Green Zone - Blu-ray

Blu-ray Start: 29.07.2010
FSK: 16 - Laufzeit: 114 min

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Inhalt

US-Armee-Offizier Roy Miller (Matt Damon) und sein Team sind kurz nach der Eroberung Bagdads 2003 in den besetzten Gebieten im Einsatz. Um einer gefährlichen Spur zu folgen, müssen sie die Sicherheit der so genannten „Green Zone" weit hinter sich lassen. Doch der Einsatz läuft nicht wie geplant und bald kommen Zweifel auf, die das eigentliche Ziel in Frage stellen. Gemeinsam mit der Washington-Post-Korrespondentin Lawrie Dayne (Amy Ryan) deckt Miller eine gefährliche und raffinierte Verschwörung in den eigenen Reihen auf. Er wird zum Gejagten und inmitten eines brutalen Sperrfeuers beginnt ein packender Kampf um die Wahrheit und ums Überleben.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universal Pictures
Tonformate:
DTS-HD Master Audio 5.1 (Englisch), DTS SURROUND (Deutsch, Spansich)
Untertitel:
D, GB, DK, FIN, KANT, KOR, MAN, NL, N, P, S, E
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
HD-Qualität:
- Unveröffentlichte Szenen inkl. Audiokommentar mit Paul Greengrass und Matt Damon
- Matt Damon: Bereit für die Action
- In der Green Zone
- Der echte Miller
- Der Nachbau von Bagdad
SD-Qualität:
- Audiokommentare mit Regisseur Paul Greengrass und Darsteller Matt Damon
- BD-Live Features: Geberic
- iPhone App pocket BLU

DVD und Blu-ray | Green Zone

Blu-ray
Green Zone Green Zone
Blu-ray Start:
29.07.2010
FSK: 16 - Laufzeit: 114 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Green Zone Green Zone
DVD Start:
29.07.2010
FSK: 16 - Laufzeit: 109 min.

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Blu-ray Kritik - Green Zone

Blu-ray Wertung:
Film: | 3/10
Bild: | 7/10
Ton: | 4/10
Extras: | 2/10
Gesamt: | 4/10


Green Zone ist ein ambitionierter Polit-Thriller, der sich bisweilen in seiner langatmigen Einfachheit verliert. Wenn ich die Wahl zwischen diesem Film und „The Hurt Locker“ hätte, würde ich mich jedoch für „Green Zone“ entscheiden. Doch nun zur Story des Films:

US Offizier Roy Miller (Matt Damon) und sein Team sind beauftragt Massenvernichtungswaffen zu suchen, die im Irak versteckt sind. Auf der Suche nach diesen Kampfstoffen müssen sie oft die Green Zone, sprich die sichere Zone, verlassen. Oft riskiert das Team um Roy Miller ihr Leben, auf der Suche nach den chemischen, todbringenden Stoffen. Der Offizier Miller erkennt jedoch schnell, dass die Mission auf der er und seine Leute sich befinden, scheinbar eine Sinnlose ist. Jeder Tipp, der sie zu den Massenvernichtungswaffen führen soll, entpuppt sich als eine Finte. Per Zufall begegnet Miller einem Einheimischen, der ihm einen Tipp gibt und diese führt den US Offizier an den Punkt wo Lügen, Intrigen und eine scheinbar große Verschwörung, die Wahrheit verstecken.

Der Filmemacher Paul Greengrass, der u. a. auch „Die Bourne Verschwörung“ und „Das Bourne Ultimatum“ realisiert hat, hat scheinbar einen Narren an Matt Damon gefressen. Das ist mittlerweile die dritte Zusammenarbeit des Regisseurs mit Matt Damon („Der talentierte Mr. Ripley“). Paul Greengrasses Art und Weise, Filme umzusetzen ist Geschmackssache. Ich persönlich bin kein Fan der „Shaky Cam“. Der Einsatz der sogenannten Shaky Cam, sprich Wackelkamera, wo man den Eindruck erhalten soll, man wäre im Geschehen mit dabei, wurde mir in den Bourne Filmen zu sehr um die Augen gehauen. Nicht ganz so stark in Green Zone aber trotz allem vorhanden. Ich mag den realistischen Stil von Greengrasses Vorhaben, dafür kann ich mich mit dem Langatmigen in Green Zone nicht anfreunden. Es gab in diesem Film Momente, die waren gut ausgearbeitet und dann gab es viel zu viele unnötige, bedeutungslose Szenen, die nicht wirklich storydienlich, aussagekräftig genug waren. Matt Damon hat seine Sache recht anständig gemacht, ich hatte selten den Eindruck, dass er spielen würde. Das was ich sah, wirkte organisch. Da sich der ganze Film um Matt Damon abspielte, gab es zwar ein bis zwei andere Schlüsselfiguren, die aber nach meiner Meinung nicht ausreichend gut ausgearbeitet waren, u. a. Greg Kinnears Rolle. Ich finde man ist hier nicht auf die Beweggründe von Gregs undurchsichtiger Rolle, als Politiker eingegangen. Mir fehlt hier ein leitendes Motiv des Bösewichts. Man versteht nicht wirklich die Absicht des Politikers. Brendan Gleeson war in der Rolle des Martin Brown eher verschenkt und konnte kaum Akzente setzen. Wie ich bereits oben erwähnte, wenn ich dazu noch einmal genötigt werden würde, mich zwischen „The Hurt Locker“ und „Green Zone“ entscheiden zu müssen, würde ich „Green Zone“ dem anderen überschätzten Titel vorziehen. Ich vergleiche bewusst diese beiden Filme, nicht nur weil sie im Irak-Krieg spielen, ich finde die Handschrift der beiden Filme wirken ähnlich. Auch wenn die beiden Filme jeweils unterschiedliche Aussagen treffen wollen. Die Bildqualität war in Ordnung, ab und an hatte man das Gefühl, man befändt sich in der Wüste des Iraks. Der Sound und die Tonqualität waren leider wieder nicht so gut, leise in Gesprächen, zu laut bei den Actionszenen. Das Bonusmaterial dieses durchaus passablen Polit-Thrillers ist mehr als befriedigend und für Fans von hochwertigen „Kriegsdramen“ eine wirkliche Kaufoption. Dieser Film ist nicht ein patriotisches Flaggenschwingen auf die USA, wenn man genau hinguckt sogar eher das Gegenteil. Definitiv eine lobenswerte Absicht des Filmemachers, der solch eine brisante Story verfilmt hat. Davor konnte man schon den Hut ziehen aber „The Green Zone“ ist kein reiner Action-Unterhaltungs-Film, er will den Zuschauern schon etwas vermitteln.

by Marc Engel
Bilder © Universal Pictures