Honig im Kopf - Blu-ray

Blu-ray Start: 27.08.2015
FSK: 6 - Laufzeit: 139 min

Honig im Kopf Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

„Honig im Kopf“ erzählt die Geschichte der ganz besonderen Liebe zwischen der elfjährigen Tilda (Emma Schweiger) und ihrem Großvater Amandus (Dieter Hallervorden). Das humorvolle, geschätzte Familienoberhaupt wird zunehmend vergesslich und kommt mit dem alltäglichen Leben im Hause seines Sohnes Niko (Til Schweiger) nicht mehr alleine klar. Obwohl es Niko das Herz bricht, muss er bald einsehen, dass für Amandus der Weg in ein Heim unausweichlich ist. Doch Tilda will sich auf keinen Fall damit abfinden. Kurzerhand entführt sie ihren Großvater auf eine erlebnisreiche und unvergessliche Reise, um ihm seinen größten Wunsch zu erfüllen: Noch einmal Venedig sehen!

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Warner Home Video
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch)
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte, Englisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
• Audiokommentar von Til Schweiger und Hilly Martinek
• Teamfilm
• Hinter den Kulissen
• Outtakes
• Musikvideos: „Go Solo“ von Tom Rosenthal & „I’ll Call Thee Hamlet“ von Woods of Birnam

• Trailer

DVD und Blu-ray | Honig im Kopf

Blu-ray
Honig im Kopf Honig im Kopf
Blu-ray Start:
27.08.2015
FSK: 6 - Laufzeit: 139 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Honig im Kopf Honig im Kopf
DVD Start:
27.08.2015
FSK: 6 - Laufzeit: 133 min.

Blu-ray Kritik - Honig im Kopf

Blu-ray Wertung:
Film: | 10/10
Bild: | 9/10
Ton: | 8/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 9/10


Honig im Kopf erzählt die Geschichte der ganz besonderen Liebe zwischen der elfjährigen Tilda (Emma Schweiger) und ihrem Großvater Amandus (Dieter Hallervorden). Das humorvolle, geschätzte Familienoberhaupt wird zunehmend vergesslich und kommt mit dem alltäglichen Leben im Hause seines Sohnes Niko (Til Schweiger) nicht mehr alleine klar. Obwohl es Niko das Herz bricht, muss er bald einsehen, dass für Amandus der Weg ins Heim unausweichlich ist. Doch Tilda will sich auf keinen Fall damit abfinden. Kurzerhand entführt sie ihren Großvater auf eine chaotische und spannende Reise, um ihm seinen größten Wunsch zu erfüllen: noch einmal Venedig sehen!

Kritik:
Man mag ja von Til Schweiger und seinen Filmen halten was man will, letztlich liegt er aber, mit allem was er filmtechnisch angeht, goldrichtig. Das gilt auch für sein neustes Werk 'Honig im Kopf', in dem er nicht nur eine Hauptrolle übernahm, sondern auch in Zusammenarbeit mit Hilly Martinek das Drehbuch beisteuerte und sich obendrein auch für die Regie verantwortlich zeichnete. Für das Projekt, welches sich mit dem brisanten und aktuellen Thema Alzheimer auseinandersetzt, konnte der gebürtige deutsche Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor und Produzent viele namhafte Darsteller verpflichten. Neben seiner Tochter Emma Schweiger, ist in einer weiteren Hauptrolle Dieter Hallervorden zu sehen, der in seiner Rolle als dementer Opa gleich mehrmals zu Tränen rührt und folglich seine schauspielerische Bestleistung abliefert. Nicht umsonst erreichte der Film in Deutschland über sieben Millionen Kinobesucher und war damit der am erfolgreichsten gestartete Kinofilm des vergangenen Jahres.

Die junge Tilda (Emma Schweiger) und ihren Großvater Amandus (Dieter Hallervorden) verbindet ein besonderes Band. Da ihre Eltern Niko (Til Schweiger) und Sarah (Jeanette Hain) Rosenbach beruflich viel zu tun haben und nebenbei gerade in einer Ehekrise stecken, ist es eben Opa Amandus, mit dem Emma viel Zeit verbringt. Doch dieser erkrankt plötzlich an Alzheimer, wodurch er zunehmend vergesslicher wird und sich im eigenen Haushalt nicht mehr zurecht findet. Weil Niko seinen Vater nicht ins Seniorenheim stecken will, entschließt er sich kurzerhand dazu, ihn bei sich zuhause aufzunehmen. Doch dort überschlagen sich die Ereignisse, weshalb der Weg zur dauerhaften Betreuung unausweichlich wird. Doch die elfjährige Tilda ist mit diesem Entschluss so überhaupt nicht einverstanden und beschließt deshalb, Opa kurzerhand zu entführen. Gemeinsam begeben sich die beiden auf eine spannende und abenteuerliche Reise, denn Amandus möchte noch ein letztes Mal Venedig sehen, wo er mit seiner geliebten und bereits verstorbenen Frau Margarete die Flitterwochen verbracht hat.

Zugegeben, der Film, der eine Laufzeit von stolzen 139 Minuten hat, beginnt etwas langsam, weshalb man zunächst der Meinung sein könnte, das man es mit einer langatmigen Geschichte zu tun hat. Aber weit gefehlt: Spätestens wenn Amandus auf der Beerdigung seiner Frau Margarete, über deren Oberweite zu sprechen kommt oder im Hause Rosenbach vom einen Fettnäpfchen ins Nächste tritt – Stichwort: Gartenhecke – bleibt kaum ein Auge trocken und man muss oftmals sogar herzhaft lachen. Allerdings hat vieles bei 'Honig im Kopf' einen bitteren Nachgeschmack, vor allem dann, wenn man sich in Erinnerung ruft, das man es mit einer ernsten Krankheit zu tun hat und hier Ereignisse gezeigt werden, die auch durchaus in der Realität vorkommen können. Aber auch hier beweist Til Schweiger erneut sein gutes Händchen, indem er immer wieder Passagen einbaut, die für etwas Auflockerung sorgen und den Film somit verdaulicher machen. Richtig viel Freude bereiten die Szenen, in denen die Menschlichkeit groß geschrieben wird. Wenn der demente Amandus beispielsweise im Restaurant für großes Aufsehen sorgt und vom Chef (Dar Salim), mit dem Kommentar: „Der Mann ist krank“, liebevoll in Schutz genommen wird, dann ist das ganz großes Kino. Überhaupt spielt die Menschlichkeit in diesem sehr schönen und nie langweiligen Film eine tragende Rolle. Sei es nun der nette Kinderarzt Dr. Ehlers (Tilo Prückner), der sich viel Zeit nimmt, der kleinen Emma die Krankheit ihres Opas detailliert und einfühlsam zu erklären, der freundliche Putzmann Erdal (Fahri Yardim) oder die Oberin (Claudia Michelsen), welche den beiden Unterschlupf in einem Kloster gewährt, alle haben hier ein großes Herz. Nett anzusehen ist zudem, dass die Produktion vollgestopft ist, mit prominenten Nebendarstellern. Unter anderem wirken in 'Honig im Kopf' nämlich noch Jan Josef Liefers, dessen Tochter Lilly, Helmut Zierl, Katharina Thalbach, Mehmet Kurtulus sowie Udo Lindenberg mit und auch Samuel Koch, der sich im Dezember 2010 in der Fernsehshow 'Wetten, dass..?' schwer verletzte, ist in einer kleinen Rolle als Ticketverkäufer zu sehen.

Die Blu-ray-Umsetzung kann als gelungen bezeichnet werden. Das Bild im Seitenverhältnis von 2.35:1 (16:9) bietet eine knackige Schärfe und auch der Kontrast sowie die Farben sind – auch wenn stilbedingt einige Filter eingesetzt wurden, meistens sehr natürlich. Obendrein bietet die Disc eine verlustfreie DTS-HD Master Audio 5.1-Tonspur in Deutsch, welche zwar sehr gut klingt, jedoch kaum akustische Highlights bietet. Die Abmischung ist darüber hinaus sehr frontlastig ausgefallen, was jedoch unter Berücksichtigung der zahlreichen Dialoge aber einleuchtet. Erwähnenswert ist zudem, dass die Blu-ray eine optionale Audiodeskription für Blinde in Dolby Digital 2.0 sowie Untertitel für Hörgeschädigte enthält. Einige sehenswerte Extras sind ebenfalls enthalten. Unter anderem gibt es eine 'Hinter den Kulissen'-Featurette, überaus witzige 'Outtakes', zwei 'Musikvideos' zu „Go Solo“ von Tom Rosenthal & „I´ll Call The Hamlet“ von Woods of Birnam sowie einen unterhaltsamen 'Teamfilm'. Positiv abgerundet wird das Ausstattungspaket zudem durch einen 'Audiokommentar von Til Schweiger und Drehbuchautorin Hilly Martinek', den 'Original Kinotrailer' sowie ein Wendecover ohne störendes FSK-Logo.


Fazit:
Eigentlich bin ich kein großer Til Schweiger-Fan und mache im Wohnzimmer lieber Platz für meine Frau, wenn wieder ein neuer Film von und mit ihm erschienen ist. Im Falle von 'Honig Kopf' habe ich aber eine Ausnahme gemacht und wurde wirklich positiv überrascht. Der Titel bietet alles was einen guten Film ausmacht: Eine sehenswerte Geschichte und gute sowie glaubhafte Darsteller. Hier sind es vor allem Emma Schweiger und Dieter Hallervorden, die einen gleich mehrmals zu Tränen rühren und welche den Film so sehenswert machen. Muss man gesehen haben!

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by Roland Nicolai
Bilder © Warner Home Video