House of Manson - Once Upon a Time in L.A. - Blu-ray

Blu-ray Start: 22.11.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 105 min

House of Manson - Once Upon a Time in L.A. Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Die ungeschönte Geschichte des Ex-Häftlings Charles Manson, der Ende der 1960er Jahre eine treu ergebene Anhängerschaft um sich scharte und als berüchtigter Massenmörder in die Geschichte einging.
Los Angeles, 1969: Die Ära von Love & Peace war endgültig beendet und die wahnsinnige Inszenierung der berüchtigten Tate-LaBianca-Morde bildete den krassen Gegensatz dazu. Diese grauenhaften Verbrechen lösten eine Welle des Entsetzens nicht nur in den USA aus, sondern in der ganzen Welt!
Selbst nach seinem Tod bleibt Charles Manson bis heute für viele einer der bekanntesten und faszinierendsten Serienkiller.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Lighthouse Home Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Trailer

DVD und Blu-ray | House of Manson - Once Upon a Time in L.A.

Blu-ray
House of Manson - Once Upon a Time in L.A. House of Manson - Once Upon a Time in L.A.
Blu-ray Start:
22.11.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 105 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
House of Manson - Once Upon a Time in L.A. House of Manson - Once Upon a Time in L.A.
DVD Start:
22.11.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 101 min.

Blu-ray Kritik - House of Manson - Once Upon a Time in L.A.

Blu-ray Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 7/10
Ton: | 8/10
Extras: | 1/10
Gesamt: | 7/10


Nach seinem Gefängnisaufenthalt versucht Charles (Ryan Kiser) mit seiner Musik erfolgreich zu werden. Dabei stößt er auf viele Frauen, die an seiner Persönlichkeit interessiert sind. Er ist nicht nur sympathisch und charmant, sondern hat ein ganz besonderes Bild von sich und der Welt. Als sich immer mehr Menschen für ihn interessieren, zieht er auf eine alte Film Ranch, um dort boshafte Attentate zu planen. Die ganze Welt kennt ihn und seine Familie nach seinen schrecklichen Taten, die Hollywood zutiefst erschüttert haben.

Charles Manson (Ryan Kiser)
Charles Manson (Ryan Kiser) © Lighthouse Home Entertainment
„House of Manson - Once Upon a Time in L.A.” ist eine amerikanische Biografie des Mannes, der Los Angeles in seinen Grundfesten erschüttert hat. Dabei erzählt der Film in zeitversetzten Episoden, wie Charles Manson es geschafft hat, seine familienartige Sekte zu errichten und boshafte Morde zu begehen. Der Film startet mit der Gegenwart. Manson wird verhaftet und die ganze Film Ranch, wo er sich mit seiner Manson-Family festgesetzt hat, wird durchsucht. Alle weiteren Mitglieder kommen auch ins Gewahrsam. Er wird nun von mehreren Polizeibeamten verhört und der Film springt etliche Male in die Vergangenheit, um Aspekte seines Lebens zu beleuchten. Ab einer gewissen Zeit, werden nur noch wichtige Punkte seines Lebens beschrieben, sodass die Rahmenhandlung fast komplett in den Hintergrund rückt. Der Film entwickelt einen unfassbaren Sog, der die Persönlichkeit von Manson ziemlich interessant macht. Da der Film überhaupt nicht wertet und die Ereignisse von Manson neutral erzählt werden, muss sich der Zuschauer ein eigenes Bild erstellen. Dieses Bild ist fast schon positiv, da der Protagonist unglaublich von seiner eigenen Perspektive überzeugt ist. Es gibt nun mal keine kritischen Stimmen, dadurch werden seine Ansichten verständlich. Es gibt von seinen Anhängern nur Zuspruch und so kommt es, dass Manson fast schon zur Identifikationsfigur wird.

Devanny Pinn inmHouse of Manson
Devanny Pinn inmHouse of Manson © Lighthouse Home Entertainment
Natürlich sind seine Taten äußerst verwerflich. Die meisten davon werden auch in aller Fülle gezeigt, doch bis es erstmal so eskaliert, ist Manson einfach nur ein Mensch, der an Größenwahn leidet. Der Film wird an gewissen Stellen fast schon zu einer Charakterstudie, da er ganz genau erläutert, was alles in Mansons Kopf vor sich geht. Er vergleicht sich selbst mit Jesus und durch seine unglaubliche Überzeugungsarbeit, glauben ihm seine Anhänger das auch. Der Film mangelt es dann tatsächlich an dieser Stelle an einer moralischen Kontrollinstanz. Es wird nicht gesagt, was richtig und falsch ist. Der Zuschauer ist so in dieser Atmosphäre drin und bekommt keine Chance sich zu distanzieren. Die Befragung der Polizisten wird erst zum Ende hin wieder ein Thema, sodass viele schreckliche Taten passieren, die alle aus Mansons Sicht positiv sind.

Der Regisseur Brandon Slagle („Dead Sea”) hat sich dieser schweren Thematik verschrieben und ein wunderbares Biopic erstellt, was fast schon zu genau einen der schrecklichsten Kriminellen der amerikanischen Geschichte beleuchtet. Der Film lebt aber von dem Schauspieler Ryan Kiser („Truth or Dare“/„Gangster Land“). Er leistet eine brillante, aber auch ziemlich schwierige Arbeit. Seine Darstellung von Charles Manson ist zeitgleich unglaublich stark, aber auch erschreckend realistisch.

Charles Manson (Ryan Kiser)
Charles Manson (Ryan Kiser) © Lighthouse Home Entertainment
Bild:
Das Bild ist zwar ziemlich dunkel, es tritt allerdings kein Rauschen auf. Die Szenen in der Gegenwart haben allerdings einen ziemlich komischen Schleier, sodass die Farben alle verwaschen aussehen. Sonst gibt es allerdings nicht zu bemängeln.

Ton:
Der Ton wurde auf DTS-HD Master Audio 5.1 abgemischt und hat keinerlei Störungen. Die Musik, komponiert von Alex Khasik („A Christmas Horror Story“/„Haunter“) addiert sich perfekt zu den bedrückenden Szenen hinzu ,sodass ein tolles auditives Erlebnis geboten wird.

Extras:
Bei den Extras lassen sich nur Trailer finden.


Fazit:
„House of Manson - Once Upon a Time in L.A.” ist gerade deshalb so interessant, da der Film Charles Manson als Protagonist zeigt. Der Film spiegelt andauernd seine Ansichten wider und da er überhaupt nicht wertend reflektiert, wird Manson ein unglaublich zugänglicher Charakter. Allerdings ist die Erzählart ziemlich stark auf Mansons Ansichten fokussiert, sodass es keine moralische Kontrollinstanz gibt.

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by René Fischell
Bilder © Lighthouse Home Entertainment