Ich seh Ich seh - Blu-ray

Blu-ray Start: 22.10.2015
FSK: 16 - Laufzeit: 99 min

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Inhalt

In einem abgelegenen, idyllischen Haus am Waldrand genießen die Zwillingsbrüder Lukas und Elias die Sommerferien. Die beiden streunen zwischen Waldsee und Maisfeld umher und können die Ankunft ihrer Mutter kaum erwarten. Als sie jedoch nach einem Unfall aus dem Krankenhaus mit einbandagiertem Gesicht zurückkehrt, sind alle früheren Gewissheiten verschwunden. In der strengen Frau, die nun vor ihnen steht, können sie ihre Mutter kaum wiedererkennen. Schon bald werden sie den Zweifel nicht mehr los, dass eine Fremde die Kontrolle übernimmt. Während die Mutter versucht, den sich regenden Widerstand zu ersticken, machen sich die Kinder mit der ihnen gebotenen Gründlichkeit daran, die Wahrheit herauszufinden. Ein existentieller Kampf um Identität und Urvertrauen entspinnt sich.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Koch Media
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.39:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Making of (ca. 30 Minuten), Original Kinotrailer

DVD und Blu-ray | Ich seh Ich seh

Blu-ray
Ich seh Ich seh Ich seh Ich seh
Blu-ray Start:
22.10.2015
FSK: 16 - Laufzeit: 99 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Ich seh Ich seh Ich seh Ich seh
DVD Start:
22.10.2015
FSK: 16 - Laufzeit: 95 min.

Blu-ray Kritik - Ich seh Ich seh

Blu-ray Wertung:
Film: | 9/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 7/10
Gesamt: | 9/10


Zu den absoluten Film-Highlights in diesem Jahr gehörte für mich zweifelsohne der von niemand geringerem als Ulrich Seidl produzierte Horrorthriller „ICH SEH ICH SEH“. Das Regie-Duo Veronika Franz und Severin Fiala hat ein bitterböses Werk geschaffen, in dem interessante Fragen um Identität und Vertrauen mit kaum auszuhaltende Folterszenen eine verstörende Symbiose eingehen. Koch Media lässt den Film nun auf das Heimkinopublikum los.

Ein gleichsam einsam wie idyllisch gelegenes Haus dient den Zwillingsbrüdern Lukas und Elias während ihrer Sommerferien vorübergehend als Wohnort. Gemeinsam mit ihrer Mutter, die sich von einer Gesichtsoperation erholen muss, wollen sie dort eine schöne Zeit verbringen. Doch die Idylle trügt. Irgendetwas scheint mit der einbandagierten Mutter nicht zu stimmen und die Kinder bekommen langsam Zweifel, ob es sich bei dieser strengen Frau tatsächlich um denselben Menschen handelt, der ihnen früher so viel Liebe schenken konnte. Die beiden Zwillinge wollen der wahren Identität dieser fremden Mutter auf die Schliche kommen, stellen Nachforschungen an und lösen damit eine Kette schrecklicher Ereginisse aus...

Das düstere Drama fasziniert schon alleine durch die spannende Erzählperspektive: Wir verfolgen die Handlung aus den Augen der beiden verängstigten Zwillingsbrüder und positionieren uns daher konsequent auf ihrer Seite. Die Mutter stellt also auch für den Zuschauer eine spürbare Bedrohung dar. So resultiert die Spannung in der ersten Filmhälfte vor allem aus dem seltsamen Verhalten der mumienhaften Frau, von der wir bestenfalls mal ein blutunterlaufenes Auge zu sehen bekommen. Der Film lässt sich viel Zeit und zieht die Spannungsschrauben ganz langsam, aber dafür mit viel größerem psychischen Effekt sukzessive an. Über allem schwebt dabei stets das Gefühl einer unausweichlichen Katastrophe, die mit unerbittlicher Härte auf die kleine Familie zukommt. Atmosphärisch getragen wird der Film zusätzlich von einem grandiosen Handlungsort, der neben einem märchenhaften See auch finstere Tunnelschächte in direkter Umgebung zu bieten hat. Das Haus selbst kommt ebenso mondän wie kalt daher und verstärkt den Eindruck, den die Kinder von ihrer so fremd wirkenden Mutter haben. In einer grandiosen Szene zeigt sie ihnen schließlich ihr wahres Gesicht und dürfte damit für eine durchaus verstörende Überraschung sorgen. Generell möchte ich mir eine Besprechung der zweiten Filmhälfte aus Gründen der Spoilergefahr aber gerne ersparen. Nur so viel: „ICH SEH ICH SEH“ hat eines der intensivsten Filmenden des Kinojahres zu bieten und kommt stellenweise richtig garstig daher. Einer der zahlreichen Gründe dafür, dass ich den Film bereits tief in mein Herz geschlossen habe.

Die Blu-ray von Koch Media präsentiert den Film in einer sehr guten technischen Qualität und versorgt den Zuschauer darüber hinaus mit einem ca. 30 Minuten langen Making-of, das Interessierten eine Vielzahl spannender Einblicke ermöglicht.


Fazit:
Dem Regie-Duo Veronika Franz und Severin Fiala ist mit „ICH SEH ICH SEH“ eine der intensivsten und faszinierendsten filmischen Erfahrungen des Kinojahres gelungen, der man sich auf alle Fälle aussetzen sollte!

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by Jonas Hoppe
Bilder © Koch Media