Guardians of the Galaxy Vol. 2 - Blu-ray

Blu-ray Start: 07.09.2017
FSK: 12 - Laufzeit: 136 min

Guardians of the Galaxy Vol. 2 Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Das Drehbuch stammt erneut aus der Feder von Kreativkopf James Gunn („Guardians of the Galaxy“, „Slither“), der auch wieder die Regie übernimmt. Zusammen mit ihm kehren sämtliche Hauptdarsteller des ersten Teils zurück, darunter Chris Pratt („Jurassic World”) als Peter Quill alias Star-Lord, Zoe Saldana („Star Trek Into Darkness”) als Gamora, Dave Bautista („James Bond 007 – Spectre”) als Drax, Vin Diesel („Fast & Furious 7”) und Bradley Cooper („Joy: Alles außer gewöhnlich”) als Originalstimmen von Baumwesen Groot und Waschbär Rocket, Michael Rooker („Jumper”) als Yondu, Karen Gillan („The Big Short”) als Nebula und Sean Gunn („Gilmore Girls”) als Kraglin. Neu im Darsteller-Ensemble sind Pom Klementieff („Oldboy”), Elizabeth Debicki („Der große Gatsby,” „Everest”), Chris Sullivan („The Knick,” „The Drop – Bargeld”) und Kurt Russell („The Hateful Eight,” „Fast & Furious 7”).
Vor dem akustischen Hintergrund eines brandneuen „Awesome Mix Vol. 2“ brechen die abgefahrensten Helden der Galaxie nun in neue Abenteuer auf, während sie das Geheimnis von Peter Quills wahrer Herkunft lüften müssen.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Walt Disney Studios Home Entertainment
Tonformate:
Deutsch: DTS-HDHR 5.1
Englisch: DTS-HDMA 7.1
Untertitel:
Deutsch, Englisch für Hörgeschädigte
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.39:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
• Bonus-Runde: Making-Of Guardians of the Galaxy Vol. 2
• Guardians Inferno
• Musikvideo
• Pannen vom Dreh
• Zusätzliche Szenen
• Film-Intro & Audiokommentar von Regisseur James Gunn

DVD und Blu-ray | Guardians of the Galaxy Vol. 2

Blu-ray
Guardians of the Galaxy Vol. 2 Guardians of the Galaxy Vol. 2
Blu-ray Start:
07.09.2017
FSK: 12 - Laufzeit: 136 min.

zur Blu-ray Kritik
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DVD
Guardians of the Galaxy Vol. 2 Guardians of the Galaxy Vol. 2
DVD Start:
07.09.2017
FSK: 12 - Laufzeit: 130 min.

Blu-ray Kritik - Guardians of the Galaxy Vol. 2

Blu-ray Wertung:
Film: | 9/10
Bild: | 9/10
Ton: | 9/10
Extras: | 7/10
Gesamt: | 9/10


Da sind sie wieder, die GUARDIANS OF THE GALAXY! Nach der Rettung von Xander im ersten Ausflug in die galaktischen Gefilde des MARVEL CINEMAC UNIVERSE verdingen sich Star-Lord a.k.a. Peter Quill (Chris Pratt), Gamora (Zoe Saldana), Drax (Dave Bautista), Rocket Racoon (Bradley Cooper) und Groot (Vin Diesel) als mietbare „Helden“ und retten gegen Bezahlung die eine oder andere Welt. Guardians of the Galaxy Vol. 2 SzenenbildDoch sie wären nicht, wer sie sind, wenn sie nicht von Schlamassel zu Schlamassel stürzen würden. Schnell liegt nicht nur das Schicksal einzelner Welten, sondern der ganzen Galaxie in den Händen der GUARDIANS OF THE GALAXY.

Der erste Teil kann neben THE RETURN O THE FIRST AVENGER auch bis heute noch getrost als eines der Highlights in MARVELs Kinouniversum angesehen werden. Er war frisch. Er war mutig. Er hatte Mut zur Lücke. Die Musik und der Fakt, dass man noch eine Schippe auf den MARVEL-eigenen Humor hinauf gepackt hat, taten der Qualität des Erstlings ebenfalls keinen Abbruch, im Gegenteil sogar. Das alles vergrößerte den Facettenreichtum des MCU. Darüber hinaus hatte man mit GUARDIANS OF THE GALAXY VOL. 1 den klassischen Flair eines ersten Teils, auch wenn es bis dato bereits der zehnte Ableger des MARVEL-Franchises war. Die Figuren wurden behutsam ein- und zusammengeführt. Man nahm sich halt Zeit für sie. Der Anfang von GUARDIANS OF THE GALAXY VOL. 2 fühlt sich hingegen weniger behutsam an. Während man in GUARDIANS OF THE GALAXY VOL. 1 noch vom sympathisch verpeilten Star-Lord quasi an die Hand genommen und in die Handlung eingeführt, wird man hier hingegen ohne Vorankündigung mitten ins Geschehen geschmissen – wenn auch auf eine äußerst charmante und clevere Art und Weise.

Das Leben der bunten Heldentruppe ging weiter und hat nicht auf uns gewartet. Daher fühlt sich der Einstieg nicht unbedingt wie der typische Dreiklang eines Films – Anfang, Mitte, Ende – an. Vielmehr erscheint es zunächst, als würde die Handlung lediglich mit einem willkürlich gewählten Ausschnitt aus dem Leben dieser bunten Truppe eingeläutet. Das kann prinzipiell gefallen oder nicht, doch die bereits erwähnte lockere und innovative Art und Weise der Präsentation des Auftakts macht alles wett, sodass der unter anderen Umständen potenziell befremdlich wirkende Einstieg zu einem Highlight des Films avanciert. Guardians of the Galaxy Vol. 2 Szenenbild

Ansonsten bietet der neue Abstecher in die galaktischen Gefilde des MCU das Gleiche, was seinen direkten Vorgänger so einzigartig unter all den verschiedenen Comicverfilmungen erscheinen ließ. Diese Zutaten werden sogar noch gesteigert. So ist auch dieser Film bunt, schrill, schnell, lustig und mit tollen Effekten sowie einem bemerkenswerten Soundtrack gespickt. Das funktioniert natürlich, keine Frage. Dabei lässt sich dieses „Zurückgreifen auf das, was funktioniert“ auf zweierlei Weise interpretieren. Sicherlich liegt es nahe, den Machern zu unterstellen, dass sie auf Nummer sicher gehen würden. Schließlich wird sogar das eine oder andere Motiv fast eins zu eins übernommen. Aber ist das tatsächlich nur ein Festhalten an bewährten Elementen?

Bei genauerer Betrachtung von GUARDIANS OF THE GALAXY VOL. 2 wird deutlich, dass hier eine Fokusverschiebung, was die Charaktere angeht, stattgefunden hat. Wurden wir, wie oben bereits erwähnt, im ersten Teil von Star-Lord an die Hand genommen und durch die Handlung geführt, fällt diesmal die Verteilung der Screentime für die einzelnen Charaktere deutlich homogener aus. Nimmt man nun noch hinzu, dass der Humor in GUARDIANS OF THE GALAXY VOL. 1 nicht unbedingt willkürlich gestreut wurde, sondern fest an bestimmte Figuren gekoppelt war, erschient die Zuspitzung der Gagfrequenz tatsächlich als eine konsequente und figurentreue Weiterentwicklung des Franchise. Mit dieser Fokusverschiebung gelingt es James Gunn auch, die Beziehungen zwischen den einzelnen Charakteren liebevoll auszuarbeiten und die Figuren mit einer gewissen Tiefe auszustatten, die einem jeden Einzelnen ans Herz wachsen lässt. An dieser Stelle lässt sich in dieser Hinsicht getrost die Beziehung zwischen Drax und der neu eingeführten Mantis (Pom Klementieff) oder die mit Rockets Drang alles lächerlich zu machen einhergehende Tragik hervorheben. Guardians of the Galaxy Vol. 2 Szenenbildvielmehr Dieses Vorgehen ermöglicht es auch, dass der Film ohne Weiteres von einem heiteren Abenteuer in einen sehr emotionalen Modus wechseln kann, ohne dass der Film unglaubwürdig oder gar kitschig wird, bereitet dieser den Nährboden für das allseits wahrnehmbare Familienthema und der damit einhergehenden Botschaft, dass es nicht die Blutsverwandtschaft ist, die eine Gruppe von Individuen zu einer Familie werden lässt.

Der einzige Negativpunkt, der sich hier ins Feld führen lässt, ist – wie im Grunde bei jedem bisherigen Ableger des MCU – die flache Motivation des Antagonisten, welche sich am Ende als doch recht flach entpuppt. Dieser kommt zunächst charismatisch und mit der oben erwähnten Tiefe daher. Doch sobald jedoch das diabolische Ansinnen enthüllt ist, verliert der Charakter leider alles, was ihn zuvor zur Hoffnung eines Umdenkens im Hause MARVEL, was die Konzentration auf den Widersacher angeht, gemacht hat. Dies ist zwar laut Kevin Feige eine bewusste Entscheidung, da es vornehmlich um die Helden und nicht um die Bösewichte gehe, doch stößt sie wiederholt sauer auf und hemmt die Dynamik des Plots. Alles, was zuvor auf persönlicher Ebene aufgebaut wurde, geht in Bezug auf diese Figur verloren. Wenn man das MARVEL CINEMATIC UNIVERSE jedoch verfolgt, ist man diesbezüglich schon aus Gewohnheit immunisiert, sodass dieser Punkt im Grunde überhaupt nicht ins Gewicht fällt.

Guardians of the Galaxy Vol. 2 Szenenbild Bezüglich BILD und TON lässt sich nicht meckern. Diese bewegen sich auf einem für eine DISNEY-Blu-ray üblichem Niveau. Die englische Tonspur kommt mit einem kräftigen DTS-HD MA 7.1 und einem nur marginal minderen DTS-HD HR 5.1 für die deutsche Tonspur daher. Das Bild besticht durch eine tolle Detailtiefe und satten Farben. Beides trägt zu einem fantastischen audiovisuellen Erlebnis bei.

Die EXTRAS fallen hingegen lediglich „normal“ aus. Mit einem Making-of, einem Musikvideo, Pannen vom Dreh, zusätzlichen Szenen und einem Audiokommentar sowie einer Einführung von Regisseur James Gunn, werden hier lediglich Standards aufgefahren. Das ist jedoch nicht weiter schlimm, da der Film für sich spricht und bei Weitem genug Unterhaltung bietet.


Fazit:
Der Film dreht sich um Familie und dieses Thema beflügelt einen tollen Film, der mit einer konsequenten Weiterführung seines direkten Vorgängers punkten kann. Er verfügt über sympathische Charaktere, die in ihren natürlich anmutenden Beziehungen zueinander zu einem – für MARVEL-Verhältnisse ungewöhnlich mutigen – sehr emotionalen Höhepunkt hinführen. Wenn man bereit ist, die hohe Gagdichte zu akzeptieren und lust auf eine knallbunte und effektreiche Weltraumsause hat, dann ist man in dem Film goldrichtig. GUARDIANS OF THE GALAXY VOL.2 stellt tatsächlich ein weiteres Highlight aus dem MARVEL CINEMATIC UNIVERSE dar.

by Martin Fischer
Bilder © Walt Disney Studios Home Entertainment