Inferno - Blu-ray

Blu-ray Start: 23.02.2017
FSK: 12 - Laufzeit: 121 min

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Inhalt

INFERNO setzt die Leinwandabenteuer des Harvard Symbologen fort: Nachdem Robert Langdon in einem italienischen Krankenhaus mit Amnesie erwacht ist, tut er sich mit der jungen Ärztin Sienna Brooks zusammen, weil er hofft, dass sie ihm dabei helfen kann, seine Erinnerung wieder zurück zu erlangen. Außerdem müssen sie einen Wahnsinnigen davon abhalten, eine globale Seuche zu verbreiten, die mit Dantes "Inferno" zusammenhängt.

Oscar®-Preisträger Tom Hanks greift seine Rolle als Robert Langdon wieder auf und agiert neben einem Ensemble international besetzter Schauspieler, darunter Felicity Jones, Irrfan Khan, Omar Sy, Ben Foster und Sidse Babett Knudsen. Ron Howard führt Regie und produziert den Film mit Brian Grazer. Das Drehbuch stammt von David Koepp und basiert auf dem Roman von Dan Brown. David Householter, Dan Brown, Anna Culp und William M. Connor fungieren als Executive Producer.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sony Pictures Home Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch, Italienisch)
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Englisch für Hörgeschädigte, Italienisch, Türkisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,85:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
NEHMEN SIE TIEFEREN EINBLICK IN DIE GESCHICHTE UND ERFAHREN SIE MEHR ÜBER DIE FIGUREN
EIN BLICK AUF LANGDON
DER MILLIARDENSCHWERE SCHURKE: BERTRAND ZOBRIST
DAS IST SIENNA
BROOKS INFERNO WELTWEIT
VISIONEN DER HÖLLE
RON HOWARD, TAGEBUCH EINES REGISSEURS
UNVERÖFFENTLICHTE SZENEN

DVD und Blu-ray | Inferno

Blu-ray
Inferno Inferno
Blu-ray Start:
23.02.2017
FSK: 12 - Laufzeit: 121 min.

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23.02.2017
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DVD
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DVD Start:
23.02.2017
FSK: 12 - Laufzeit: 117 min.

Blu-ray Kritik - Inferno

Blu-ray Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 10/10
Ton: | 9/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 7/10


Der US-amerikanische Autor Dan Brown hat viele großartige Bücher geschrieben, dazu zählen unter anderem auch dessen erstes Werk 'Diabolus' (1998), 'Meteor' (2001) sowie 'Das verlorene Symbol' (2009). Letztgenanntes sollte eigentlich demnächst verfilmt werden, allerdings entschied man sich bei Sony Pictures dazu, zunächst 'Inferno' für die große Leinwand zu adaptieren, schließlich waren die Vorgänger 'Der Da Vinci Code – Sakrileg' (OT: 'The Da Vinci Code') sowie 'Illuminati' (OT: 'Angels and Demons') sehr erfolgreich und spielten zusammen die stolze Summe von über 1,2 Milliarden US-Dollar in den weltweiten Lichtspielhäusern ein. Inferno SzenenbildAllerdings konnte die dritte Romanverfilmung, für welche sich erneut Ron Howard verantwortlich zeichnete und auch wieder Tom Hanks in der Hauptrolle zeigt, nicht an diesen Erfolg anknüpfen – weshalb, klären wir in unserer Kritik.

'Inferno' setzt die Leinwandabenteuer des berühmten Harvard-Symbologen fort: Robert Langdon (Tom Hanks) wird in seinem dritten Abenteuer darin mit einer Reihe von Hinweisen konfrontiert, die mit Dantes "Inferno" zusammenhängen. Nachdem er in einem florentinischen Krankenhaus mit Amnesie erwacht ist, tut er sich mit der jungen Ärztin Sienna Brooks (Felicity Jones) zusammen, weil er hofft, dass sie ihm dabei helfen kann, seine Erinnerung an die vergangenen zwei Tage wiederzuerlangen. Gemeinsam hetzen sie in einem Wettlauf gegen die Zeit durch ganz Europa, um den wahnsinnigen Genetiker Dr. Bertrand Zobrist (Ben Foster) davon abzuhalten, einen globalen Virus freizusetzen, der die halbe Weltbevölkerung auslöschen würde.

Genauso gehetzt wie die Inhaltsangabe klingt, so gehetzt ist auch der nunmehr dritte Film, der die Geschichte des berühmten Harvard-Symbologen vom Professor Robert Langdon weitererzählt. In Bezug auf die Kamera-Arbeit oder den Schnitt, kann man dem Titel keinen Vorwurf machen, denn hier waren erneut Salvatore Totino ('Everest') sowie Daniel P. Hanley ('Im Herzen der See') beteiligt, welche bereits an den Vorgängern mitwirkten. Das große Problem des Films ist eigentlich nur das Drehbuch von David Koepp ('Jack Ryan: Shadow Recruit'), welches im direkten Vergleich mit der Romavorlage, zu viele Abweichungen aufweist. Wer das Buch gelesen hat und sich den Film anschaut, wird schnell feststellen, das nicht nur Handlungsstränge gekürzt wurden, sondern auch verändert oder gänzlich weggelassen worden sind. Vor allem, wenn man den langsamen Erzählstil der zwei vorangegangenen Verfilmungen zum Vergleich heranzieht, geht es hier wirklich im Affentempo von einem Ort zum Nächsten – wobei es durchaus schöne Szenen in Florenz, Venedig und zuletzt auch Istanbul zu sehen gibt. Inferno SzenenbildDie bekannten Rätseleinlagen gibt es dabei selbstverständlich ebenfalls wieder, allerdings werden diese hier nun im Handumdrehen und mal so schnell nebenbei gelöst, weshalb kaum Spannung und Atmosphäre aufgebaut wird. Zugegeben, die Umsetzung ist gar nicht mal verkehrt und bietet trotz all der Hetze und dem vermeerten Wackelkameraeinsatz dennoch einige schöne Szenen mit tollen Schauplätzen, jedoch sind 'Der Da Vinci Code – Sakrileg' sowie 'Illuminati' deutlich besser und stimmungsvoller geraten. Unterm Strich bekommt man hier mehr Action und auch einige interessante Storywendungen zu sehen, mehr allerdings auch nicht. Für den größten Unmut sorgt hier allerdings das Ende des Films, denn in diesem wird nicht nur die Figur der Sienna Brooks gänzlich anders dargestellt, auch das Finale und dessen Ausgang stimmen so gar nicht mit dem Roman überein und wirken hollywoodtypisch einfach nur weichgespült.

Bild- und Tonqualität:
Den Transfer im Seitenverhältnis von 1,85:1 (16:9) könnte man auch nur mit einem einzigen Wort beschreiben: Atemberaubend! Atemberaubend deshalb, weil es absolut nichts an der Bildqualität gibt, was man beanstanden könnte. Der Transfer ist in jeder Einstellungen gestochen scharf, offenbart jedes noch so kleine Detail und wirkt dank des ausgewogenen Kontrastverhältnisses zudem sehr plastisch. Die Farben sind ebenfalls sehr natürlich und auch der Schwarzwert kann sich mehr als sehen lassen. Hier kann zurecht die Höchstpunktzahl vergeben werden. Beim Sound sieht es ähnlich rosig aus, denn ganz gleich ob man nun die deutsche Tonspur wählt oder dem englischen Originalton den Vorzug gibt, beide liegen in verlustfreiem DTS-HD Master Audio 5.1 vor und klingen sehr aktiv und gleichermaßen dynamisch. Die Abmischung bietet jede Menge räumliche Effekte, der Tieftonkanal wird ebenfalls ordentlich gefordert und das Geschehen verteilt sich exzellent auf sämtliche Surround-Kanäle. Inferno SzenenbildEinzig und allein das Balacing ist nicht immer optimal, wodurch einige Dialoge der Darsteller während einiger Action-Sequenzen etwas schwerer zu verstehen sind. Abgesehen von dieser Kleinigkeit, präsentiert sich der restliche Sound aber auf einem sehr hohen Niveau.

Das Ausstattungspaket von 'Inferno' ist erfreulicherweise recht umfangreich ausgefallen und bietet viele Beiträge, welche es auf eine Gesamtlaufzeit von über 70 Minuten bringen. Die Extras teilen sich dabei wie folgt auf:
▪ Unveröffentlichte & erweiterte Szenen (27:19 min.)
▪ Ron Howard: Tagebuch eines Regisseurs (10:02 min.)
▪ Ein Blick auf Langdon (6:21 min.)
▪ Der milliardenschwere Schurke: Bertrand Zobrist (5:13 min.)
▪ Das ist Sienna Brooks (5:48 min.)
▪ Inferno Weltweit (13:34 min.)
▪ Visionen der Hölle (5:35 min.)
▪ Trailer
▪ digitale UltraViolett-Copy

Am interessantesten bei den enthaltenen Specials ist Ron Howards „Tagebuch eines Regisseurs“, in dem es zwar etwas oberflächlich zugeht, man aber viel über die Einstellungsweise des Filmemachers erfährt. Inferno SzenenbildSehenswert sind zudem auch die insgesamt sieben entfallenen und erweiterten Szenen, welche man durchaus auch in den fertigen Film mit übernehmen hätte können. Ansonsten werden in den übrigen Beiträgen noch die wichtigsten Personen sowie die eigentliche Handlung des Films kurz vorgestellt. Ein digitaler UltraViolett-Code gehört ebenfalls zum Ausstattungspaket und sämtliche Extras liegen in HD vor, allerdings hat Sony leider auf ein Wendecover ohne störendes FSK-Logo verzichtet.


Fazit:
'Inferno' ist zweifelsohne kein schlechter Film, ohne lange um den heißen herum zu reden allerdings der Schwächtste der drei Dan Brown-Verfilmungen. Schuld daran haben aber weder Hauptdarsteller Tom Hanks sowie Filmpartnerin Felicity Jones, welche beide einen großartigen Job machen, vielmehr ist es das Drehbuch, das hier einfach zu viele Abweichungen von der Romanvorlage macht. Gut gemacht ist der Film zwar trotzdem und letztlich auch ein Muss für Fans der Reihe, wer allerdings das Buch kennt, könnte etwas enttäuscht sein – vor allem vom Finale.

by Roland Nicolai
Bilder © Sony Pictures Home Entertainment