Ilsa - The Mad Butcher - Goya Collection - Blu-ray

Blu-ray Start: 22.10.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 95 min

Ilsa - The Mad Butcher - Goya Collection Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Ein Irrenhaus für Frauen in Südamerika: Angst und Leid bestimmen den Alltag der Insassinnen. Die sadistische Anstaltsleiterin Ilsa quält die Frauen nach Herzenslust. Gnadenlos macht sie sich ihre wehrlosen Opfer als Sexsklavinnen für sich und die Aufseher Untertan. Wer nicht spurt, wird brutal bestraft, auf einen Fluchtversuch steht der Tod. Die Anstalt mit ihrem üblen Ruf ist Dr. Milton Arcos schon seit Jahren ein Dorn im Auge. Der engagierte Arzt ist sich sicher, dass hinter den Mauern des Instituts grausames von Statten geht. Aber es fehlen ihm konkrete Beweise, seinen Verdacht zu bestätigen.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Ascot Elite Home Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch, Italienisch)
Französisch (Dolby Digital 2.0)
Untertitel:
Englisch, Japanisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,78:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Interviews, Fotogalerie, Originaltrailer, Trailershow

DVD und Blu-ray | Ilsa - The Mad Butcher - Goya Collection

Blu-ray
Ilsa - The Mad Butcher - Goya Collection Ilsa - The Mad Butcher - Goya Collection
Blu-ray Start:
22.10.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 95 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Ilsa - The Mad Butcher - Goya Collection Ilsa - The Mad Butcher - Goya Collection
DVD Start:
22.10.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 91 min.

Blu-ray Kritik - Ilsa - The Mad Butcher - Goya Collection

Blu-ray Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 9/10
Ton: | 8/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 6/10


Mit dem Film „Greta – Haus ohne Männer“ (Beziehungsweise: „Ilsa - The Wicked Warden“), der nun bei Ascot Elite unter dem Titel „Ilsa - The Mad Butcher“ veröffentlicht wurde, brachte Jess Franco 1977 den inoffiziellen dritten Teil der skandalträchtigen Ilsa-Reihe in die deutschen Kinos. Die dezidiert geschmacklose Exploitationreihe, welche im Jahr 1974 mit „Ilsa, She Wolf of the SS“ begann, erfuhr damit eine recht unterhaltsame Fortsetzung, die zwar nicht mehr den Skandalfaktor der beiden Vorgänger reproduzieren konnte, aber dafür eben auch „ansehbarer“ war. Jedenfalls war Jess Franco, ein Meister des Exploitation-Subgenres „Frauengefängnisfilm“, geradezu prädestiniert für die Regie eines Ilsa-Filmes und lieferte ein solides Ergebnis ab.

In einem südamerikanischen Irrenhaus für Frauen herrscht die psychopathische Anstaltsleiterin Ilsa (Dyanne Thorne) über ihre wehrlosen Opfer. Das Quälen der Frauen bereitet ihr ein sadistisches Vergnügen, weshalb sie die weiblichen Insassen zu sexuellen Erniedrigungen zwingt und wie Sklaven behandelt. Fluchtversuche werden mit dem Tod oder Schlimmerem bestraft. Doch die Rettung naht in Form des engagierten Dr. Milton Acros (Jess Franco), der Beweise für die grausamen Machenschaften sammeln und die Frauen anschließend befreien will.

Den skandalträchtigen Ruf des ersten Ilsa-Filmes (dieser spielte in einem KZ) kann Franco mit „The Wicked Warden“, trotz ähnlicher Grundprämisse, schon allein aufgrund des deutlich harmloseren Handlungsortes nicht erreichen. Allerdings sagt das ja nichts über die Qualität des Exploitationstreifens aus. Denn Francos inoffizieller Ilsa-Film ist nicht nur ein „würdiger“ dritter Teil geworden, sondern darüber hinaus auch der beste Film der gesamten Reihe. Obgleich das in Anbetracht der niedrigen Qualität der beiden Vorgänger kein großes Kunststück darstellt. Denn trotz ihres skandalösen Rufes und dem später entstandenen Kult, haben die Ilsa-Filme - bis auf ihre tolle Hauptdarstellerin - eigentlich nicht sonderlich viel Gutes zu bieten. Dass Francos Beitrag jedoch durchaus einen Blick wert ist, liegt zum einen an seinem unverwechselbaren Stil, mit dem es Don Edmonds bei weitem nicht aufnehmen kann und zum anderen an einer nach wie vor sehr überzeugenden Dyanne Thorne in der Rolle der sadistischen Aufseherin Ilsa (bzw. Greta). Inhaltlich bekommt man jedoch trotzdem überwiegend ziemlichen Schund geboten. Doch im Gegensatz zu Don Edmonds meistert Franco einen schwierigen Balanceakt und überschreitet mit seinen Geschmacklosigkeiten niemals die Grenze zum „gänzlich Unkonsumbierbaren“. Deshalb darf man auch guten Gewissens Spaß an dem Film haben und sich ganz den stupiden Exploitation-Mechanismen hingeben. Zwischenzeitlich blitzt dann sogar mal so etwas wie ein politischer Kommentar auf, den man jedoch aufgrund der alles dominierenden Sex- und Folterszenen schnell wieder vergisst. Dennoch scheint Franco mit seinem Film nicht bloß obszöne Unterhaltung im Sinn gehabt zu haben und findet stellenweise durchaus sinnige Metaphern für die Perversität repressiver Systeme. Jedenfalls ist „Ilsa - The Mad Butcher“ für Fans des Regisseurs – sollten sie den Film noch nicht kennen – durchaus einen Blick wert. Freunde der gehobenen Unterhaltung sollten hingegen einen weiten Bogen um das Filmchen machen.

In technischer Hinsicht ist die Blu-ray eine Wucht! Sie zaubert gestochen scharfe Bilder auf den Fernsehbildschirm, die von einer überzeugenden Tonqualität begleitet werden. Und auch einige Extras (Fotogalerie, Interview, Trailer) haben es mit auf die Disc geschafft, allerdings wäre hier deutlich mehr drin gewesen.

Fazit:
Jess Francos inoffizieller dritter „Ilsa“-Film kann Fans des Regisseurs aufgrund seines deutlich erkennbaren Stils uneingeschränkt empfohlen werden. Alle anderen sollten sich jedoch lieber fernhalten.

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by Jonas Hoppe
Bilder © Ascot Elite Home Entertainment