Good Boys - Blu-ray

Blu-ray Start: 09.01.2020
Digital VoD: 09.01.2020
FSK: 12 - Laufzeit: 90 min

Good Boys Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Dabei fängt alles so harmlos an. Die drei Freunde Max (Jacob Tremblay, Oscar®-nominiert für Raum), Thor (Brady Noon) und Lucas (Keith L. Williams) versuchen ihre Nachbarsmädchen mittels einer Drohne auszuspionieren, um Erfahrungen zu sammeln. Doch die Mädchen ertappen sie dabei und kassieren den Flugroboter ein. Nun setzen die Jungs alles daran, die teure Drohne zurückzuholen, koste es, was es wolle.
Die drei schwänzen also die Schule und lassen auf ihrer verzweifelten Mission keinen noch so gedankenlosen Fehltritt aus. Sie geraten in ein studentisches Paintball-Match, lassen aus Versehen ein paar Drogen mitgehen, und es dauert nicht lange, bis ihnen sowohl die Cops als auch eine Horde furchteinflößender Teenage-Girls auf den Fersen sind.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universal Pictures
Tonformate:
Deutsch, Spanisch, Italienisch: DTS Digital Surround 5.1
Englisch: DTS-HD Master Audio 5.1
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Spanisch, Italienisch, Arabisch, Dänisch, Finnisch, Hindi, Isländisch, Norwegisch, Portugiesisch, Schwedisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.39:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
• Alternatives Ende
• Unveröffentlichte und Erweiterte Szenen
• Echte Jungs
• Gag Reel
• Willkommen in Vancouver
• Ein schmaler Grat
• Frag deine Eltern
• Böse Mädchen
• Gast-Stars
• Filmkommentar mit Regisseur/Co-Autor Gene Stupnitsky und Produzent/Co-Autor Lee Eisenberg

Video on demand - Good Boys

DVD und Blu-ray | Good Boys

Blu-ray
Good Boys Good Boys
Blu-ray Start:
09.01.2020
FSK: 12 - Laufzeit: 90 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Good Boys Good Boys
DVD Start:
09.01.2020
FSK: 12 - Laufzeit: 86 min.

Blu-ray Kritik - Good Boys

Blu-ray Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 6/10


Es ist schon recht offensichtlich, dass die Produzenten Seth Rogen und Evan Goldberg mit „Good Boys“ die Chance gesehen haben, an den großen Erfolg ihres großen Durchbruchs und modernen Kultklassikers „Superbad“ anzuknüpfen. Doch das Regiedebüt von Gene Stupnitsky, für das er gemeinsam mit Lee Eisenberg, seinem Kreativpartner bei der US-Version von „The Office“ das Drehbuch verfasst hat, bietet letztlich nur passabel-kurzweilige Komödienunterhaltung, die größtenteils dank seiner drei jungen Hauptdarsteller sympathisch und auf Kurs bleibt. Zu formelhaft, vorhersehbar und auf allzu durchschaubaren vulgären Klamauk setzend bleibt der Film, um auch nur ansatzweise an seine deutlich besseren Vorbilder heranzureichen.

Im Grunde ist „Good Boys“ eine 89-minütige Schnitzeljagd, die atemlos den drei Sechstklässlern Max (Jacob Tremblay), Lucas (Keith L. Williams) und Thor (Brady Noon) folgt. Die unzertrennlichen Freunde, die sich selbst „Bean Bag Boys“ nennen, sind eher verschrobene Typen, die nicht völlige Außenseiter, aber auch nicht cool genug sind, um auf Augenhöhe mit den Trendsettern um die rivalisierte „Scooter Gang“ zu sein. Nun wurde Max aber von deren Anführer und Frühhipster Soren (Izaac Wang) zu einer Knutschparty eingeladen, wo er endlich seinen Schwarm Brixlee (Millie Davis) küssen könnte - dumm nur, dass er keinerlei Liebeserfahrung vorzuweisen hat und entsprechend hilflos ist. Bei dem abenteuerlichen Versuch in Erfahrung zu bringen, wie man denn richtig küsst, verlieren die Jungs die heißgeliebte Drohne von Max geschäftlich verreistem Vater (Will Forte), die nun um jeden Preis wiedergefunden werden muss. Ein Desaster reiht sich nun ans andere…

Brady Noon, Jacob Tremblay und Keith L. Williams in Good Boys
Brady Noon, Jacob Tremblay und Keith L. Williams in Good Boys © Universal Pictures
„Good Boys“ profitiert ungemein von dem Charme seiner drei Hauptdarsteller, wobei vor allem Jacob Tremblay nach seinen vielseitigen Rollen in „Raum“, „Wunder“ oder „Predator: Upgrade“ auch noch komödiantisches Talent beweist. Tremblay ist jetzt schon mit 13 Jahren eine ernstzunehmende und kaum aufzuhaltende Größe, jedoch machen auch seine Newcomer-Kollegen Keith L. Williams und Brady Noon eine sehr gute Figur. Ihre glaubwürdige Eingespieltheit, Freundschaft und mühelose Chemie machen Freude und bilden das Herz des Films.

Vieles erinnert hier strukturell an „Superbad“ und gewissermaßen erscheint der Film sogar in seiner Figurenkonstellation (gerade in der Freundschaft zwischen Max und Thor) wie eine Art Vorgeschichte zu besagter Kultkomödie von 2007. „Good Boys“ gelingt es mal mit Leichtigkeit, aber oft auch etwas bemüht, dadurch Lacher zu gewinnen, indem man Zwölfjährigen böse Wörter in den Mund legt. Das wirkt nicht immer allzu natürlich, sondern aufgesagt, sorgt aber dennoch hier und da mindestens für den ein oder anderen Schmunzler. Echte komödiantische Höhen erreicht der Film aber nie.

Molly Gordon, Jacob Tremblay und Midori Francis in Good Boys
Molly Gordon, Jacob Tremblay und Midori Francis in Good Boys © Universal Pictures
Dank der guten Chemie der drei Hauptdarsteller und der typischen Coming-of-Age-Manier, die den Hintergrund dieser rasanten Komödie bildet, ist „Good Boys“ trotz Fäkalhumor ähnlich wie zuletzt „Der Sex-Pakt“ ein süßer und durchaus warmherziger Film. Inmitten des haarsträubenden Plots und verantwortungslosen Abenteuern mit zweckentfremdetem Sexspielzeug, Partydrogen, Biertrink-Herausforderungen und Musical-Nummern steckt nämlich eine oft gesehene Geschichte um Freundschaft und Aufwachsen. Max sucht frühpubertär recht ahnungslos nach ersten Liebeserfahrungen, Lucas versucht die Trennung seiner Eltern auszublenden und Thor will sein Gesangstalent ausüben und gleichzeitig von seinem Status als „Schnabeltasse“ getaufter Waschlappen wegkommen. Zusätzlich bewegt sich die Freundschaft der drei Jungs auf eine neue Ebene zu, die manch einen Prüfstein für sie bereithält.

Viel Neues oder allzu Inspiriertes bietet „Good Boys“ aber leider nicht. Zu vertraut wirkt der Film, um wirklich zu überraschen. Selbst die oft durchaus gelungenen Running Gags um kindlich naive Fehlinterpretationen oder -aussprachen um sexuelle Angelegenheiten nutzen sich relativ schnell ab. Der Film bleibt dank seiner manischen Energie und manch erfindungsreicher und wilder Situationskomik aber immer kurzweilig. Dennoch: ein Kulthit wird „Good Boys“ zwar sicher nicht, sympathisch und spaßig ist der Film aber allemal.
Brady Noon, Jacob Tremblay und Keith L. Williams in Good Boys
Brady Noon, Jacob Tremblay und Keith L. Williams in Good Boys © Universal Pictures


Bild
Alles in allem leistet sich die visuelle Umsetzung von „Good Boys“ auf Blu-ray keine Fehler und bietet ein gelungenes und ansehnliches Bild. Die Farbpalette ist angenehm warm und vielfältig, die Schärfe- und Detaillevel hoch. Kontraste und Schwarzwerte sind sehr gut, Bildfehler bleiben abgesehen von leichtem digitalem Rauschen aus.

Ton
Auch in akustischer Hinsicht gibt es hier nicht wirklich etwas zu bemängeln. Der Film ist primär frontlastig abgemischt und bietet nur subtile atmosphärische Geräusche oder Musikeinbindung auf den Surroundsprechern. Gerade bei Musikszenen kommt jedoch ein ausgeprägterer Dynamikumfang zum Vorschein, wobei auch der Subwoofer immer wieder wirkungsvoll zur Geltung kommt. Klarheit und Verständlichkeit der Dialoge überzeugt ebenfalls.

Extras
Auf den ersten Blick erfreuen beim Bonusmaterial zahlreiche Featurettes, die jedoch bei genauerem Hinsehen alle sehr kurz sind. Zusammengerechnet verbergen sich hier letztlich nur 26 Minuten soliden, aber wenig interessanten Videomaterials. Etwas ausführlicher wird es dann im Audiokommentar.
  • Alternatives Ende (02:00 Min.)
• Unveröffentlichte Szenen (10:26 Min.)
• Echte Jungs (03:12 Min.)
• Gag Reel (02:07 Min.)
• Willkommen in Vancouver (01:07 Min.)
• Ein schmaler Grat (02:41 Min.)
• Frag deine Eltern (02:07 Min.)
• Böse Mädchen (01:45 Min.)
• Gaststars (02:39 Min.)
• Filmkommentar mit Gene Stupnitsky und Lee Eisenberg


Fazit:
„Good Boys“ kommt nie über eine gewisse Formelhaftigkeit und Durchschaubarkeit hinaus, dennoch bietet der Film dank manischer Energie, seinen sympathischen Darstellern und oft gelungener Situationskomik sowie meist solidem Wortwitz kurzweilige Unterhaltung.


by Florian Hoffmann
Bilder © Universal Pictures




Good Boys - Trailer