Hellbenders - Zum Teufel mit der Hölle (3D Blu-ray) - Blu-ray

Blu-ray Start: 24.07.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 87 min

Hellbenders - Zum Teufel mit der Hölle (3D Blu-ray) Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Die höchst unchristlich handelnden Geistlichen um Lawrence und Angus sehen es mit der Bibeltreue nicht allzu streng: Sie trinken, sie feiern, sie rauchen und auch dem Ehebruch sind sie nicht abgeneigt. Mit ihrem Tun verfolgen sie jedoch ein ehrenwertes Ziel, sie wollen die Welt von Dämonen befreien. Indem sie diese durch ihre Sünden an sich binden, besteht für die Geistlichen die Möglichkeit, die Kreaturen des Bösen in die Hölle zu reißen. Doch als eines der Wesen Besitz von einem der Priester ergreift, müssen die „Hellbound Saints“ schwerere Geschütze auffahren als Kruzifixe und Rosenkränze. Dieser Kollege lässt sich nicht so einfach zur Hölle schicken.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Koch Media
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Original Kinotrailer, Making Of, Audiokommentar, Behind the Scenes, Exorzismus Kurzfilme

DVD und Blu-ray | Hellbenders - Zum Teufel mit der Hölle (3D Blu-ray)

Blu-ray
Hellbenders - Zum Teufel mit der Hölle Hellbenders - Zum Teufel mit der Hölle
Blu-ray Start:
24.07.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 87 min.
Hellbenders - Zum Teufel mit der Hölle (3D Blu-ray) Hellbenders - Zum Teufel mit der Hölle (3D Blu-ray)
Blu-ray Start:
24.07.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 87 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Hellbenders - Zum Teufel mit der Hölle Hellbenders - Zum Teufel mit der Hölle
DVD Start:
24.07.2014
FSK: 16 - Laufzeit: 84 min.

Blu-ray Kritik - Hellbenders - Zum Teufel mit der Hölle (3D Blu-ray)

Blu-ray Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 8/10
Gesamt: | 5/10


J.T. Petty hat mit „Hellbenders“ eine Horrorkomödie gedreht, deren absurde Grundprämisse eigentlich auf höchst unterhaltsame Art und Weise hätte umgesetzt werden können. Doch leider steht dem Film sein unterdurchschnittliches Drehbuch im Weg...

Der Orden der „Heiligen, die zur Hölle fahren“ (Clifton Collins Jr., Clancy Brown, Andre Royo, Robyn Rikoon, Dan Fogler und Macon Blair) hat es sich zur Aufgabe gemacht in steter Sünde zu leben, um sich so eines Platzes in der Hölle sicher sein zu können und finstere Dämonen mit in den Abgrund zu ziehen. Doch bevor sie sich das Leben nehmen, bekämpfen sie auf der Erde noch allerhand satanische Monster, was ihnen sichtliche Freude bereitet. Eines Tages wird jedoch einer der „Heiligen“ von einem besonders gefährlichen Dämon besessen und sorgt damit für jede Menge Probleme…

In ihren besten Momenten erinnert die Horrorkomödie durchaus an den famosen Genreklassiker „Ghostbusters“, ist die meiste Zeit über jedoch meilenweit vom Niveau dieses offenkundigen Vorbildes entfernt. Der Film wirkt daher auch weniger wie eine liebevolle Hommage, als viel mehr wie eine dreiste und noch dazu schlechte Kopie der Gespensterjagd aus dem Jahr 1984. Regisseur J.T. Petty weiß leider nur wenig mit der tollen Grundprämisse anzufangen und präsentiert schlussendlich 87 langweilige Filmminuten, die aufgrund ihrer inhaltlichen Belanglosigkeit nur äußerst selten zum Mitfiebern animieren. Ein Robert Rodriguez hätte aus „Hellbenders“ vermutlich ein überaus unterhaltsames B-Movie gemacht, doch J.T. Petty reiht lediglich einen lahmen Gag an den nächsten und versucht den Unterhaltungswert krampfhaft durch eine Handvoll mittelmäßiger (aber zuweilen durchaus lustiger) Splattereinlagen aufrecht zu erhalten. Mancherlei Szene mag zwar für sich betrachtet recht gelungen und erfreulich absurd wirken, doch im Gesamtkontext will der Film einfach nicht funktionieren. Das wirre Drehbuch reiht seine Szenen geradezu beliebig aneinander, weshalb neben fehlender Logik auch ein höchst unhomogen wirkender Erzählton in den Film Einzug erhält. Im einen Moment darf so beispielsweise herzlich gelacht werden, während wenige Minuten später mit dem Baseballschläger brutal auf einen Schädel eingeschlagen wird – auch wenn diese Szene eigentlich lustig sein soll, wirkt sie in ihrer Inszenierung leider eher geschmacklos und löst beim Zuschauer ein Gefühl der Verärgerung aus. Solcherlei inhaltlichen wie inszenatorischen Fehltritt gibt es in „Hellbenders“ leider in regelmäßigen Abständen immer wieder zu sehen. Kleines Detail am Rande: Zwischendurch bekommt man übrigens eine Reihe von Exorzismus-Interviews im Dokumentationsstil zu sehen, die den Film aber auch nicht retten können - sie wirken wie deplazierte Fremdkörper und nicht wie sinnige Ergänzungen zur Haupthandlung.
Einziger Lichtblick des Streifens ist ein gut harmonierendes Darstellerensemble, das mit besseren und weniger vulgären Dialogen sicherlich für jede Menge Spaß hätte sorgen können. Immerhin spielt ein Spaßgarant wie Dan Fogler („Fanboys“) mit, der in der Vergangenheit bereits bewiesen hat, dass er eine lustige Figur zu spielen versteht. Doch das unterdurchschnittliche Script verhilft keiner der Figuren zur vollen Entfaltung und versucht gar nicht erst, der Klischeefalle zu entgehen. Das ist wirklich schade, da die unmoralischen Heiligen geradezu prädestiniert erscheinen, um dem Zuschauer Lachtränen in die Augen zu treiben. So bleibt es lediglich bei ungenutztem Potential. Schade.
Freunde absurder Horrorkomödien könnten an „Hellbenders“ vielleicht dennoch ein wenig Freude haben – wenn auch nur wegen der trashigen Splatterszenen -, alle anderen sollten den Film jedoch eher meiden.

Die Blu-ray verfügt über eine solide optische wie akustische Qualität und ermöglicht somit einen ungestörten Filmgenuss. Die 3D-Version des Filmes ist zudem recht gut gelungen und verleiht dem Film eine überzeugende räumliche Tiefe. Was die Extras angeht, bekommt der interessierte Zuschauer allerhand hochwertiges Bonusmaterial geboten, das neben seiner inhaltlichen Qualität auch mit seiner Länger von über einer Stunde punkten kann. Von einem Making of über Behind the Scenes-Material bis hin zu einer Reihe von Exorzismus Videos ist alles dabei, was den Fans des Filmes Freude bereiten könnte.

Fazit:
J.T. Petty präsentiert mit seiner Horrorkomödie „Hellbenders“ einen Film der ungenutzten Möglichkeiten. Das ist in Anbetracht der abgefahrenen Grundidee als herbe Enttäuschung zu betrachten. Immerhin können die Splatterszenen für etwas Unterhaltung bei Genrefans sorgen.

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by Jonas Hoppe
Bilder © Koch Media