Hunter Killer - Blu-ray

Blu-ray Start: 07.03.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 122 min

Hunter Killer Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

Preisvergleich

jpc Logo 14,99 € jetzt kaufen
Amazon Logo 14,99 € jetzt kaufen4010324042835
alle Preise inkl. MWST

-> alle DVD, Blu-ray, 4K UHD zum Film

Inhalt

Captain Joe Glass (Gerard Butler) wird auf Rettungsmission für ein in Not geratenes amerikanisches U-Boot in den Arktischen Ozean entsandt. Dabei findet er heraus, dass ein russischer General einen Putsch weltweiten Ausmaßes plant und den russischen Präsidenten in seiner Gewalt hat. Mit einer Elite-Einheit von Navy SEALs macht sich Glass auf, den entführten Präsidenten zu retten und während der waghalsigen Fahrt durch feindliche Gewässer zu verhindern, dass ein neuer Weltkrieg ausbricht.

-> mehr Info zum Film mit Trailer, Cast & Crew

Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Concorde Home Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 7.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.39:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
- 3 spannende Featurettes: Geheimakte Hunter Killer – Die Crew, Geheimakte Hunter Killer – Taktische Bereitschaft, HBO First Look: Hunter Killer – Unter der Oberfläche
- Audiokommentar mit Regisseur Donovan Marsh
- Deutscher Kinotrailer
- Original Kinotrailer

DVD und Blu-ray | Hunter Killer

Blu-ray
Hunter Killer Hunter Killer
Blu-ray Start:
07.03.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 122 min.

zur Blu-ray Kritik
Hunter Killer (Limited Edition im Steelbook) (4K Ultra HD) Hunter Killer (Limited Edition im Steelbook) (4K Ultra HD)
Blu-ray Start:
07.03.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 22 min.
DVD
Hunter Killer Hunter Killer
DVD Start:
07.03.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 117 min.

Blu-ray Kritik - Hunter Killer

Blu-ray Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 5/10
Ton: | 8/10
Extras: | 6/10
Gesamt: | 7/10


Captain Joe Glass (Gerard Butler) wird auf Rettungsmission für ein in Not geratenes amerikanisches U-Boot in den Arktischen Ozean entsandt. Dabei findet er heraus, dass ein russischer General einen Putsch weltweiten Ausmaßes plant und den russischen Präsidenten in seiner Gewalt hat. Mit einer Elite-Einheit von Navy SEALs mach sich Glass auf, den entführten Präsidenten zu retten und während der waghalsigen Fahrt durch feindliche Gewässer zu verhindern, dass ein dritter Weltkrieg ausbricht.

Kritik:
Bei U-Boot Filmen ist beinahe immer eine gute Spannung garantiert, denn – so zumindest mein Empfinden – der Gedanke der Beengtheit in einer riesigen Stahlröhre und nahezu immer auf dem Präsentierteller zu sein, macht mich automatisch nervös, womit ich vermutlich so einigen Klaustrophobikern aus der Seele spreche.

Gerard Butler in Hunter Killer
Gerard Butler in Hunter Killer © Concorde Home Entertainment
„Hunter Killer“ basiert auf dem Roman „Firing Point“ von George Wallace und Don Keith, welcher 2012 erschien und hierzulande nur auf Englisch erschien. Ohne das Buch gelesen zu haben, möchte ich glauben, dass die filmische Adaption durchaus gleichwertig übernommen wurde. „Hunter Killer“ kann aber anderen U-Boot Filmen wie „Das Boot“ oder „Jagd auf Roter Oktober“ nicht das Wasser reichen und kann selten eine ähnliche Spannung erzeugen, bis auf ein bis zwei Unterwasserszenen.
Der mir bis dato unbekannte Donovan Marsh (sein letzter Regieposten „Con Game“ liegt fünf Jahre zurück) erzeugt durch die abwechselnden Handlungsorte zwischen U-Boot, zu Land oder im Kabinett für wenig Längen und versucht den Spannungsbogen immer auf Abruf zu haben, aber selten kommt es dann auch zu der zu erwartenden Steigerung.

Stattdessen folgen Dialoge, die vermutlich eins zu eins aus dem Buch übernommen worden, aber nicht den gleichen Effekt erzeugen können wie im Schriftwerk. Vermutlich war dies auch ein Schachzug um nicht zu viele computergenerierte Effekte in den Film einzubauen, die teilweise wirklich furchtbar aussehen. Schon direkt zum Start bekommt man Eisblöcke und U-Boote aus der CGI Hölle geboten, wobei besonders die Boote wie Wale aus einer schlecht nachbearbeiteten Discovery Channel Folge aussehen. Hinzu kommt noch, dass einige Außenaufnahmen sehr deutlich im Studio vor einem Green Screen entstanden. Dies ist wirklich schade, denn hin und wieder kommen ein paar Lichtblicke, mit richtigen Landschaftsaufnahmen sowie einem von seinem Innenraum her optisch sehr realistischem Kampfschiff. Diese Hoffnungsschimmer gehen aber leider häufig in plötzlichen und schwachen CGI Sprengungen im Wasser wieder unter.

Toby Stephens in Hunter Killer
Toby Stephens in Hunter Killer © Concorde Home Entertainment
Positiv muss man allerdings die Spannung, die bei Gefahren im U-Boot erzeugt wird, hervorheben. Auch wenn einem die Figuren wenig ans Herz wachsen und jederzeit ersetzbar sind, so kann man sich dennoch ein wenig in sie reinversetzen und fiebert mit ihnen mit.

Der Cast wird angeführt von Gerard Butler, der „Hunter Killer“ auch mitproduziert und einmal mehr zeigt, dass Gerard Butler eines besonders gut kann: Gerard Butler sein! Das finden einige bestimmt nicht gut, was sich auch an den zuletzt eher mäßig guten Filmen wie „Geostorm“ und „Criminal Squad“ zeigt, aber für mich ist es eigentlich zumeist ein Versprechen, dass ich den schottischen Schauspieler so zu sehen bekomme wie ich ihn immer gerne sehe und wodurch er so bekannt und erfolgreich wurde. Dennoch merkt man schon, dass die Qualität seiner Filme von einem „300“ weit entfernt sind. Dies muss nicht mal an Butlers Können, aber wohl an seiner Auswahl der Filme liegen. In „Hunter Killer“ zeigt sich genau dieses Manko: Butler spielt bei weitem nicht schlecht, aber die Figur gibt nicht viel her oder es wird nicht gezeigt. Frisch als Captain des namensgebenden U-Boots der Klasse Hunter Killer, wird erwähnt, dass Commander Glass nicht auf der Navyschule war und trotzdem zum Captain ernannt wurde. Diese speziellen Fähigkeiten, die ihn in diese Position gebracht haben, werden indessen nie wirklich gezeigt. Das einzige, dass man behaupten könnte, wären eine gewisse Ruhe und risikobereite Kreativität in Problemsituationen. Wenn das schon reicht, wozu dann noch zur Schule?

Linda Cardellini und Common in Hunter Killer
Linda Cardellini und Common in Hunter Killer © Concorde Home Entertainment
Neben Butler spielen mit Oscargewinner Gary Oldman („Die dunkelste Stunde“) als Stabsvorstand, Linda Cardellini („Daddys Home“) und Rapper und Oscargewinner Common (Bester Song 2015 gemeinsam mit John Legend) durchaus namenhaften Leute, die allerdings allesamt bedeutungslos bleiben. Ebenso Toby Stephens (zuletzt in der Netflix Serie „Lost in Space“ zu sehen) als Teamführer der Landtruppe, die den russischen Präsidenten befreien soll, kann kaum zur Geltung kommen.

Besondere Aufmerksamkeit gebührt dennoch Michael Nyqvist („Millennium Trilogie“, „Mission Impossible – Phantom Protokoll“), der 2017 verstarb und in „Hunter Killer“ in seinem letzten Kinofilm zu sehen ist. Die Aufgabe als russischer U-Boot Kapitän erfüllt er wie in vielen Rollen zuvor mit seiner gewohnt ruhigen und dennoch präsenten Art.

Die Synchronisation bietet derweil noch einen witzigen Aspekt: Wenn die russischen Militärs und der Präsident zeitweilig zusammenstehen sprechen sie russisch, um dann doch im Anschluss wieder „Deutsch“ zu sprechen. Allerdings spricht hier dann der General mit Akzent, während der Präsident fließend spricht. Ob dies mit Absicht geschah entschloss sich mir nicht.

Szene aus Hunter Killer
Szene aus Hunter Killer © Concorde Home Entertainment
Bild:
Das Bild ist klar und scharf, allerdings sind die Effekte hin und wieder schwammig und wirken gerade durch die Schärfe offensichtlich reinkopiert.

Ton:
Endlich mal wieder eine Blu-ray, der ebenso wie bei der Originalsprache, auch bei der deutschen die DTS-HD Master Audio 7.1 Tonspur zu Grunde liegt. So hat man gerade bei einer guten Heimkinoanlage bei Actionszenen das Gefühl dabei zu sein.

Extras:
Die Blu-ray bietet ein paar Extras wie den Audiokommentar von Donovan Marsh, den deutschen Kinotrailer und zwei Featurettes mit dem Oberbegriff Geheimakte Hunter Killer: Die Crew, Taktische Bereitschaft sowie das Feature HBO First Look: Hunter Killer – Unter der Oberfläche.


Fazit:
Wenn auch die Effekte in ihrer Qualität ebenso häufig wechseln wie der Film seine Ausrichtung zwischen Actionfilm und Politthriller, und er ebenso durch keine Besonderheiten heraussticht, so ist er dennoch eine Sichtung wert.

by Christian Willach
Bilder © Concorde Home Entertainment