Hellboy - Call of Darkness - Blu-ray

Blu-ray Start: 23.08.2019
Digital VoD: 23.08.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 130 min

Hellboy - Call of Darkness Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Im Kampf gegen das Böse kann es nur einen geben: Halbdämon Hellboy (David Harbour)! Mit geschärftem Schwert, glutroten Hörnern und legendärer Eisenfaust hat er diesmal eine ganz besonders apokalyptische Mission: Er muss die mächtige Hexe Nimue (Milla Jovovich) und das Monster Gruagach stoppen, die zusammen mit einer Reihe weiterer mythischer Wesen, Tod und Zerstörung unter die Menschen bringen wollen. Doch dafür brauchen sie Hellboy. Denn seine Bestimmung war einst, selbst den Weltuntergang zu starten – bis sein Ziehvater Professor Broom (Ian McShane) ihn auf die gute Seite holte und als Spezial-Agent gegen die Monster dieser Welt einsetzte. Während Hellboy nun von Broom für einen Auftrag nach London geschickt wird, zieht Nimue eine Schneise der Verwüstung durch ganz England. Und plötzlich sehen sich Hellboy und seine Mitstreiter Anna (Sasha Lane) und Ben (Daniel Dae Kim) nicht nur mit einer Armee der Finsternis konfrontiert, sondern auch mit ureigenen Dämonen. Die blutrote Schlacht kann beginnen!

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film
Tonformate:
Deutsch, Englisch: Dolby Atmos
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Tales of the wild hunt: Hellboy Reborn, Deleted Scenes, Previsualizations, Featurettes

DVD und Blu-ray | Hellboy - Call of Darkness

Blu-ray
Hellboy - Call of Darkness Hellboy - Call of Darkness
Blu-ray Start:
23.08.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 130 min.

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DVD
Hellboy - Call of Darkness Hellboy - Call of Darkness
DVD Start:
23.08.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 125 min.

Blu-ray Kritik - Hellboy - Call of Darkness

Blu-ray Wertung:
Film: | 8/10
Bild: | 7/10
Ton: | 8/10
Extras: | 8/10
Gesamt: | 8/10


Als das Ergebnis eines Naziexperiments kommt ein waschechter Dämon von der Hölle auf die Erde. Glücklicherweise wird dieser von den Alliierten aus den Fängen des Bösen befreit und er wächst fortan unter dem Namen Hellboy (David Harbour) auf. Hellboy wird von Trevor Bruttenholm (Ian McShane) zum perfekten Agenten für die B.P.R.D. (Bureau for Paranormal Research and Defense) ausgebildet, um sämtliche übernatürliche Gestalten wieder zurück in die Hölle zu schicken. Doch Hellboy macht sich über die Jahre gefährliche Feinde, die die Blutkönigin Nimue (Milla Jovovich) wieder zum Leben erwecken, damit diese ihr großes Ziel erreichen kann: den Weltuntergang herbeizuführen!

Hellboy- Call of Darkness ist ein Film von Neill Marshall, mit einer Dauer von 121 Minuten, erscheint am 23. August 2019 auf Blu-ray und DVD und ist in Deutschland ab 16 Jahren freigegeben. Da „Call of Darkness“ bereits ein Reboot der bereits sehr erfolgreichen Comicadaptionen von Guillermo del Toro ist, werden sich viele Fragen, ob Marshalls Film die Qualität der beiden Werke del Toros erreichen, oder gar übertreffen kann. Dies ist eine Frage, die jeder beim Schauen der Filme für sich selbst entscheiden muss, aber klar ist, dass die neue Verfilmung des Hellboy-Stoffes genau so große Stärken, wie Schwächen aufweist. Zu allererst muss man sagen, dass man mit David Harbour einen mehr als würdigen Nachfolger für Ron Perlman gefunden hat, der Hellboy bereits in del Toros Filmen verkörperte. Er schafft es genau, den zynischen, sarkastischen und schwarzhumorigen Charakter Hellboys zu treffen, den die Fans aus den Filmen und Comics so gut kennen und lieben. Auch der Look von Hellboy kann sehr überzeugen, da die Maske wirklich sehr gut aussieht. Ein anderer Darsteller, der in diesem Film sehr Spaß macht ist Ian McShane, der Hellboys Ziehvater verkörpert. Dieser hat, genau wie Hellboy in jeder Situation einen coolen, trockenen Spruch auf den Lippen.

Hellboy (David Harbour) und sein Ziehvater Professor Broom (Ian McShane)
Hellboy (David Harbour) und sein Ziehvater Professor Broom (Ian McShane) © Universum Film
Leider muss man aber auch sagen, dass diese beiden Charaktere die einzigen sind, die im Großen und Ganzen wirklich überzeugen können. Es gäbe da noch die „Sidekicks“ von Hellboy, diese wären die junge Wahrsagerin Alice Monaghan (Sasha Lane), die einst als Baby von Hellboy gerettet wurde und der B.P.R.D.-Agent Ben Daimio (Daniel Dae Kim), der selbst auch spezielle Kräfte besitzt. Diese wirken jedoch, genau wie die Schurkin, Nimue ziemlich uninteressant und langweilig. Es stört auch ein wenig, dass in dieser Version des Hellboy-Universums wohl jeder Charakter die gleichen, sarkastischen Charakterzüge im Stil von Hellboy besitzt, was dem von David Harbour verkörperten Hauptcharakter leider etwas schadet. Leider wirken auch viele der Nebengeschichten, die im Fortverlauf der Handlung noch vorkommen ziemlich an den Haaren herbeigezogen und unnütz, genauso wie ein paar der Bewegründe mancher Charaktere. Außerdem muss man auch sagen, dass die Kostüme und das CGI in einigen Szenen mehr schlecht als recht sind, vor allem den Computereffekten merkt man in so manchen Szenen die Künstlichkeit an.

Eine Hexe mit unvorstellbarer Macht: Nimue (Milla Jovovich)
Eine Hexe mit unvorstellbarer Macht: Nimue (Milla Jovovich) © Universum Film
Was dem Film aber auf jeden Fall zugutekommt, sind die extrem blutigen, Over the Top-Actionmomente, durch die auch ein FSK 18 durchaus gerechtfertigt wäre. Wer Fans von starken Splatterelementen ist, die oft im höchsten Maße übertrieben werden, wird mit diesem Film durchaus große Freude haben. Auch werden öfters einige Horrorelemente im Film deutlich, die wirklich positiv auffallen. Als bestes Beispiel gilt hier wohl, als Hellboy der Hexe Baba Yaga einen Besuch abstattet. Eine andere interessante Darstellung im Film ist auch die von König Artus und dem Zauberer Merlin, die in der Vorgeschichte die Blutkönigin Nimue besiegt haben und alles tun, aber jedoch trotzdem daran scheitern eine Wiederkehr der Blutkönigin für immer zu verhindern.

 Alice (Sasha Lane)
Alice (Sasha Lane) © Universum Film
Bild:
Die Qualität und Schärfe des Bildes sind zu jeder Zeit sehr gut, aber leider sind, wie bereits erwähnt die Computereffekte, wie auch die Kostüme nicht so gut gelungen, wie man es von einem Film von der Größe eines Hellboys erwarten dürfte.

Ton:
Der Ton ist ebenfalls immer sehr gut, genauso wie die Synchronisation. Der Soundtrack besteht Großteils aus Rocktiteln, die in manchen Szenen sehr gut passen, in anderen jedoch ziemlich fehl am Platz sind.

Extras:
Bei den Extras handelt es sich um reichliches Bild und Videomaterial, die zeigen, wie die Computereffekte erstellt wurden und geben näheren Einblick in die Figuren des Films und zeigen auch die Einflüsse der Comics. Außerdem sind noch die Trailer und nicht verwendete Szenen im Bonusmaterial enthalten.


Fazit:
Trotz einigen Schwächen in vielen Charakterdarstellungen und der Handlung kann Hellboy – Call of Darkness als Funsplatter-Film mit einigen Horrorelementen sehr viel Spaß machen und unterhält zumindest in der sehr blutigen und brutalen Action zum großen Teil.

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by Marius Geiss
Bilder © Universum Film




Hellboy - Call of Darkness - Trailer