Hellboy - Director's Cut (4K Ultra HD) - Blu-ray

Blu-ray Start: 30.10.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 132 min

Hellboy - Director's Cut (4K Ultra HD) Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

1944 versuchen die Nazis mit Hilfe von Rasputin ein Tor in eine Parallelwelt zu öffnen. Sie werden gerade noch rechtzeitig von den Alliierten daran gehindert. Einzig ein Baybteufel hat es in unsere Welt durch das Tor geschafft. Dieser wird an Professor Bruttenholm (John Hurt) übergeben, der ihn unter seine Fittiche nimmt und groß zieht. Als die übergebliebenen Nazis von damals erneut versuchen das Tor zu öffnen, müssen Hellboy (Ron Perlman) und seine Kollegen Sapien (Doug Jones) und Liz (Selma Blair), die ebenfalls übernatürliche Fähigkeiten besitzen, den Kampf aufnehmen.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sony Pictures Entertainment
Tonformate:
Deutsch (Dolby Digital 5.1)
Englisch (DTS-HD MA 5.1)
Englisch (Dolby Atmos)
Thailändisch (Dolby Digital 5.1)
Tschechisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Arabisch, Bulgarisch, Chinesisch, Dänisch, Estnisch, Finnisch, Griechisch, Hebräisch, Isländisch, Koreanisch, Lettisch, Litauisch, Norwegisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Russisch, Schwedisch, Slowenisch, Thailändisch, Tschechis
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,85:1) 2160p 4K HDR
Bonusmaterial:
Einschließlich Director’s Cut und Kinofassung des Films BRANDNEU: Einführung von Guillermo del Toro BRANDNEU: Featurette „To Hell and Back Retrospective“ Drei Audio-Kommentare mit dem Regisseur Guillermo Del Toro, dem Schöpfer Mike Mignola und den Schauspielern Dokumentation „The Seeds of Creation“ Kino-Trailer

DVD und Blu-ray | Hellboy - Director's Cut (4K Ultra HD)

Blu-ray
Hellboy - Director's Cut (4K Ultra HD) Hellboy - Director's Cut (4K Ultra HD)
Blu-ray Start:
30.10.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 132 min.

zur Blu-ray Kritik

Blu-ray Kritik - Hellboy - Director's Cut (4K Ultra HD)

Blu-ray Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 9/10
Ton: | 8/10
Extras: | 9/10
Gesamt: | 8/10


Der rothäutige Dämon mit der Steinhand ist aktuell präsenter denn je, erschien doch kürzlich dessen Remake mit dem Titel „Hellboy: Call of Darkness“ auf dem Heimkinomarkt. In den Lichtspielhäusern lief der Film zwar jetzt nicht allzu erfolgreich, allerdings wollen wir darauf auch gar nicht weiter eingehen, sondern vielmehr auf das Original aus dem Jahr 2004 zu sprechen kommen, welcher ebenfalls kürzlich im hochauflösenden 4K-Format veröffentlicht wurde.

Ron Perlman in Hellboy
Ron Perlman in Hellboy © Revolution Studios Distribution Company
Die Handlung dürfte zwar nach rund 15 Jahren eigentlich nahezu jedem geläufig sein, dennoch möchten wir ganz kurz erklären, worum es geht: Während des zweiten Weltkriegs wollen die Nazis mithilfe eines okkulten Rituals, welches vom größenwahnsinnigen Magier Grigori Rasputin (Karel Roden) abgehalten wird, ein Dimensionsportal öffnen, um somit die Hölle auf Erden zu entfesseln und doch noch den Krieg mithilfe überirdischer Mächte zu ihren Gunsten zu wenden. Doch dank der Alliierten, zu denen auch Professor Trevor „Broom“ Bruttenholm (John Hurt) gehört, wird dieses Vorhaben vereitelt, Rasputin vernichtet und das Portal geschlossen. Zuvor gelangte jedoch ein kleines rotes, teufelsähnliches Wesen auf die Erde, ein Dämonenkind, welcher den Namen Hellboy erhielt und von Bruttenholm großgezogen wurde. 60 Jahre später ist Hellboy (Ron Perlman) zu einem wahren Prachtkerl herangewachsen und arbeitet inzwischen unter dem Codenamen „Red“ beim Amt zur Untersuchung und Abwehr paranormaler Erscheinungen - selbstverständlich unter strengster Geheimhaltung. Neben seinem Vater, steht ihm außerdem der Telepath Abraham „Abe“ Sapien (Doug Jones / David Hyde Pierce) aka Blue - eine humanoide Lebensform mit Kiemen und Schwimmhäuten - zur Seite, mit welchem er gemeinsam auf Dämonenjagd geht. Doch eines Tages sieht sich das Team einem übermächtigen Gegner gegenübergestellt, denn Rasputin ist wieder von den Toten auferstanden und plant erneut, die Apokalypse herbeizuführen - diesmal mit Hellboys Hilfe.

Ladislav Beran, Biddy Hodson und Karel Roden in Hellboy
Ladislav Beran, Biddy Hodson und Karel Roden in Hellboy © Revolution Studios Distribution Company
Gleich vorweg: Ich habe „Hellboy“ schon seit vielen Jahren nicht mehr gesehen und war angenehm überrascht, das dieser trotz einiger gealterter Effekte, nichts von seinem Charme verloren hat. Ron Perlman in der Rolle des unkontrollierbaren Red zu sehen, macht einfach einen Heidenspaß. Aber auch dessen Kindermädchen Agent John Myers (Rupert Evans), Abe Sapien sowie die pyrokinetisch begabte Elizabeth „Liz“ Sherman (Selma Blair) sind tolle Figuren und passen perfekt in diese gelungene Comicverfilmung von Regisseur Guillermo del Toro, welche Wiederrum auf der gleichnamigen Dark-Horse-Comicreihe von Mike Mignola basiert. Aber nicht nur die etwas anderen Helden wissen zu gefallen, auch deren Gegenspieler Rasputin, dessen SS-Geliebte Ilsa Hauptstein (Biddy Hodson) machen ihre Sache gut, allen die Show stiehlt jedoch der Nazi-Wissenschaftler Karl Ruprecht Kroenen (Ladislav Beran), welcher ein Mix aus Mensch und Maschine darstellt und dessen Blut in den Adern sich schon viele Jahre zu Staub gewandelt hat. Zweifelsohne stellt dieser - natürlich neben Hellboy - die wohl interessanteste Figur des Films dar, da der 1897 in München geborene Kroenen nicht nur psychisch extrem gestört ist, sondern zudem auch an einem Selbstverstümmelungszwang leidet. Für reichlich Abwechslung und Kampfaction ist ebenfalls gesorgt, denn nicht nur der schwertschwingende Kroenen erweist sich als nahezu unbesiegbarer Gegner, auch der zum Leben erweckte mystische Höllenhund Sammael (Brian Steele), auch bekannt als Schakal der Auferstehung, hat viele richtig gute Momente und sterben kann er auch nicht so ohne weiteres, denn ein Zauber bewirkt, das für jeden von ihm, der fällt, zwei weitere auferstehen werden. Die Action ist zwar in dieser Verfilmung nicht so explizit dargestellt wie seinerzeit in den Comics, dafür punktet die Produktion aber durch ihr gelungenes Kreaturen- sowie Setdesign und darf - völlig zurecht - auch heute noch, mit zu den gelungenen Comic-Verfilmungen gezählt werden.

Selma Blair in Hellboy
Selma Blair in Hellboy © Revolution Studios Distribution Company
Bildqualität 4K:
In Bezug auf die Bildqualität muss klar gesagt werden, das der Film noch nie besser ausgesehen hat. Dies ist dem glücklichen Umstand zu verdanken, das man dem Titel ein echtes 4K-Master spendiert hat, und nicht wie oftmals leider üblich, lediglich ein 2K Digital Intermediate. Wir haben es hier folglich mit nativem 4K-Material zu tun, dessen gesteigerter Detailgrad überall mühelos zu erkennen ist. Zwar wir der Transfer, welcher in einem Ansichtsverhältnis von 1.85:1 (16:9) gehalten ist, dauerhaft von einem sichtbaren Filmkorn begleitet, dennoch wird die alte Blu-ray - völlig egal ob es sich um helle oder dunklere Bildbereiche handelt, gleich um Längen geschlagen. Die Farben wirken dank HDR-Einsatz und gesteigertem Schwarzwert ebenfalls lebendiger, weshalb es bei der dargebotenen Qualität eigentlich nichts zu beanstanden gibt.

Tonqualität:
Während der englische Originalton im zeitgemäßen Dolby Atmos-Format (mit Dolly TrueHD 7.1-Kern) vorliegt, müssen sich deutsche Zuschauer mit einer Dolby Digital 5-1-Tonspur zufriedengeben. Jedoch ist das kein Grund sich zu ärgern, denn die deutsche Abmischung liefert einen kräftigen Mix, der sich nicht nur exzellent auf sämtliche Kanäle verteilt sondern auch während der Actionszenen für viele ordentliche Surround-Effekte sowie einen kräftigen Tieftonkanal sorgt. Die Dialoge der Protagonisten werden ebenfalls stets klar und verständlich wiedergegeben, weshalb der DD 5.1-Sound als gelungen bezeichnet werden kann. Natürlich klingt der O-Ton in Atmos nochmals eine Schippe differenzierter und liefert auch einige richtig gute zusätzliche Surround-Effekte über die oberen Kanäle, weshalb es echt toll gewesen wäre, wenn auch deutsche Kunden in diesen Genuss gekommen wären.

Ron Perlman in Hellboy
Ron Perlman in Hellboy © Revolution Studios Distribution Company
Extras:
Auch wenn es sich hier um eine reine 4K-Veröffentlichung handelt, so hat es sich Sony nicht nehmen lassen, der Ultra-HD-Scheibe einige Extras zu spendieren, welche eine Gesamtlaufzeit von über 2,5 Stunden haben und sich in folgende Bereiche aufteilen:
Kinofassung mit Kommentar von Mike Mignola
Directors Cut mit Kommentar von Guillermo del Toro
Guillermo del Toro-Einführung (0:23 min.)
Zur Hölle und zurück: Retrospektive (7:03 min.)
Die Samen der Schöpfung (143:02 min.)
Kinotrailer (3:47 min.)

Das Bonusmaterial liest sich auf den ersten Blick zwar recht spartanisch, das ist es jedoch überhaupt nicht, sondern liefert stattdessen jede Menge interessante und wissenswerte Beiträge rund um die Produktion. Unter anderem meldet sich Del Toro sehr ausführlich zu Wort und erklärt, wie die Umsetzung vom Comic zum Film verlaufen ist und wie dessen filmische Umsetzung gestaltet wurde. Das Herzstück der Extras stellt dabei das sechsteilige und knapp 2,5 stündige Making-of dar, welches Einblicke hinter die Kulissen, auf die jeweiligen Charaktere, die Effekte sowie unter anderem auch die aufwendige Nachsynchronisierung gewährt. Zum Schluss gibt es noch zwei Trailer zum Film zu sehen. Sämtliche Extras liegen in HD vor und bieten auch deutsche Untertitel - auf ein Wendecover ohne FSK-Logo wurde leider verzichtet.


Fazit:
Hellboy hat nach nunmehr 15 Jahren nichts von seinem Charme eingebüßt und unterhält nach wie vor prächtig. Die Neuveröffentlichung auf dem UHD-Format stellt dabei ein gelungenes Upgrade zur älteren Blu-ray dar, denn der Transfer bietet echtes 4K, der englische Ton liegt in zeitgemäßem Dolby Atmos vor und das Bonusmaterial ist mit über 2,5 Stunden ebenfalls ordentlich ausgefallen. Klare Kaufempfehlung für Comicfans.

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by Roland Nicolai
Bilder © Sony Pictures Entertainment