House at the End of the Street - Blu-ray

Blu-ray Start: 28.06.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 102 min

House at the End of the Street Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Elissa (Jennifer Lawrence) und ihre frisch geschiedene Mutter Sarah (Elisabeth Shue) sind gerade in ein Traumhaus in einer beschaulichen Kleinstadt gezogen und freuen sich über den Neuanfang. Doch schon bald müssen sie feststellen, dass der Ort ein düsteres Geheimnis birgt. Jahre zuvor hat im Nachbarhaus ein Mädchen seine Eltern getötet und verschwand anschließend spurlos. Zurück blieb nur der Bruder, Ryan (Max Thieriot). Gegen den Willen Sarahs beginnt Elissa eine Beziehung zu dem zurückgezogen lebenden Ryan und je näher sie sich kommen, desto mehr mysteriöse Details offenbaren sich. Tiefer und tiefer geraten alle Beteiligten in ein abgründiges Geheimnis, das sich als weitaus gefährlicher entpuppt, als sie sich jemals vorgestellt hätten...

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film
Tonformate:
DTS-HD 5.1 (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Making of, Musikvideo: Jennifer Lawrence "Fall in Love", Featurette "Journey into terror", Featurette "House at the End of the Street", Cast Featurettes

DVD und Blu-ray | House at the End of the Street

Blu-ray
House at the End of the Street House at the End of the Street
Blu-ray Start:
28.06.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 102 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
House at the End of the Street House at the End of the Street
DVD Start:
28.06.2013
FSK: 16 - Laufzeit: 98 min.

Blu-ray Kritik - House at the End of the Street

Blu-ray Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 8/10
Ton: | 7/10
Extras: | 7/10
Gesamt: | 7/10


Bereits 2003 sollte „House at the End of the Street“ auf den Kinoleinwänden zu sehen sein. Damals war geplant, dass Jonathan Mostow („Terminator 3 – Rebellion der Maschine“) Regie führt und Richard Kelly das Skript schreibt, der zuvor mit „Donnie Darko – Fürchte die Dunkelheit“ einen kultigen Genrehit gelandet hatte. Das Projekt scheiterte jedoch und verschwand bis vor kurzem in einer dunklen Schublade. Nun hat man Mostow und David Loucka („Dream House“) für die Story verpflichten können und unter der Regie von Mark Tonderai („Hush“) entstand so ein weiterer Beitrag des Haunted-House-Genres.

Zusammen mit ihrer geschiedenen Mutter Sarah (Elisabeth Shue, „Hollow Man“) zieht Teenagerin Elissa (Jennifer Lawrence, „Silver Linings“) in ein Traumhaus in einem bescheidenen Dorf, welches vor wenigen Jahren von einer Tragödie überschattet wurde: Ein Mädchen tötete damals im Nachbarhaus seine Eltern, lediglich der Bruder überlebte – das Mädchen gilt bis heute als vermisst. Mit eben diesem Bruder – Ryan (Max Thieriot, „Jumper“) – freundet sich Elissa bald an und die beiden kommen sich näher. Trotz eines Verbotes ihrer Mutter bricht Elissa die von nun an geheimen Treffen mit dem Außenseiter nicht ab und kommt einem schrecklichen Geheimnis auf die Schliche, welches ihr Leben für immer verändern wird.

Mit einem knappen Budget von rund sieben Millionen Dollar entstand „House at the End of the Street“, der vor allem durch das Mitwirken von Jennifer Lawrence große mediale Aufmerksamkeit erhielt – diese war zuvor im ersten Teil der „Tribute von Panem“-Reihe zu sehen und konnte sich eine Rolle in der Oscar-prämierten Drama-Komödie „Silver Linings“ ergattern.
Nüchtern betrachtet scheint sich der Horrorschocker in der Liste langatmiger Gruselstreifen einzureihen, denn es bedarf fast den halben Film, bis endlich einmal Spannung aufkommt. Dabei soll den Charakteren mehr Aufmerksamkeit zu Gute kommen und die Authentizität der Story erhöht werden. Wenn es dann endlich einmal los geht, greift Regisseur Tonderai leider auf gängige Klischees zurück, wie zum Beispiel eine halbleere Taschenlampenbatterie, Rascheln im Wald und rüpelhafte Jugendliche, die dem Außenseiter das Leben zur Hölle machen. Bis hierhin bestätigt sich also der erste Verdacht, dass „House at the End of the Street“ nichts Neues zu bieten hat – und das trotz hochkarätiger Besetzung (für einen Horrorfilm).
Was dem Film allerdings einen gewissen Charme und Sehenswert verleiht, ist das überraschende Ende, welches mit diversen Wendungen aufwartet und die Geschehnisse des Plots vollkommen neu beleuchtet – mehr soll auch nicht verraten werden!
Beworben wird die Blu-ray zudem mit dem Slogan, es handle sich um einen „Extended Cut“. Das ist zwar in der Tat richtig, doch die 60 Sekunden zusätzliches Filmmaterial hätte man sich auch sparen können.

Bildtechnisch überzeugt die Blu-ray auf höchster Ebene, auch wenn in dunklen Szenen die Detailgenauigkeit ein wenig zu wünschen übrig lässt.
Der Ton liegt in DTS-HD Master Audio 5.1 vor und besticht durch klaren Sound und eine verständliche und authentische Synchronisation, wirkt dabei allerdings teilweise ein wenig bassübersteuert.
Als Bonusmaterial bietet die Disc neben einem knapp halbstündigen Making-of noch diverse Featurettes (z.B. „Journey into Terror“), sowie ein Musikvideo von Jennifer Lawrence. Von letztgenanntem einmal abgesehen, sind die Extras sehr interessant und informativ ausgefallen und entpuppen sich als perfekte Ergänzung zum Filmvergnügen.

Fazit: Nach einem klischeebelasteten Anfang entwickelt sich „House at the End of the Street“ besonders gegen Ende hin zu einem durchaus sehenswerten Horrorfilm, der weniger durch seine Standardgruselmomente auffällt als vielmehr durch seinen twistreichen Plot. Kein Must-see – jedoch schadet ein Blick hier nicht!

by Yannik Riedl
Bilder © Universum Film