Howard - ein tierischer Held - Blu-ray

Blu-ray Start: 18.01.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 106 min

Howard - ein tierischer Held Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Howard führt ein ganz normales Enten-Leben: Er wohnt in einem schicken Apartment, trägt Anzüge, hängt am liebsten vor der Glotze rum und liest den „Duckboy“. Bis der tierische Held durch einen verirrten Energiestrahl in der Welt der Menschen landet - und deren Planeten gemeinsam mit Rocksängerin Beverly (Lea Thompson, „Zurück in die Zukunft 1-3“) und Wissenschaftler Phil (Tim Robbins, „Die Verurteilten“) retten muss. Denn noch ein anderer außerirdischer Besucher ist zu Gast. Und der hat alles andere als freundliche Absichten...

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 1
Vertrieb: Koch Media Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 2.0)
Englisch (Dolby Digital 2.0)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,85:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
„Howard“ - Die Story (11 Minuten), „Howard“ - Ein Blick zurück (27 Minuten), diverse Kinotrailer, Teaser und Storyboards

DVD und Blu-ray | Howard - ein tierischer Held

Blu-ray
Howard - ein tierischer Held Howard - ein tierischer Held
Blu-ray Start:
18.01.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 106 min.

zur Blu-ray Kritik

Blu-ray Kritik - Howard - ein tierischer Held

Blu-ray Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 7/10
Gesamt: | 5/10


Howard ist Bewohner eines Enten-Planeten und führt dort ein ganz normales Enten-Leben. So wie alle Enten dort, geht er einer geregelten Arbeit nach, lebt in einer Mietwohnung, raucht Zigarren, trinkt Bier und liest den “Playduck”. Eines Abends wird Howard jedoch Opfer einer technischen Panne auf dem Planeten Erde und wird durch einen verirrten Energiestrahl in die Welt der Menschen befördert. Zum Glück macht Howard schnell die Bekanntschaft des konfusen Wissenschaftlers Phil (Tim Robbins) und der Rock-Sängerin Beverly (Lea Thompson). Kaum hat sich Howard etwas akklimatisiert, muss er feststellen, dass noch ein anderer Außerirdischer auf die Erde gelangt ist, und der ist im Gegensatz zum liebenswerten Howard ein ziemlich fieser Zeitgenosse. Ein tierisches Abenteuer wartet auf Howard und seine Freunde, denn nichts geringeres als die Rettung des Planeten Erde steht auf dem Spiel...

“Howard the Duck” stammt aus dem Jahr 1986 und basiert auf einer Marvel-Comicreihe. Nach den X-Men, Wolverine, Fantastic Four, Captian America und The Punisher kommt nun Howard the Duck...vielleicht nichts der stärkste, aber zweifellos und der tierischte Superheld aus dem Marvel-Universum.

“Howard the Duck” wurde nach dem Erfolg der Conan-Verfilmungen mit Arnold Schwarzenegger ins Leben gerufen und sollte auf den erfolgreichen Zug der Action-Komödien aufspringen, der in den 80er Jahren die Kinos durchstreifte.
Aufgrund technischer Mängel, mangelnder Zielgruppendynamik und des plump-wirkenden Kostüm des Helden “Howard” wurde diese Verfilmung von Willard Huyck, der nach diesem Film keine Regiearbeit mehr vorweisen kann, sowohl von den Kinogängern als auch von den Kritikern in der Luft zerissen. Siebenmal wurde er für die “Goldene Himbeere” nominiert und galt als heißer Kandidat für den Titel “Schlechtester Film des Jahrzehnts”. Ist der Film wirklich so ein Schundwerk oder steckt bei genauerer Betrachtung doch mehr in ihm?

Da der Film in erster Linie durch seine unkonventionelle Besetzung des Hauptcharakters überraschen wollte, kommt man auch nicht darum herum, sich die Figur des Howard einmal näher zu betrachten. Als Zigarrenraucher, Biertrinker und Frauenversteher mit frechen Sprüchen, sollte Howard als cooler Sympathieträger aufgebaut werden und durch seine Entengestalt gleichzeitig die “Ist der nicht süß”-Note versprühen. Beides hat leider nicht geklappt, ganz im Gegenteil: Howard wirkt überheblich, unsympathisch und durch das teilweise billig wirkende Entenkostüm streckenweise unfreiwillig komisch...wenn nicht gar lächerlich (kein Wunder, dass die Kinder, die in diesem Kostum steckten, in der Kategorie “Schlechtester Hauptdarsteller” nomiert wurden). Auch Tim Robbins, der Jahre später durch seine Leistung in “Die Verurteilten” zu Weltruhm gelangen sollte, wirkt in der Rolle des konfusen Wissenschaftlers fehlbesetzt und fängt durch sein Over-Acting schnell an zu nerven. Lea Thompson (Zurück in die Zukunft) spielt das was sie kann, eine flache Rolle ohne großen Anspruch. Dazu kommt, dass die Spezialeffekte auch nach damaligem Stand alles andere als überzeugend wirken und auch nur ein sehr junges Publikum überzeugen können. Apropos Publikum: Auf welche Zielgruppe dieser Film ausgreichtet ist, kann nur schwerlich nachvollzogen werden. Für Erwachsene taugt der Film weder als Komödie nach als Actionfilm und als Familienfilm (oder für sehr junge Zuschauer) ist er dann doch etwas zu hart... Pluspunkte kann der Film durch seine kreative Idee, eine handvoll lustiger und actioneicher Szenen, sowie den rockigen Kultsong “Howard the Duck” sammeln...das wars aber auch schon.

Die Blu-ray präsentiert den Film in sehr guter Bild- und Tonqulität. Als Extras gibts Hintergundinformationen in vielen kleinen Filmbeiträgen, ein umfangreicher Blick auf die Dreharbeiten, Trailer, etc.

Fazit: Sehr mäßige Umsetzung mit vielen Mängeln. Empfehlung nur für Fans seichter Comic-Verfilmungen und Marvel-Komplettisten.

by Till Huber
Bilder © Koch Media Home Entertainment