How to Party with Mom - Blu-ray

Blu-ray Start: 22.11.2018
FSK: 12

How to Party with Mom Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Als der Ehemann ihr den Laufpass gibt, wagt die langjährige ergebene Hausfrau Deanna (McCarthy) einen Neuanfang und geht wieder aufs College … mit dem Jahrgang ihrer Tochter, die davon alles andere als begeistert ist. Deanna taut bald immer mehr auf und stürzt sich als Dee Rock sehr selbstbewusst kopfüber ins Campus-Leben voller Spaß und Studentenpartys: Auf diese Weise entdeckt sie ihr wahres Selbst in einem Abschlussjahr, das keiner so erwartet hatte.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Warner Home Video
Bonusmaterial:
verpatzte Szenen, entfernte Szenen

DVD und Blu-ray | How to Party with Mom

Blu-ray
How to Party with Mom How to Party with Mom
Blu-ray Start:
22.11.2018
FSK: 12

zur Blu-ray Kritik
DVD
How to Party with Mom How to Party with Mom
DVD Start:
22.11.2018
FSK: 12

Blu-ray Kritik - How to Party with Mom

Blu-ray Wertung:
Film: | 3/10
Bild: | 7/10
Ton: | 5/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 4/10


Erneut tritt das Film-Ehepaar, bestehend aus Melissa McCarthy und Ben Falcone, mit „Life of the Party“ („How to party with mom“ in der deutschen Fassung) in Aktion und kreiert nach vorangegangenen Komödien wie „Tammy – Voll abgefahren“ oder „Ghostbusters (2016) nun erneut gemeinsam einen Film. Seit einigen Jahren arbeitet das Paar nun dahingehend zusammen, als dass sie zusammen das Drehbuch schreiben, Falcone sich in die Regie begibt und McCarthy in die Hauptrolle. Herausgekommen ist diesmal, vor allem auf die Charakter bezogen, eine mangelhaft geschriebene Komödie die nur sehr schwer ein schmunzeln entlocken kann.

Melissa McCarthy in How to Party with Mom
Melissa McCarthy in How to Party with Mom © Warner Home Video
Die langjährige Hausfrau Deanna (Melissa McCarthy) erfährt nachdem sie ihre Tochter Maddie (Molly Gordon) am College absetzt, noch im Auto von ihrem Mann Dan (Matt Walsh), dass er sich scheiden lassen will, da er sich in die Maklerin Marcia (Julie Bowen) verliebt hat. Prompt entscheidet sich Deanna, die einst ihr College abbrach, genau am selben College ihr Archäologie-Studium abzuschließen, jedoch mit einem Haken – es ist dasselbe College ihrer Tochter und die ist zunächst gar nicht begeistert von dieser Idee...

Gute Schauspieler können oft schlechte Drehbücher und langweilige Inszenierungen hinter einer guten Leistung verstecken, ein Attribut welches speziell Melissa McCarthy beherrscht. Leider reicht in diesem Film ihre durchaus gute Leistung nicht um darüber hinwegzutäuschen, dass es dem Film an jeder anderen Ecke fehlt.

Molly Gordon, Adria Arjona, Jessie Ennis und Melissa McCarthy in How to Party with Mom
Molly Gordon, Adria Arjona, Jessie Ennis und Melissa McCarthy in How to Party with Mom © Warner Home Video
Ich würde eigentlich nun die Nebencharakter unter die Lupe nehmen jedoch sind diese strenggenommen, abgesehen von McCarthy, vollkommen irrelevant. Diese Komödie weist keine wirklichen Charakter auf, eher Platzhalter ohne jedweder Tiefe um den Schein zu wahren, der Film stütze sich nicht vollkommen auf die Hauptfigur. So ergibt es sich, dass Deanna´s Eltern völlig wirre irrationale Dialoge führen, die Tochter leicht schizophrenes Verhalten aufweist und sich nicht entscheiden kann ob sie ihre Mutter nun an ihrem College haben möchte oder nicht und nicht einmal die klassische arrogante Zicke (Debby Ryan), die jede typische College-Komödie braucht gibt sich richtig Mühe und stichelt die Protagonistin wenn überhaupt nur ganz leicht. Insgesamt alle Charakter haben nicht mehr von sich zu geben als merkwürdige „One-Liner“ die oft deplatziert und unwitzig sind.

Womit wir zum Humor des ganzen kommen. Humor ist zwar subjektiv und nie festzulegen, jedoch reichen „Ich bin so fett“-Witze und „Meine Mutter ist so peinlich“-Witze nicht um vollends eine ganze Komödie zu tragen, geschweige denn wirklich zum Lachen zu bringen. Die einzigen „Lacher“, wenn man sie so nennen kann, kamen hier durch McCarthy´s Darstellung zum Vorschein, keineswegs aber aufgrund eines geschriebenen Witzes.

Melissa McCarthy in How to Party with Mom
Melissa McCarthy in How to Party with Mom © Warner Home Video
Positiv zu erwähnen gilt es noch, dass der Film trotz allem noch hier und da mit neuen Ideen daherkommt die dem ganzen noch eine unterhaltsamere und kreativere Richtung geben. Als Beispiel lässt sich hier der Charakter der Helen (Gillian Jacobs) nennen die selbst eigentlich zu alt für das College ist, da sie acht Jahre im Koma lag, wodurch sich nebenbei 3 Millionen Follower auf ihrem Twitter Account angesammelt haben, und nun ihren Abschluss zu Ende bringen will.

Das Bild im Format 16:9 1080p überzeugt mit vielen und satten Farben ,die dem Film durchweg eine eher positive Atmosphäre verleihen. Viel Abwechslung gibt es auch hier sowohl bei den Farben als auch bei der Kameraführung nicht, ist bei einem Film wie diesen aber auch nicht nötig.

Am Ton in DTS-HD 5.1 (Englisch, Deutsch) ist, ebenso wie beim Bild, nichts auszusetzen. Wie bereits erwähnt, keine große Abwechslung oder Variationen die benutzt werden.

Unter Bonus finden sich verpatzte Szenen, Szenen die es nicht in den Film geschafft haben und zwei Szenen die explizit nochmal mit den Darstellern und dem Regisseur besprochen werden. Vor allem die Patzer und die nicht genommenen Szenen sind einen Blick wert, mich haben sie mehr zum Lachen gebracht als der Film es getan hat.


Fazit:
„How to party with mom“ ist ein typischer Melissa McCarthy-Film der vor schlechten (oder gar nicht?) geschriebenen Charakteren strotzt, eine vorhersehbare und einfache Geschichte erzählt und dabei humoristisch nur das wenigste tut um zu überzeugen. Es ist ein Film der McCarthy´s schauspielerischem Können nicht annähernd angemessen ist und zwischen ihren erfolgreicheren Filmen versinken und in Vergessenheit geraten wird und das obwohl sie auch hier, eine gute Leistung abliefert.

by Esteban Belon
Bilder © Warner Home Video