Halloween H20 - Blu-ray

Blu-ray Start: 19.07.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 86 min

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Inhalt

20 Jahre sind vergangen, seit Laurie Strode (Jamie Lee Curtis) ihrem mordenden Bruder Michael Myers in der Halloween-Nacht entkommen konnte. Sie hat einen neuen Namen und ein neues Leben. Lauries Kollege und Geliebter (Adam Arkin) weiß nichts von ihrer Vergangenheit. Alsi die Halloween-Nacht wieder naht, wird Laurie von bösen Vorahnungen geplagt. Und mit Halloween kommt Michael wieder zurück, um sein blutiges Werk zu beenden. Es kommt zum Kampf auf Leben und Tod...

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Studiocanal Home Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Surround DTS-HD MA (Französisch)
Untertitel:
Deutsch, Französisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Making of, Musikvideo, Teaser, Trailer, Wendecover

DVD und Blu-ray | Halloween H20

Blu-ray
Halloween H20 Halloween H20
Blu-ray Start:
19.07.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 86 min.

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DVD
Halloween H20 Halloween H20
DVD Start:
07.05.1999
FSK: 16 - Laufzeit: 83 min.

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Blu-ray Kritik - Halloween H20

Blu-ray Wertung:
Film: | 2/10
Bild: | 6/10
Ton: | 6/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 3/10


Von „Freitag, der 13.“ einmal abgesehen, wurde selten eine Filmreihe so ausgeschlachtet wie die des „Halloween“-Franchises rund um den Serienmörder Michael Myers. Nun erscheint der siebte (!) Teil des Klassikers von 1978 auf Blu-ray.

Laurie Strode (Jamie Lee Curtis, „Halloween“), die mittlerweile ihren Namen in Keri Tate geändert hat, wird immer noch von grausigen Alpträumen um ihren Bruder und Serienmörder Michael Myers geplagt, der vor genau 20 Jahren versucht hat, sie zu töten. In Unwissenheit über sein Ableben klammert sie sich verzweifelt an ihren Sohn John Tade (Josh Hartnett, „Black Hawk Down“) und verfällt immer mehr dem Alkohol. An Halloween mehren sich die Hinweise darauf, dass Lauries Bruder noch immer auf ihren Fersen ist und eine Konfrontation scheint ausgeschlossen. John unterschätzt die Gefahr und plant mit seinen Freunden eine kleine Feier, die ein tragisches Ende finden wird...

1978 war John Carpenters „Halloween“ ein Sensationserfolg und eröffnete eine vollkommen neue Dimension des Horrors, die zur Prägung einer ganzen Generation führte. Der enorme finanzielle Erfolg des Films bat die ideale Grundlage für eine kommerzielle Ausschlachtung der Story. Es entstanden somit bis heute sieben Fortsetzungen und zwei Neuverfilmungen, die allesamt am Versuch, an den Überraschungserfolg des ersten Teils anzuknüpfen, scheiterten.
So auch dieser lustlose siebte Teil, der der Einfachheit halber die Existenz der Teile drei bis sechs des Fortsetzungswahns leugnet und direkt an „Halloween II“ anschließt. Immerhin gelingt es dem Zuschauer so auch ohne großes Vorwissen, den Film zu verstehen. Interessante Notiz: Josh Hartnett gibt hierbei sein Schauspieldebüt – heute kennt man ihn aber dann doch eher aus „Pearl Harbor“ oder „Lucky # Slevin“.
Zu loben ist weiterhin die Einbindung genrebekannter Filme, wie beispielsweise „Scream 2“, zu denen oft eine Referenz hergestellt wird – doch da endet der Ideenreichtum von Regisseur Steve Miner auch schon, der ebenfalls am zweiten und dritten Teil von „Freitag, der 13.“ beteiligt war.
Den kompletten Film über kommt wenig Spannung auf und neben billigen Trash-Effekten lässt das Drehbuch spannende Schockmomente vollkommen vermissen.
Die Eindimensionalität der Charaktere macht jegliche Identifikation mit ihnen unmöglich, was allerdings weniger tragisch ist, denn letzten Endes dienen sie sowieso nur als austauschbare Mordopfer.
Seinen traurigen Höhepunkt findet diese launige Fortsetzung einerseits in einem völlig plump agierenden Michael Meyers, der einfach nicht sterben will, als auch in der unverständlichen Inkompetenz der Protagonisten, die scheinbar darauf bedacht sind, Michael Myers unbedingt in die Klinge zu rennen.

Für einen 15 Jahre alten Film ist das Bild der Blu-ray passabel, aber lange nicht perfekt. Soundtechnisch ist die HD-Variante auch kein Hit, die 1990er-Horrormusik wirkt leider genau so grausig wie damals. Für Hardcore-Fans (allen anderen wird von dem Film abgeraten) gibt es noch ein liebloses Making-of, sowie ein Musikvideo.

Fazit: Ideenloser und stereotyper „Horrorfilm“, der eher unfreiwillig für Lacher sorgt und besser in der Trash-Ecke verstaut werden sollte. Bitte Michael Myers, stirb endlich und erspare uns das angekündigte „Halloween 3D“!

by Yannik Riedl
Bilder © Studiocanal Home Entertainment