Hangman - The Killing Game - Blu-ray

Blu-ray Start: 05.04.2018
FSK: 16 - Laufzeit: 98 min

Hangman - The Killing Game Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Detective Will Ruiney hat es nicht einfach: nachdem seine Frau Opfer eines bestialischen Mordes geworden ist, dessen Täter nie gefasst werden konnte, ist sein Leben aus den Fugen geraten. Sein alter Partner, der begnadete Profiler Ray Archer, ist mittlerweile pensioniert, und nun wird ihm aus PR-Gründen von Captain Lisa Watson auch noch die wissbegierige Top-Journalistin Christi Davies an die Seite gestellt.
Bereits der erste Tatort, den Christi mit Will besucht, ist aber alles andere als Polizeiroutine: Am Tatort finden die beiden eine Frau am Seil hängen, in ihrem Bauch eingeritzt: der Buchstabe „O“. Am Ort des Geschehens finden sie ebenso das Spiel „Hangman“ aufgezeichnet – 10 Stellen mit bereits zwei eingetragenen Buchstaben.
Ruiney reaktiviert zur Untersuchung seinen alten Partner Archer und gemeinsam finden Sie heraus: beim „Hangman“-Killer handelt es sich um einen sadistischen Serienmörder, der im Abstand von 24 Stunden immer um 23 Uhr ein neues Opfer umbringt und so sein Rätsel weiter aufdeckt. Archer und Ruiney lassen sich auf ein brutales Katz-und-Maus-Spiel mit dem Killer ein, bei dem jeder das nächste potenzielle Opfer sein könnte.
Der Killer legt geschickt immer wieder falsche Fährten, stellt Fallen und die Ermittler sowie Christi vor viele ungeklärte Fragen. Beeinflusst durch die Recherchen der Journalistin dämmert es aber sowohl Will Ruiney als auch Ray Archer schon bald, dass es sich bei den Taten des Killers um etwas Persönliches handelt: Beide Detectives erkennen, dass Ereignisse aus ihrer Vergangenheit auf frappierende Weise mit den Morden verknüpft sind. Und auch Christi Davies macht sich mit ihrer Arbeit immer mehr zur Zielscheibe des Serienmörders. Alles läuft auf einen dramatischen Showdown mit dem „Hangman“ hin – werden alle Rätsel gelöst?

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Concorde Home Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Featurette, Deutscher und Original-Trailer

DVD und Blu-ray | Hangman - The Killing Game

Blu-ray
Hangman - The Killing Game Hangman - The Killing Game
Blu-ray Start:
05.04.2018
FSK: 16 - Laufzeit: 98 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Hangman - The Killing Game Hangman - The Killing Game
DVD Start:
05.04.2018
FSK: 16 - Laufzeit: 94 min.

Blu-ray Kritik - Hangman - The Killing Game

Blu-ray Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 5/10


Ein zielstrebiger Ermittler und sein pensionierter Ex Partner jagen einen Serienkiller, der sich einem beliebten Kinderspiel bedient um Nachrichten zu hinterlassen. So viel zum Aufhänger des neuen Thrillers von Johnny Martin mit Al Pacino, Karl Urban und Brittany Snow in den Hauptrollen.

Christi Davies (Brittany Snow) arbeitet als Kriminaljournalistin und schreibt ein Portrait über Polizeiheld Detective Ruiney (Karl Urban), was sie berechtigt, ihn bei aktuellen Fällen auf Schritt und Tritt zu begleiten. Ein neuer Fall lässt nicht lange auf sich warten, denn ein Killer hinterlässt bei einer drapierten Leiche ein "Hangman" Rätsel an der Wand sowie die Dienstmarkennummern von Ruiney und seinem ehemaligen Partner Detective Archer (Al Pacino), der jedoch vor einem Jahr aus persönlichen Gründen den Dienst quittiert hat. Dieser scheint aber durch vorherrschende Langeweile geradezu auf einen Anruf gewartet zu haben und schwingt sich sofort wieder aufs Pferd um seinen Partner bei den Ermittlungen zu unterstützen. Wenig später taucht die nächste Leiche auf und das Ermittlerduo wird unter Zugzwang gesetzt, denn der Killer kündigt an, alle 24 Stunden ein weiteres Opfer zu ermorden. Ein Wettlauf mit der Zeit entbrennt, und zunehmend kristallisiert sich heraus, dass es sich um eine persönliche Rechnung handelt, die der Mörder noch zu begleichen hat.

Al Pacino als Detective Archer in Hangman
Al Pacino als Detective Archer in Hangman © Concorde Home Entertainment
Die Handlungsbeschreibung klang vielversprechend, und bei dem gebotenen Cast war die Erwartung recht hoch. Dafür war die Enttäuschung vom Resultat umso größer, denn das Potential der Darsteller war größtenteils verschenkt und das Umsetzen der Story strotzt nur so vor Logiklöchern. Aber eins nach dem anderen: Der Film beginnt mit einem persönlichen Kennenlerngespräch zwischen Christi Davies und Detective Ruiney, bei dem der Zuschauer wage an die Geschehnisse vor dem Einsetzen der Handlung herangeführt wird. Brittany Snow, die als Gesangsgranate aus der Pitch Perfect Reihe bekannt ist, wirkt in ihrer Rolle recht verloren und vermittelt nicht unbedingt den Eindruck einer abgebrühten Kriminalreporterin. Auch im weiteren Verlauf des Films versucht Regisseur Johnny Martin durch den Versuch emotionaler Konversationen ihren Charakter zugänglicher zu machen, aber dafür fehlt ihr einfach die Ausdrucksstärke und die Dialoge geben es gar nicht erst her. Ihr Gegenüber, Riddick-Star Karl Urban, möchte einem emotional gebeutelten, dennoch hartnäckig am Ball bleibenden Polizeibeamten Ausdruck verleihen, was jedoch nur bedingt gelingt, da der Mann nur einen einzigen Gesichtsausdruck zu besitzen scheint. Glanzstück des Streifens bildet auf jeden Fall der in die Jahre gekommene Al Pacino. Er teilt in alle Richtungen zynisch bissige Kommentare aus, betrachtet einen Mord wie ein Frühstück und bietet dabei ein Bild für die Götter: Sturmfrisur, abgerissene Klamotten und ständig provozierend scheint er den Fall im Alleingang zu lösen. Dabei lässt er nicht nur einmal alle um ihn herum wie inkompetente Dilettanten aussehen. Einerseits belustigend, andererseits für einen Film dieses Genres unpassend skurril. Kommen wir nun zur Analyse der Handlungsabläufe.

Brittany Snow und Al Pacino
Brittany Snow und Al Pacino © Concorde Home Entertainment
In einer kurzen und knappen Einleitung werden Akteure und Rahmenstory eingeführt, die erste Leiche wird gefunden und durch augenscheinliche Hinweise wird ein Ex-Cop aus dem Ruhestand zurückbeordert. Soweit so gut. Doch was dann aus den Handlungssträngen fabriziert wurde, entbehrt jeder Logik: Offensichtliche Beweise werden gekonnt übersehen, die Gerichtsmedizinerin druckst unverständliche Thesen zusammen, die dann wie durch ein Wunder vom Allwissenden Pacino korrigiert werden und Szenenwechsel passieren so schnell, dass keiner weiß, wie es eigentlich dazu kam. So hangelt sich der Film von Mord zu Mord ohne auf saubere Übergänge oder Zusammenhänge Rücksicht zu nehmen. Das wiederum sorgt dafür, dass man erst den Faden und dann das Interesse verliert. Einzig Al Pacinos Eskapaden sorgen dafür den Zuschauer bei der Stange zu halten, wenn auch anders als wahrscheinlich beabsichtigt. Schlussendlich bildet dann das kurze und wenig überzeugende Finale mit dem irgendwie bösen Mörder eher eine Erlösung mit einem Anflug von Trauer. Trauer um die verschenkte, für sich genommen interessante Story, die durch ein Zusammenspiel von unter- oder überforderten Darstellern, platten Dialogen und hanebüchenen Motiven schlichtweg ungenießbar war. Anders besetzt und mit authentischen Dialogen hätte das Ding ein spannender und atmosphärischer Psychothriller im Sinne von Sieben werden können, auch wenn das Gesamtpaket dieses Meisterwerks bis heute unerreicht bleibt, und das wohl auch noch eine ganze Weile so bleiben wird.

Brittany Snow, Al Pacino und Karl Urban
Brittany Snow, Al Pacino und Karl Urban © Concorde Home Entertainment
Das Bild, in glasklarem 1080p HD, lässt keine Wünsche offen. Trotz dem der Film in der Farb- und Kulissenwahl entsprechend düster ausfällt, ist alles gut ausgeleuchtet und man kann alles ohne Schwierigkeiten erkennen.

Der Ton, in englischer und deutscher Sprachausgabe in DTS-HD 5.1 verfügbar, passt sich dem Bild sehr angenehm an. Besonders hervorzuheben ist der recht coole Soundtrack und die konstante Lautstärke, die ein ständiges Regeln per Fernbedienung überflüssig macht.

Die Extras sind dann wieder weniger spektakulär. Bis auf ein kurzes Featurette und Kinotrailern wird nichts geboten.


Fazit:
Fade Killerjagd mit unbeschwertem Pacino.

by Christoph Berger
Bilder © Concorde Home Entertainment