Heute bin ich blond - Blu-ray

Blu-ray Start: 04.10.2013
FSK: 6 - Laufzeit: 117 min

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Inhalt

Die 21-jährige Sophie (Lisa Tomaschewsky) freut sich unbändig auf ihr Studium und ein partyreiches WG-Leben. Doch plötzlich wird sie schwer krank und Behandlungen sollen ihr Leben bestimmen, Aber Sophie rebelliert gegen den tristen Krankenhausalltag: Sie will ihr junges Leben genießen, ihre Träume leben, Feiern, Lachen, Flirten, Sex – einfach auf nichts verzichten. Perücken werden dabei zu ihrem neuen Lebenselixier: Mal trotzig selbstbewusst, mal romantisch verspielt oder kühl erotisch - je nach Haarfarbe und Frisur kommt ein anderes Stück Sophie zum Vorschein. Sie tanzt die Nächte durch mit ihrer langjährigen Freundin Annabel (Karoline Teska), verliebt sich in ihren besten Freund Rob (David Rott) und macht ihre ersten Schritte als Schriftstellerin mit ihrem Blog im Internet. Mit der Unterstützung ihrer Familie und viel Humor, Mut und Zuversicht streckt Sophie der Krankheit den Mittelfinger entgegen ...

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film
Tonformate:
DTS-HD 5.1 (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Making of, Interviews mit Cast & Crew, Outtakes

DVD und Blu-ray | Heute bin ich blond

Blu-ray
Heute bin ich blond Heute bin ich blond
Blu-ray Start:
04.10.2013
FSK: 6 - Laufzeit: 117 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Heute bin ich blond Heute bin ich blond
DVD Start:
04.10.2013
FSK: 6 - Laufzeit: 113 min.

Blu-ray Kritik - Heute bin ich blond

Blu-ray Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 8/10
Gesamt: | 8/10


Ein leichter Husten, ein eingeklemmter Nerv im Rücken, gelegentliche Kopfschmerzen oder andere kleine Wehwehchen begleiten uns alltäglich. Nach einer Schmerztablette, einem Ruhetag oder einer heißen Badewanne sind die gesundheitlichen Probleme schnell wieder vergessen. Den Weg zum Arzt findet nur, wer die Beschwerden nicht selbst wieder in den Griff bekommt. Nach einem Gespräch mit dem Fachmann und einer kurzen Untersuchung erhält man in der Regel ein Rezept und im schlimmsten Fall eine Krankmeldung. Für die meisten Menschen gehören diese harmlosen Arztbesuche zum Leben dazu. Doch wenn sich ein nicht beachtetes Wehwehchen immer mehr bemerkbar macht und sich letzten Endes als tödliche Krebserkrankung entpuppt, steht das Leben plötzlich still. Fassungslosigkeit und Trauer darüber, dass man wirklich betroffen sein soll, mischt sich mit der Wut, nicht schon früher auf den eigenen Körper gehört und gehandelt zu haben. Alle Probleme und Sorgen sind von einen auf den anderen Moment vergessen, wenn das Leben binnen von Minuten durch die schreckliche Diagnose überschattet wird, die einem Todesurteil gleich kommt.

So ergeht es der 21-jährigen Sophie (Lisa Tomaschewsky), die gerade mit ihrem Studium beginnt und der Zukunft euphorisch entgegenblickt. Plötzlich scheint alles ausweglos. Der Tumor ist inoperabel und ihre Überlebenschancen stehen nur bei wenigen Prozent. Doch statt sich selbst zu verlieren, fasst Sophie den Mut und lebt das Leben, was ihr zwischen Chemotherapie und Untersuchungen noch bleibt. Mit neun verschiedenen Perücken, die zum Ausdruck ihrer unbändigen Lebensfreude werden, schlüpft Sophie in verschiedene Identitäten.
Basierend auf den wahren Erlebnissen von Sophie van der Staps, die ihre Krebserkrankung und den Umgang mit der Krankheit in einem Internet-Blog dokumentierte, verfilmt Regisseur Marc Rothemund ihre Geschichte. Lisa Tomaschewsky als krebskranke Sophie überzeugt durch ihre authentische Intensität, mit der sie ihre Gefühle verkörpert. Erschrocken und völlig verängstigt durch die Krankheit bis hin zu euphorischen Ausgelassenheit, erscheinen all ihre Gefühlsäußerungen echt. Rothemund gelingt es dadurch mit seinem Drama, den Ernst der Krankheit unverkrampft zu beleuchten und dadurch all jenen Mut zu machen, die sich in einer ähnlich ausweglosen Lebenslage befinden.

Das Drama präsentiert sich in klaren Bildern mit einer authentischen Farbgebung. Nur gelegentlich ist ein minimales Rauschen zu erkennen. In wenigen Szenen kommt es zu einem leichten Ruckeln zwischen den Szenenwechsel. Die Kontraste sind stets ausgewogen und heben die Figuren in den Szenen deutlich hervor. Lediglich die Details können etwas schärfer und präziser sein. Beim Ton kann die Blu-ray den Erwartungen gerecht werden. Das Drama ist mit seinem ernsten Unterton nicht übermäßig laut gestaltet. Wenn Sophie jedoch mittels Perücke die Identität wechselt und das Leben in vollen Zügen genießt, wird der Film lauter und lebendiger. Discomusik oder das Sylvesterfeuer sind dynamisch vertont, während die übrige Handlung ohne große Effekte auskommt. Der Fokus liegt auf den ruhigen Tönen, die ebenso gut zum Tragen kommen wie die Dialoge. Das Bonusmaterial ist umfangreich angelegt. Im Making-of erfährt der Zuschauer alles wissenswerte über den Film. Die Interviews liefern zudem die persönliche Sichtweise der Hauptdarstellerin und des Regisseurs.

Fazit: Ein berührendes Drama, das dank der jungen Darstellerin Humor und Tragik im richtigen Verhältnis spüren lässt.

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by Sandy Kolbuch
Bilder © Universum Film