Im Augenblick der Angst (Uncut) - Blu-ray

Blu-ray Start: 04.10.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 83 min

Im Augenblick der Angst (Uncut) Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Eigentlich will die Teenagerclique nur einen unterhaltsamen Abend im Kino mit dem Horrorfilm ''The Mommy'' verbringen, doch die junge Patty kann dem grausamen Treiben nichts abgewinnen: ''The Mommy'' handelt von der dominanten Mutter Alice Pressman, die ihren Sohn John hypnotisiert und auf mörderische Rachetour schickt. Er soll den Menschen die Augen aus dem Kopf schneiden. Es endet damit, dass er einen vollbesetzten Kinosaal stürmt und mit dem Morden loslegt. Auch im Kino, in dem Patty sitzt, wird Grausames vor sich gehen. Hier ist ein Killer eingedrungen, der den Film so oft gesehen hat, daß auch er glaubt, von der Mutter hypnotisiert worden zu sein und beginnt, die Besucher nacheinander abzuschlachten. Keiner will Patty glauben schenken und als die Polizei anrückt, nimmt auch der Killer die Kinobesucher als Geiseln. Film und Wirklichkeit verschwimmen und sind kaum noch voneinander zu trennen.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sunfilm
Tonformate:
DTS-HD 7.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
- Interview mit dem Regisseur
- Trailer

DVD und Blu-ray | Im Augenblick der Angst (Uncut)

Blu-ray
Im Augenblick der Angst (Uncut) Im Augenblick der Angst (Uncut)
Blu-ray Start:
04.10.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 83 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Im Augenblick der Angst (Uncut) Im Augenblick der Angst (Uncut)
DVD Start:
04.10.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 81 min.

Blu-ray Kritik - Im Augenblick der Angst (Uncut)

Blu-ray Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 6/10
Ton: | 8/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 8/10


Eigentlich wollte sich Patty mit ihrer Freundin nur einen netten Kinoabend machen, doch der Film „The Mommy“ ist so rein gar nicht nach ihrem Geschmack: eine dominante Mutter hypnotisiert ihren Sohn und zwingt ihn dazu, mehrere brutale Morde zu begehen und seinen Opfern die Augen aus dem Kopf zu schneiden. Das geht sogar soweit, dass er in einen vollbesetzten Kinosaal stürmt und sich dort einen Kinobesucher nach dem anderen vornimmt.
Als wäre dies noch nicht genug, sollen sich Patty und die anderen Kinobesucher schon bald ihren ganz eigenen Horrorfilm wiederfinden. Ein geistig erwirrter Mann, der diesen Film bereits mehrfach gesehen hat und glaubt, ebenfalls unter der Hypnose seiner Mutter zu stehen, ist in das Kino eingedrungen und beginnt schon bald damit, einen Kinobesucher nach dem anderen abzuschlachten. Immer mehr verschmelzen Film-Fiktion und Realität miteinander und schon bald sind beide kaum noch voneinander zu unterscheiden.

„Im Augenblick der Angst“ ist ein klassischer Psycho-Horrorthriller des spanischen Regisseurs Bigas Luna aus dem Jahre 1987.

Der Film nutzt die immer wieder aktuelle Thematik der Nachahmung von Gewalt und der Verleitung zu gewalttätigen Tendenzen, die angeblich durch bestimmte audiovisuelle Medien, wie eben durch Kino angeregt oder sogar verursacht werden sollen. Ob diese These zutrifft oder nicht, soll an dieser Stelle nicht weiter thematisiert werden, auch wenn aktuelle Beispiele wie der diesjährige Amoklauf beim Kinostart von „The Dark Knight rises“ oberflächlich agierenden Kritikern mit Hang zum Populismus leider immer wieder in die Karten spielen.
„Im Augenblick der Angst“ nutzt dieses Thema weder politisch noch satirisch, sondern agiert auf reiner Unterhaltungsbasis und schafft es durch ansprechende Stilistik und beklemmende Atmosphäre gekonnt, diese Thematik in einen spannenden Horror-Thriller umzusetzen.

Seinen besonderen Reiz erhält der Film durch die zunehmende Verschmelzung von Wirklichkeit und Fiktion. Immer stärker werden im Handlunsverlauf die Handlung des Films und die Handlung im Kinosaal miteinander verwoben, so dass man als Zuschauer auch schnell mal den Überblick verlieren kann. Dies tut dem Filmvergnügen jedoch keinen Abbruch, sondern sorgt für zusätzliche Spannung und erhöht den Nervenkitzel. Diese Verschmelzung nimmt im Verlauf des Films immer stärker zu und findet ihren Höhepunkt im hochgradig spannenden Finale.

Die Schauspieler sind zwar keine Weltstars, machen aber einen guten Job und können ihre Rollen glaubhaft umsetzen und die Atmosphäre des Films in Mimik, Gestik und Schauspielerkunst ansprechend transportieren. Hervorzuheben sei hier Zelda Rubinstein (Poltergeist 1 - 3), die allein durch ihren intensiven Gesichtausdruck ihre Rolle als psychopatische Mutter des Hauptdarstellers Michael Lerner (Flucht aus Absolom), mit einer unnachahmlichen Präsenz verkörpert.

Die Bildqualität kann mit der Tonqualität leider nicht ganz mithalten und als Extras gibt’s unter anderem ein umfangreiches Interview mit dem Regisseur.

Fazit: Ein ansprechend inszenierter Horror-Thriller, der durch die Verschmelzung von Fiktion und Realität die Zuschauer sowohl fasziniert als auch ihre Nerven gehörig auf die Probe stellt.

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by Till Huber
Bilder © Sunfilm