Human Traffic - Blu-ray

Blu-ray Start: 09.08.2012
FSK: 18 - Laufzeit: 99 min

Human Traffic Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Sex, Drogen, Clubs, Parties – Wochenende ist angesagt. Feiern bis zum Abwinken.
Jip und seine Clique ziehen los. Sie haben knapp 48 Stunden. 48 Stunden Dampf abzulassen, 48 Stunden zum Abtanzen, 48 Rausch ... Dann beginnt wieder der langweilige Alltag, den sie bis zum nächsten Partywochenende überstehen müssen.
Eine atemlose, witzige, durchgeknallte Reise durch die englische Rave-Szene Ende der 90er. Das macht richtig Spaß.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sunfilm
Tonformate:
DTS-HD 7.1 Master Audio (Deutsch)
DTS-HD 5.1 Master Audio (Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,85:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
- Trailer

DVD und Blu-ray | Human Traffic

Blu-ray
Human Traffic Human Traffic
Blu-ray Start:
09.08.2012
FSK: 18 - Laufzeit: 99 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Human Traffic - Die Nacht ist nicht genug Human Traffic - Die Nacht ist nicht genug
DVD Start:
09.08.2012
FSK: 18 - Laufzeit: 95 min.

Blu-ray Kritik - Human Traffic

Blu-ray Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 6/10
Ton: | 6/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 4/10


„Die wahre Vorlage für ‘Berlin Calling’” heißt es auf dem Cover des britischen Raverfilms „Human Traffic“, der nun auf Blu-ray erscheint. Hält die 13 Jahre alte Independent-Produktion, was sie dem Zuschauer mit ihrem Slogan verspricht?

Den fünf Freunde Jip (John Simm, „Life on Mars“), Lulu (Lorraine Pilkington, „In a Day“), Koop (Shaun Parkes, „Die Mumie kehrt zurück“), Nina (Nicola Reynolds, „Ideal“) und Moff (Danny Dyer, „Doghouse“) erleichtert nur der Gedanke an ein feierwütiges Wochenende die zähe Arbeitswoche. Bis dahin kämpfen sie mit ihren ganz persönlichen Lastern und sehen das kommende Wochenende als Chance, endlich wieder ein wenig Abstand von der Realität zu gewinnen. Das bedeutet volle 48 Stunden laute Musik, harte Drogen und Sex - eine große, nicht enden wollende Party. Dann holt sie die Wirklichkeit wieder ein...

Das Problem bei Filmen mit Drogenhintergrund, die sich nur auf den Rauschzustand der Protagonisten konzentrieren (von „Trainspotting“ einmal abgesehen) ist oft, dass keine wirkliche Handlung existiert – der Zuschauer muss sich auf den Film einlassen und ihn entweder genießen oder sich eine gemütliche Schlafposition sichern. „Human Traffic“ ist ein solcher Kandidat, dessen Plot getrost auf einen Bierdeckel passt und nicht wirklich fesselt. Der Endverbraucher hat die Möglichkeit, fünf zugedröhnten Menschen 99 Minuten lang beim Feiern und Philosophieren zuzuschauen.
Da kommen schnell Frustration und Überdruss auf, trotz der den Film eigentlich tragenden Musikhinterlegung, die den Sound der 1990er-Jahre Revue passieren lässt.
Zwar gelang es dem Film 1999, seinen Regisseur Justin Kerrigan international bekannt zu machen, doch weltbewegende Filme blieben bis heute aus. „Fear and Loathing in Las Vegas“ hat gezeigt, dass es durchaus unterhaltsame Filme gibt, die als ein einziger Trip funktionieren. Doch „Human Traffic“ gelingt dies nicht, versinkt das Geschehen doch allzu schnell in Banalität und phrasenhaften Dialogen.
Die FSK-Freigabe ab 18 Jahren lässt sich ebenfalls nicht so recht erklären, vom exzessiven, aber selten gezeigten Drogenkonsum einmal abgesehen.

Das Bild an sich ist relativ gut, doch lange keine Referenz. In Anbetracht des Alters ein akzeptables Ergebnis mit Abstrichen. Der Ton liegt sowohl in Deutsch als auch in Englisch in DTS-HD Master Audio 7.1 vor – allerdings ist dieser viel zu blechern und lässt die Bass-Box ungenutzt im Wohnzimmer verstauben.

Die Extras – die sind nicht vorhanden. Ein paar körnige Trailer von teilweise aktuellen Filmen, das war es dann aber auch schon.

Fazit: Elektronisch aufgemotzter Drogentrip, der an seinen Längen und seiner geistlosen, humorfreien Inszenierung scheitert.

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by Yannik Riedl
Bilder © Sunfilm