Imaginaerum by Nightwish (Limited Steelbook) - Blu-ray

Blu-ray Start: 31.05.2013
FSK: 12 - Laufzeit: 86 min

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Inhalt

Seit Jahren leidet der alternde Komponist Tom (FRANCIS X. MCCARTHY) unter schwerer Demenz. An sein Leben als Erwachsener kann er sich nicht entsinnen, nur die Erinnerungen an seine Kindheit sind ihm geblieben. Während er langsam ins Koma fällt, reist er als zehnjähriger Junge (QUINN LORD) durch seine eigene Fantasie.
Seine Tochter Gem (MARIANNE FARLEY), die sich dem über Jahre entfremdeten Vater wieder nähert, fürchtet seinen bevorstehenden Tod, doch durch seine dunkelsten Geheimnisse entdeckt sie einen Weg, Tom wiederzufinden …

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive / Capelight Pictures
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
- Making Of
- Interviews
- Musikvideos
- Kinotrailer

DVD und Blu-ray | Imaginaerum by Nightwish (Limited Steelbook)

Blu-ray
Imaginaerum by Nightwish (Limited Steelbook) Imaginaerum by Nightwish (Limited Steelbook)
Blu-ray Start:
31.05.2013
FSK: 12 - Laufzeit: 86 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Imaginaerum by Nightwish (Limited Steelbook) Imaginaerum by Nightwish (Limited Steelbook)
DVD Start:
31.05.2013
FSK: 12 - Laufzeit: 82 min.

Blu-ray Kritik - Imaginaerum by Nightwish (Limited Steelbook)

Blu-ray Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 10/10
Ton: | 10/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 8/10


Capelight bringt mit „Imaginaerum by Nightwish“ einen ganz besonderen Film auf dem Markt. Nightwish ist eine finnische Symphonic-Metal-Band, die Ende der 1990er Jahre von Tuomas Holopainen gegründet wurde. Der Film beruht auf dem 7. Studioalbum der Band, welches ebenfalls „Imaginaerum“ heißt und Ende 2011 veröffentlicht wurde. Doch bevor nun jemand denkt: „Oh nein, ein auf Spielfilmlänge aufgeplustertes Musikvideo“, dem sage ich: Ganz ruhig. :) Die Mitglieder der Band sind zwar Teil des Filmes und es gibt ein paar konzertähnliche Szenen, die sind aber so gut in den Film eingebaut, dass sie nicht „stören“. Wir bekommen also mitnichten ein Konzertvideo oder ähnliches zu sehen.

Vielmehr ist „Imaginaerum by Nightwish“ ein Film wie ein Traum. Und ebenso wie ein Traum selten linear verläuft und oftmals viele fantastische Elemente enthält, ist auch der Film gestaltet. Er wechselt ständig zwischen den Zeitebenen sowie realen und surrealen Szenen. Sich darin nicht zu verheddern ist eine Kunst und man sollte sich den Film nicht todmüde ansehen. Das wäre eh eine Verschwendung, denn so würde man sicher nicht in den vollen Genuss dieses bild- und tongewaltigen Filmes kommen. Reich an Metaphern macht es der Film einem vielleicht nicht ganz einfach, alles zu verstehen, jedoch ist er es wert, dass man es versucht.
Aber kurz zur Geschichte: Tom (toll: Francis McCarthy) leidet an Demenz und fällt ins Koma. In seinen Träumen wird er wieder zu einem Kind (Quinn Lord) und reist – anfangs mit einem furchterregenden Schneemann – durch eine fantastische Welt. Dabei trifft er auch auf seinen Vater (sexy: Ilkka Villi). In der Außenwelt sehen wir zeitgleich seine Tochter Gem (Marianne Farley), die sich von ihrem Vater entfremdet hat und eigentlich nur gekommen ist, um die letzten Dinge für den Vater zu erledigen. Dabei stößt sie jedoch auf Dinge, die ihr einen ganz anderen Vater zeigen, als den, den sie zu kennen glaubte.
Im Making of wird ein Fan bei der Premiere gefragt, was sie sich von dem Film erwartet, und sie antwortet: Einen Traum, so ähnlich wie ein Tim Burton-Film. Und ich denke, sie wurde nicht enttäuscht. Denn wie ich bereits oben schrieb, der Film ist tatsächlich wie ein Traum. Zum Teil verwirrend und surreal, oftmals auch erschreckend, weshalb ich die Freigabe ab 12 durchaus nachvollziehen kann. Besonders die Clowns im Zirkus boten einen erschreckenden Anblick. Ummantelt ist alles von der wundervollen Nightwish-Musik, die aber nie aufdringlich wirkt und immer zum Bild passt. Nur einmal hatte ich das Gefühl, die Musik würde etwas zu spät abblenden. Insgesamt ein perfekter Mix aus Bild und Ton.

Die vorliegende Blu-ray ist die Limited Steelbook Edition und sieht schon äußerlich sehr schick aus. Innen befinden sich neben der Blu-ray ein Mini-Booklet sowie ein Gutschein für eine Weinbestellung. Dabei handelt es sich jedoch nicht um irgendeinen Wein, sondern den Wein zum Film mit schicken „Imaginaerum“-Etikett. Mal was anderes, eine nette Idee.

Sowohl die Bild- als auch die Tonqualität ist großartig. Selbst bei eher leisem Ton scheint die Musik teilweise aus den Boxen zu „schwappen“ und hüllt einen ganz ein. Wunderbar! Im Bonusbereich befindet sich ein knapp 45minütiges Making of, in dem die Band zu Wort kommt und erzählt, was für ein Aufwand betrieben wurde, um diesen Film zu produzieren. Sehr lustig auch die Antwort auf die Frage, wie es denn so ist, einen Film zu drehen: „Man steht viel rum“. :) Zusätzlich zum Making of gibt es den Trailer, ein schickes Musikvideo und eine Galerie mit Bildern zum Film.

Mein Fazit: Ein wunderschönes Fantasy-Drama mit exzellenter Musik – nicht nur für Nightwish-Fans.


by Gesa-Marie Pludra
Bilder © Alive / Capelight Pictures