laufe der Ermittlungen sieht sich Jack Reacher mit einem aggressiven Feind konfrontiert, der sein Geheimnis um jeden Preis bewahren will.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Paramount Home Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 7.1 Master Audio (Englisch)
Dolby Digital 5.1 (Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch)
Untertitel:
Dänisch, Englisch, Spanisch, Deutsch, Italienisch, Schwedisch, Norwegisch, Finnisch, Holländisch, Französisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
- Audiokommentar mit Regisseur Chri
stopher McQuarrie und Komponist Joe Kraemer - Wenn der Mann auftaucht (HD)
- Niemand verarscht Jack Reacher: Kampf und Waffen (HD)
- Das Reacher-Phänomen (HD)

DVD und Blu-ray | Jack Reacher

Blu-ray
Jack Reacher Jack Reacher
Blu-ray Start:
06.05.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 130 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Jack Reacher Jack Reacher
DVD Start:
06.05.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 125 min.

Blu-ray Kritik - Jack Reacher

Blu-ray Wertung:
Film: | 10/10
Bild: | 10/10
Ton: | 10/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 10/10


Es ist ein sonniger Tag in Pittsburgh. Viele Leute gehen am Ohio River entlang und genießen die Sonne. Manche sitzen auf Parkbänken, andere kaufen sich ein Eis. Doch die Idylle wird jäh zerstört als ein Schuss fällt und ein Mann tödlich getroffen wird. Die Menschen stocken, sind verwirrt – es fällt ein weiterer Schuss und Panik bricht aus. Die Menschen rennen um ihr Leben, weitere Schüsse fallen. Dann verebben die Schüsse und fünf unschuldige Personen sind tot. So stellt sich die Ausgangssituation von „Jack Reacher“ dar.

Basierend auf dem Roman „One Shot“ (so lautete auch der Arbeitstitel des Filmes) des Schriftstellers Lee Child inszenierte Regisseur Christopher McQuarrie seinen erst zweiten Spielfilm mit Tom Cruise in der Hauptrolle des Jack Reacher. Der Schauspieler und der Regisseur arbeiteten zuletzt für den Historien-Thriller „Operation Walküre“ zusammen, für den McQuarrie das Drehbuch schrieb. Für „Jack Reacher“ nahm er nun zusätzlich auf dem Regiestuhl Platz und schickte seinen Hauptdarsteller auf die Suche nach der Wahrheit. Denn obwohl der Schütze schnell gefasst ist, gibt es Schwierigkeiten. James Barr (Joseph Sikora) weigert sich nämlich, mit der Polizei zu sprechen. Stattdessen verlangt er nach einem Jack Reacher. Dieser, so weiß ein Polizist, ist ein ehemaliger Militärpolizist, der ohne festen Wohnsitz durch die Vereinigten Staaten zieht und nur gefunden wird, wenn er gefunden werden will. Bevor die Polizei noch überlegen kann, wo sie diesen ominösen Reacher suchen sollen, steht der Gesuchte auch schon in der Tür. James Barr ist für Jack Reacher kein Unbekannter und angesichts ihrer Vergangenheit ist Reacher von seiner Schuld überzeugt. Als Barrs Anwältin Helen (Rosamund Pike) ihn jedoch bittet, für sie zu ermitteln, stimmt er zu – und findet allerhand Interessantes.

Im Vorfeld der Verfilmung wurde reichlich darüber geschrieben und noch mehr gelästert, ob Tom Cruise tatsächlich die richtige Wahl für diesen Jack Reacher - laut Roman ein Hüne von Mann - ist. Ohne die Bücher (die Reihe um Jack Reacher umfasst knapp 20 Bände) zu kennen, muss ich sagen: Ja, ist er! Was Tom Cruise eventuell an Körpergröße und –masse fehlt, macht er durch sein Auftreten und seinen unbedingten Willen wett. Das muss er auch, ist Tom Cruise doch beinahe dauerpräsent, wenige Szenen sind ohne ihn, aber wenn, sind sie mit namenhaften Schauspielern wie Rosamund Pike, einem großartigen Richard Jenkins sowie Robert Duvall und einem fiesen Werner Herzog gut besetzt. Auch Joseph Sikora macht in seinen wenigen Szenen einen sehr guten Job. Doch den Hauptpart übernimmt Tom Cruise, der seinen Jack Reacher mit einer Arroganz eines Mannes, der alles (besser) weiß, spielt und auch im Kampf gegen einen gutgebauten Schlägertrupp nicht alt aussieht. Apropos alt: Mit seinen 50 Jahren kann Tom Cruise durchaus mit den jüngeren Darstellern mithalten. Auch die Szenen, in denen er halbnackt auftritt, sind nicht peinlich – der Mann sieht einfach immer noch sehr gut aus.

„Jack Reacher“ bezieht seine Spannung nicht aus der Suche nach dem Mörder (der Zuschauer weiß schon recht bald, was wirklich los ist), sondern aus den Ermittlungen Jack Reachers und auch durch die Art seiner Ermittlung. Denn Jack Reacher geht immer einen Schritt weiter, er begibt sich in Gefahr und lässt diese mit einem lässigen Spruch an sich abprallen. Zuweilen wirkt Jack Reacher beinahe wie die Karikatur eines Ermittlers, werden doch eine Menge Klischees bedient. Doch immer bekommt er die Kurve. Dabei hilft auch das flotte Tempo, mit dem Christopher McQuarrie die Handlung vorantreibt. Hervorzuheben ist auch eine wirklich großartig inszenierte Verfolgungsjagd mit dutzenden Autos, die mit einem netten Gag endet. Sehenswert!

Die Bildqualität ist brillant, ebenso wie der Ton. So soll eine Blu-ray sein. Die Extras können sich ebenfalls sehen lassen und sind sehr interessant. Es gibt gleich zwei Audiokommentare, in dem einen kommen Tom Cruise und Christopher McQuarrie zu Wort, den anderen bestreitet Komponist Joe Kraemer. Hinzu kommen Einblicke in die Dreharbeiten bei denen auch die Darsteller, der Regisseur sowie der Autor Lee Child zu Wort kommen. Insgesamt knapp 50 Minuten an Bonusmaterial.

Mein Fazit: Spannende und coole Unterhaltung mit einem großartigen Tom Cruise, einer ebenso großartigen Verfolgungsjagd und ein paar flotten Sprüchen.

by Gesa-Marie Pludra
Bilder © Paramount Home Entertainment