Home Sweet Home - Blu-ray

Blu-ray Start: 22.11.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 81 min

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Inhalt

Sara und Frank sind ein junges und glücklich verheiratetes Paar. Als beide eines Abends von einer Tanzveranstaltung nach Hause kommen, ahnen sie noch nicht, dass das unvorstellbare Grauen auf sie lauert. Ein maskierter Fremder ist zuvor in das Haus eingedrungen und hat systematisch alle Fluchtwege versperrt. Sara und Frank sind in ihrem eigenen Haus gefangen. Beide sehen sich einem psychopathischen Killer gegenüber, der nicht vorhat, das Paar lebend entkommen zu lassen.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive / Mad Dimension
Tonformate:
DTS-HD 5.1 (Deutsch, Englisch)
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
- Trailer

DVD und Blu-ray | Home Sweet Home

Blu-ray
Home Sweet Home Home Sweet Home
Blu-ray Start:
22.11.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 81 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Home Sweet Home Home Sweet Home
DVD Start:
22.11.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 78 min.

Blu-ray Kritik - Home Sweet Home

Blu-ray Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 8/10
Ton: | 7/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 7/10


Zu Hause ist es am schönsten – oder, wie der Amerikaner, sagt: Home Sweet Home. Für die jungen Eltern Sara (Nora-Tschirner-Lookalike Meghan Heffern im Cheerleader-Dress) und Frank (Adam MacDonald) hat ihr Eigenheim allerdings bald nichts Schönes oder gar Süßes mehr an sich, als sie eines Abends vom Tanzen zurückkommen. Denn während ihrer Abwesenheit ist ein Unbekannter, der sich von den hell erleuchteten Räumen nicht abschrecken ließ, in ihr verlassenes Refugium eingedrungen. Und der ungebetene Gast pflegt keine guten Absichten…

Regisseur David Morley („Mutants“) nimmt sich zu Beginn seines Terror-Schockers mit dem bitter-ironischen Titel „Home Sweet Home“, zu dem er auch das Drehbuch beisteuerte, mit gemächlichen Kamerafahrten und langen Einstellungen ausgiebig Zeit, den Schauplatz des kommenden Grauens vorzustellen. Wenn das Bild dann auf der verschlossenen Haustür verharrt, ahnt man bereits, das Böse steht davor und dringt gleich ein. Das Perfide folgt: Minutenlang streunt der Zuschauer mit dem Killer zusammen durchs Unter- und Obergeschoss, stöbert in der Plattensammlung, in Familienfotos und Schubladen, schaut sich im Kinderzimmer und Bad um – und wird anschließend Zeuge, wie die Person mit wenigen Handgriffen das Zuhause in eine ausbruchssichere Falle verwandelt. Das Gesicht des Mannes ist dabei nie ganz sichtbar, wird mal von einem Kronleuchter, dann von einem Ellenbogen verdeckt oder bleibt im Schatten. Am Ende verschwindet es ganz hinter einer Maske. Ready to torture!

Man kann es Regisseur Morley als halbwegs innovativen Kniff auslegen, dass in seinem Home-Invasion-Thriller die Gefahr bereits im Inneren lauert und nicht wie in anderen Genre-Beiträgen, etwa in Michael Hanekes Meisterwerk „Funny Games“ (1997), unschuldig mit weißen Handschuhen von außen an die Tür klopft. So stellt sich beim Betrachter mit seinem Mehrwissen dann auch ein unwohliges Gefühl ein, wenn Sara und Frank heimkehren, ohne etwas vom unsichtbaren Dritten in ihrer Nähe zu ahnen – und Sie nicht weiß, wie falsch sie mit ihrem Satz „Heute Abend gibt es nur dich und mich.“ liegt. Fest steht: Für beide wird die Nacht ungemütlich und äußerst blutig verlaufen. Doch wer dem Folterknecht letztlich mehr entgegenzusetzen hat, dürfte Genre-Kenner nicht allzu sehr überraschen. Zudem wird übrigens auch in „Home Sweet Home“ ein Golfschläger für Funny Games zweckentfremdet.

David Morley erweist sich als sehr solider Spannungsmacher, der überschaubare, dafür aber umso heftigere Gewaltszenen einbaut, auch wenn er der Dramaturgie eines Home-Invasion-Schockers kaum nennenswerte neue Ideen hinzufügt. Richtung Finale dreht „Home Sweet Home“ noch einmal auf und präsentiert am Ende einen Twist, der auf den ersten Blick wirklich überrascht, der sich bei genauerer Betrachtung aber andeuten könnte. Sei’s drum, das Schlachten ohne Motiv verstört auch hier, zumal, wenn der Täter schließlich Maske gegen Kappe tauscht. Darüber hinaus bleiben auch Sara und Frank rudimentär gezeichnete Charaktere. Konflikte mit der Großmutter, die auf den Sohn Adam aufpasst, werden durchs Telefon angedeutet, spielen für die Tour de Force aber keine weitere Rolle. Ach ja: Und die Katze heißt Critters (!).

„Home Sweet Home“ macht seinem Namen auf der Blu-ray der Uncut-Edition in Sachen Optik durchaus Ehre. Der Tatort wird bedrohlich eingefangen, die Farben sind trügerisch-heimeilig. Bei der Tonspur kann man getrost aufs Original setzen. Reden steht hier ohnehin nicht im Vordergrund. Extras: Trailer.

„Home Sweet Home“ ist schnörkelloses, fieses Terror-Kino ohne dramaturgischen Ballast, in dem das vermeintlich sichere, eigene Zuhause zur Heimstatt des Schreckens mutiert. Wer starke Nerven hat, ist hier richtig.

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by Florian Ferber
Bilder © Alive / Mad Dimension