I Feel Pretty - Blu-ray

Blu-ray Start: 20.09.2018
FSK: 0 - Laufzeit: 110 min

I Feel Pretty Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Renee (Amy Schumer) weiß sehr wohl wie es ist, gerade so knapper Durchschnitt in der Welt der Schönen zu sein. Doch ihr Selbstbild ändert sich buchstäblich schlagartig mit einem ungebremsten Sturz vom Fitnessrad: plötzlich sieht sie sich wunderschön, auch wenn ihre Umgebung das nicht genauso erkennt und der Kopf dazu noch ganz schön brummt. Mit ganz neuem Selbstvertrauen klettert sie unerwartet auf der Karriereleiter einer Kosmetikfirma nach oben und gewinnt endlich den Respekt der von ihr so bewunderten Chefin Avery LeClaire (Michelle Williams). Doch was passiert, wenn sich die anfängliche Wirkung verflüchtigt und die Realität wieder einsetzt?

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Concorde Home Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Featurette
Verpatzte Szenen
Entfernte Szenen

DVD und Blu-ray | I Feel Pretty

Blu-ray
I Feel Pretty I Feel Pretty
Blu-ray Start:
20.09.2018
FSK: 0 - Laufzeit: 110 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
I Feel Pretty I Feel Pretty
DVD Start:
20.09.2018
FSK: 0 - Laufzeit: 106 min.

Blu-ray Kritik - I Feel Pretty

Blu-ray Wertung:
Film: | 3/10
Bild: | 10/10
Ton: | 10/10
Extras: | 8/10
Gesamt: | 4/10


Das Phänomen zufrieden mit sich und seinem Körper zu sein ist etwas was vorallem jungen Mädchen in der heutigen Gesellschaft oft sehr schwer fällt, doch auch immer mehr Jungs haben genau dieses Problem. Es gibt immer mehr Menschen in Werbungen, Stars und auch Mitmenschen die so wirken als wären sie dünner, würden mehr Sport machen, sich gesünder ernähren etc., so dass man, auch wenn man nur mal in die Medien schaut, sehr schnell sehr unzufrieden sein kann. In diese Zeit passt so ein Film sehr gut. “I Feel Pretty” handelt von Renee Bennett, eine Frau die sich nicht wohl in ihrer Haut fühlt und denkt sie sei nur Durchschnitt und niemand würde sie so wirklich schön oder interessant finden. Sie geht ihrem Job in einem Büro nach, träumt davon eines Tages schön zu sein und verbringt ihre Zeit mit ihren zwei besten Freundinnen. Als sie aber in einem Fitnessstudio aufgrund eines Unfalls das Bewusstsein verliert und wieder aufwacht kann sie ihr Glück kaum fassen. Sie ist schön und selbstbewusst geworden und fühlt sich nach etwas Besserem als vorher. Sie steigt in ihrem Job immer weiter auf, trifft sich mit sehr reichen Persönlichkeiten und vernachlässigt ihre Freundinnen. Es sieht so aus als sei das das was sie immer wollte, als allerdings eines Tages der “Zauber” verblasst, muss sie erkennen was Schönheit wirklich bedeutet.

Amy Schumer in I Feel Pretty
Amy Schumer in I Feel Pretty © Concorde Home Entertainment
Amy Schumer, die die Protagonistin in dieser Komödie spielt, hat oftmals ein sehr provokantes Auftreten, dass sich in ihren Filmen wiederspiegelt. Sie verkörpert in jedem ihrer Filme eine Figur die aufgrund ihres Gewichts die Handlung des Films ausmacht und das ist hierbei nicht anders. Sie ist eine Frau die vielleicht ein paar Kilos zu viel auf die Waage bringt und von manchem auch nicht als eine der schönsten Frauen Hollywoods angesehen wird, doch das muss sie nicht in jedem ihrer Filme zeigen. Ihr fehlt es an einer abwechselbaren Charakterausstrahlung. Aufgrund dieser Schwäche fällt es, mir persönlich zumindenst, schwer einen Bezug zu ihrer Rolle hier aufzubauen. Auch wenn sie hier eine Rolle mit einer sehr interessanten Grundidee spielt, die für viele Mädchen ein Vorbild sein und die als der Film ruhiger wird und weg von seinem pseudo Humor geht, auch überzeugen kann.

Diesem Film kann man also zugute schreiben, dass er ein Thema anreißt das heute sehr zentral in der Gesellschaft auftritt. Nie waren Fitnesskurse, gesundes Essen und vegetarische und vegane Ernährung so gefragt wie heute. Es ist eine “Komödie” die zeigt, dass Schönheit natürlich ist und jeder über diese verfügt, auch wenn man es selbst nicht immer merkt. Es ist eine Tatsache die nicht so etwas wie einen Zauber braucht und das ist wichtig dies mal so zu präsentieren.

Szene aus I Feel Pretty
Szene aus I Feel Pretty © Concorde Home Entertainment
Nur leider schafft es “I feel Pretty” nicht ohne enormen Kitsch und dermaßen Übertreibung auszukommen und das hätte er meiner Meinung nach nicht gebraucht. Und auch wenn es immer mehr Menschen gibt die sich Gedanken um ihren Körper machen, von dem wie unsere Gesellschaft hier dargestellt wird, ist sie noch weit entferrnt und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass jeder Mensch so enorm denkt wie hier. Ein weiterer Contrapunkt des Films sind aber auch seine Witze, die wie oben bereits gesagt sehr pseudomäßig wirken und nicht so wirklich funktionieren. Sie ermüden und wiederholen sich auch mit der Zeit nur noch. Amy Schumer kann sich zwar hier vollkommen ausleben und es ist ein Film der ihr perfekt zu geschrieben ist, doch die Grundgeschichte wirkt so als könne sie einfach noch so viel mehr als die Schauspieler präsentieren können und das ist einfach schade.

Bild:
Das Bild ist bunt und fängt alles auf eine Art und Weise ein, die zwar sehr drüber ist, hier aber trotzdem gut dazu passt. Es ist klar erkennbar und hat einen scharfen Look.

Ton:
Er hat einen angenehmen Ton, der gut abgemischt ist und in vielen Stellen von bekannten Chartsliedern gestützt wird.

Extras:
Die Extras des Films sind gut gewählt, könnten aber für meinen Geschmack noch ein Ticken mehr sein.


Fazit:
Ich glaube, hätte man die selbe Geschichte anders besetzt, die Witze heraus gestrichen und den Film in einem anderen Genre angesiedelt, dann wäre er wirklich großartig geworden und ein Drama, dass sich viele junge Menschen als Lehre hätten nehmen können. So fühlt er sich aber einfach falsch an. Es ist traurig zu sehen wie sich die Produzenten so heftig vergriffen haben.

by Peter Brauer
Bilder © Concorde Home Entertainment