I Still Believe - Blu-ray

Blu-ray Start: 10.12.2020
Digital VoD: 04.12.2020
FSK: 6 - Laufzeit: 115 min

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Inhalt

Der aufstrebende junge Musiker Jeremy (K.J. Apa) verliebt sich Hals über Kopf in die bezaubernde Melissa (Britt Robertson). Doch ihr Glück scheint nur von kurzer Dauer, denn Melissa erhält eine schreckliche Diagnose. Durch Jeremys Musik schöpft das junge Paar immer wieder Kraft, sich gegen das Schicksal zu stellen. Ihr gemeinsamer Lebensmut scheint alles überwinden zu können. Doch ist ihre Liebe stark genug, den Weg bis zum Ende gemeinsam zu gehen?

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Studiocanal Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (7.1 DTS-HD MA, Stereo DTS-HD MA)
Englisch (5.1 DTS-HD MA)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Die Entstehung des Films, Das Casting, Die Musik, Bart & Jeremy, Geschnittene Szenen, Making of, Trailer, Alternatives Ende, Wendecover

Video on demand - I Still Believe

DVD und Blu-ray | I Still Believe

Blu-ray
I Still Believe I Still Believe
Blu-ray Start:
10.12.2020
FSK: 6 - Laufzeit: 115 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
I Still Believe I Still Believe
DVD Start:
10.12.2020
FSK: 6 - Laufzeit: 110 min.

Blu-ray Kritik - I Still Believe

Blu-ray Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 9/10
Ton: | 8/10
Extras: | 8/10
Gesamt: | 8/10


Aller Anfang ist schwer, doch so langsam wird der Musiker Jeremy Camp (K. J. Apa) immer erfolgreicher. Auch die Liebe lässt nicht lange auf sich warten, denn auf einem Konzert lernt er Melissa (Britt Robertson) kennen. Ein paar Monate nach dem Kennenlernen wird bei ihr allerdings Krebs diagnostiziert und sie muss ins Krankenhaus. Diese Diagnose stellt die frische Beziehung auf eine harte Probe.

K.J. Apa als Jeremy Camp und Britt Robertson als Melissa Lynn Henning in I Still Believe
K.J. Apa als Jeremy Camp und Britt Robertson als Melissa Lynn Henning in I Still Believe © Studiocanal Home Entertainment
Natürlich kennt jeder großartige Musiker wie Freddy Mercury oder Elton John. Ihre Biopics sind an den Kinokassen durch die Decken gegangen. „I Still Believe“ handelt von dem Musiker Jeremy Camp, der vielleicht nicht so erfolgreich ist, dennoch eine sehr emotionale Geschichte zu erzählen hat. Jeremy ist ein christlicher Musikstar und startet an seiner Bibelschule in Südkalifornien durch. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wird er von dem Musiker Jean-Luc Lajoie (Nathan Parsons) bei einem Konzert auf die Bühne geholt und erreicht somit erstmals die Massen. Gleichzeitig erblickt er Melissa im Publikum, in die er sich sofort verliebt. Melissa ist allerdings die Freundin von Jean-Luc, was ihn erstmal ein paar Probleme bereitet. Doch irgendwie findet sich die junge Liebe zwischen den beiden und sie kommen zusammen. In einigen Montagen wird dann ihr glückliches Leben gezeigt, bis dann plötzlich die Diagnose Krebs kommt. Ihr gemeinsames Leben wird komplett auf den Kopf gestellt.

Nach einer sehr sprunghaften Exposition und einen sich ewig ziehenden mittleren Teil, zeigt der Film seinen eigentlichen Kern: Eine tieftragische Geschichte inmitten einer glücklichen Beziehung. Ab dem Zeitpunkt mit der Krebsdiagnose wird der Film wirklich emotional. Auch wenn das Ende schon zum Greifen nah ist, überrascht es mit einem sehr traurigen Twist. Nichtsdestotrotz lässt der Film den Zuschauer mit einem Gefühl voller Hoffnung gehen.

I Still Believe: Jeremy Camp (K.J. Apa)
I Still Believe: Jeremy Camp (K.J. Apa) © Studiocanal Home Entertainment
Das Drama driftet oftmals extrem in den Kitsch ab, was bestimmt einige Zuschauer abschrecken wird. Man muss sich auf einen Film einstellen, der sehr viel Zeit braucht, um seine wahre Magie zeigen zu können. Vor diesem Punkt kommen aber viele unnötige Szenen, furchtbare Dialoge und eine generelle Problemlösung, die denkbar unkreativ ist.

Natürlich könnte man den Film jetzt für seine sehr sperrigen ersten beiden Drittel kritisieren und auch Elemente des Endes sind dramaturgisch etwas verunglückt, allerdings ist dieses Biopic sehr nah dran an der echten Geschichte. Die Regisseure Jon & Andrew Erwin („I Can Only Imagine“/„Mom’s Night Out“) haben nahezu keine dramaturgischen Änderungen vorgenommen, sodass diese Geschichte sehr realistisch erzählt wurde. Natürlich wurden Lebensphasen zusammengefasst bzw. gekürzt, aber sonst erlebt man hier sehr deutlich die Höhen und Tiefen von Jeremy Camp.

K.J. Apa und Britt Robertson in I Still Believe
K.J. Apa und Britt Robertson in I Still Believe © Studiocanal Home Entertainment
Bild:
Das Bild hat eine wunderbare Dynamik zwischen hellen und dunklen Stellen und es tritt kein Rauschen auf. Die Farben sind sehr kräftig und es gibt für eine Blu-ray-Qualität überhaupt nichts auszusetzen.

Ton:
Der Ton wurde auf DTS-HD 5.1 MA abgemischt und ist komplett fehlerfrei. Der Film schafft eine wunderbare Balance zwischen Liedern von Jeremy Camp dem restlichen Soundtrack. Vor allem in den emotionalen Szenen leistet die Musik eine sehr wichtige Arbeit.

Extras:
Bei den Extras lässt sich einiges an Bonusinhalten finden. Neben sehr vielen Deleted Scenes, einem alternativen Ende und Trailern gibt es mehrere Featurettes über die Entstehung des Films, das Casting die Musik und die Beziehung der Protagonisten.


Fazit:
„I Still Believe“ zeigt zwar jetzt nicht die Karriere eines unfassbar großen Musikers, erzählt aber dennoch eine emotionale Geschichte, mit der jeder mitfühlen kann. Diese startet zwar anfangs ein bisschen merkwürdig und verliert sich ein wenig im Mittelteil, das Ende ist jedoch wunderschön, auch wenn es zutiefst traurig ist.


by René Fischell
Bilder © Studiocanal Home Entertainment




I Still Believe - Trailer