Ghostbusters (Extended Cut) - Blu-ray

Blu-ray Start: 05.12.2016
FSK: 12 - Laufzeit: 250 min

Ghostbusters (Extended Cut) Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Dreißig Jahre nachdem das Original die Welt im Sturm erobert hat, kommen die GHOSTBUSTERS zurück auf die große Leinwand – wiederbelebt für eine neue Generation. Regisseur Paul Feig kombiniert die altbewährten Methoden der Geisterbekämpfung, die das Franchise zum Kult gemacht haben, mit neuen Hauptcharakteren, gespielt von den witzigsten Schauspielern, die Hollywood derzeit zu bieten hat. Machen Sie sich bereit und schauen sie den GHOSTBUSTERS dabei zu, wie sie diesen Sommer die Welt retten!

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 2
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sony Pictures Home Entertainment
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Türkisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.39:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Vollgepackt mit noch mehr Lachern und spaßigen Schrecken Kino- und erweiterte Version des Films
Zwei Kommentare der Filmemacher
Über 15 Minuten umwerfend witziger Outtakes!
30 Minuten zum Brüllen komischer alternativer Szenen!
4 entfallene Szenen Zeit für Schleim - Hinter den Kulissen-Featurette
Bonus-DVD enthält 30 erweiterte und alternativer Szenen, Mehr alternative Klappen, Übernatürliche Featurettes, Fotogalerie

DVD und Blu-ray | Ghostbusters (Extended Cut)

Blu-ray
Ghostbusters (Extended Cut) Ghostbusters (Extended Cut)
Blu-ray Start:
05.12.2016
FSK: 12 - Laufzeit: 250 min.

zur Blu-ray Kritik
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Blu-ray Start:
05.12.2016
FSK: 12 - Laufzeit: 366 min.
DVD
Ghostbusters Ghostbusters
DVD Start:
05.12.2016
FSK: 12 - Laufzeit: 112 min.

Blu-ray Kritik - Ghostbusters (Extended Cut)

Blu-ray Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 10/10
Ton: | 10/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 8/10


Seit 1989 gab es keinen neuen Ghostbusters-Film mehr! Zwar wollten die Fans das es mit der lustigen Truppe um Dr. Egon Spengler (Harold Raimis), Dr. Raymond „Ray“ Stantz (Dan Aykroyd), Dr. Peter Venkman (Bill Murray) sowie Winston Zeddemore (Ernie Hudson) irgendwie weitergeht, aber die geplante Fortsetzung kam nie zustande und wurde letztlich 2014 durch den überraschenden Tod von Harald Raimis gänzlich verabschiedet, nachdem auch Stammregisseur Ivan Reitman vom Regieposten zurücktrat. Ghostbusters (Extended Cut) SzenenbildAnschließend war Drehbuchautor Max Landis für die Umsetzung im Gespräch, aber das Filmstudio entschied sich gegen dessen Idee, das Egon Spenglers Tochter die neuen Ghostbusters anführen sollte und gab das Projekt in die Hände von Paul Feig, der nicht nur zusammen mit Katie Dippold das Drehbuch verfasste, sondern auch die Regie übernahm. Was aus dem Remake letztlich geworden ist und ob dieses tatsächlich so schlecht wie meist behauptet wird ist, klärt unserer Blu-ray-Test.
Bei „Ghostbusters“ handelt es sich um ein Reboot, das in vielerlei Hinsicht nichts mehr mit dem Original gemeinsam hat, sondern andere Charaktere sowie eine gänzlich neue Handlung einführt:
Vor vielen Jahren schrieben Dr. Erin Gilbert (Kristen Wiig) und Dr. Abigail „Abby“ Yates (Melissa McCarthy) gemeinsam ein Buch über paranormale Phänomene. Doch aus Angst ihre wissenschaftliche Arbeit dem Gespött ausgesetzt zu sehen, distanzierte sich Erin davon. Doch ein paar Jahre später, steht das Buch plötzlich zum Verkauf im Internet und Erin sieht ihren Job, der endlich in eine Festanstellung geändert werden soll, in Gefahr. Nur wenn sie ihrer alten Freundin, die inzwischen mit ihrer neuen Kollegin Dr. Jillian Holtzmann ( Kate McKinnon) ihre Forschungen fortgesetzt hat, bei der Beobachtung einer Geistererscheinung hilft, erklärt diese sich damit einverstanden, den Verkauf des Buches zu stoppen. Doch nachdem es den drei Mädels tatsächlich gelungen ist, einen Geist zu sehen und sogar auf Video aufzunehmen, kommt es ganz anders als geplant: Erin verliert ihren Job und gemeinsam gründen sie daraufhin ein eigenes Unternehmen zur Erforschung paranormaler Ereignisse. Als „Ghostbusters“ bekommen sie mit der U-Bahnarbeiterin Patty Tolan (Leslie Jones) tatkräftige Unterstützung und da das Telefon nicht mehr stillsteht, wird kurzerhand auch noch Sunnyboy Kevin (Chris Hemsworth) als Rezeptionist eingestellt. Der Zeitpunkt dafür könnte gar nicht besser sein, denn es häufen sich die paranormalen Ereignisse in der Stadt, an der Okkultist Rowan North (Neil Casey) beteiligt zu sein scheint. Dieser schart nämlich alle Geister von New York um sich, um eine Apocalypse über die Stadt hereinbrechen zu lassen…

Ghostbusters (Extended Cut) Szenenbild „Ghostbusters“ hätte, wenn es nach Sony Pictures gegangen wäre, der diesjährige Sommerblockbuster werden können, doch es sollte anders kommen: Nachdem der erste Trailer zum Film im Internet veröffentlicht wurde, brach ein riesengroßer, größtenteils frauenfeindlicher Shitstorm über dem Titel aus. Schlimmer sogar: Auf YouTube erhielt der veröffentlichte Trailer eine außergewöhnlich hohe Zahl an Dislikes sowie negativen Kommentaren und zählt somit zu den am schlechtesten bewerteten Trailern überhaupt. Hauptsächlich wurde seitens der Disliker dabei der Mangel an Originalität kritisiert, aber auch die Besetzung wurde schlecht geredet, denn anders als beim Original, sollten fortan Frauen auf Geisterjagd gehen. Aber nicht nur irgendwelche Frauen, sondern mit Melissa McCarthy („Gilmore Girls“), Kristen Wiig („Brautalarm“), Kate McKinnon („Saturnday Night Live“) und Leslie Jones („Saturday Night Live“) die witzigsten Stand-up-Comedians und Schauspielerinnen, die Hollywood derzeit zu bieten hat. Doch Regisseur Paul Feig („Taffe Mädels“), dem für die Produktion ein Budget von stattlichen 154 Millionen US-Dollar bereit gestellt wurde, ging mit seiner Neuinterpretation der Ghostbusters an den Kinokassen baden, denn die übernatürliche Komödie brachte es weltweit lediglich auf eine Summe von knapp 230 Millionen US-Dollar. Zwar konnten die zwei Vorgänger einzeln auch nicht viel mehr einspielen, dafür kosteten diese aber auch weitaus weniger. Schlecht ist der Film jetzt zwar nicht geworden, er bleibt aber hinter seinen Möglichkeiten zurück, bietet einen zu schwachen Bösewicht und wirkt stellenweise auch nur erzwungen komisch. Zwar versuchen die vier Hauptdarstellerin alles locker und lustig rüberzubringen, meistens gelingt das aber nicht – mit Ausnahme von Kate McKinnon, die hier als durchgeknallte Holtzmann noch für die meisten Lacher sorgt. Einigermaßen witzig ist auch, das es der grüne Schleim überwiegend auf Kristen Wiig (Erin) abgesehen hat, die daraus auch viele witzige Momente für sich verbuchen kann, auch wenn sie den Rest des Films einen Stock im Allerwertesten zu haben scheint, was im Übrigen aber Teil des Drehbuchs von Paul Feig sowie Katie Dippold und seitens der Produzenten auch so gewollt ist. Urkomisch ist auch, das sich Chris Hemsworth, den eigentlich alle inzwischen als Donnergott „Thor“ kennen dürften, für die Rolle des völlig vertrottelten Rezeptionisten Kevin hergegeben hat, der noch nicht einmal richtig telefonieren kann. Ghostbusters (Extended Cut) SzenenbildGruseln kann man sich bei dem Film jedenfalls nicht, richtig lachen meistens allerdings leider auch nicht. Spaß macht der Film aber trotzdem irgendwie.

Bildqualität:
An der technischen Umsetzung hingegen kann man nur schwerlich Kritik üben, denn vor allem das Design der Geister und auch die Spezialeffekte sehen richtig gut aus. Wenn die Ladys mit ihrem Equipment und ihren futuristischen Waffen auf Geisterjagd gehen, dann macht das schon ordentlich was her – vor allem auch, weil bei vielen Szenen die Effekte über den schwarzen Bildrand hinaustreten. In 3D profitiert der Titel dabei am Meisten, nämlich genau dann, wenn die Geister loskotzen oder die Energiestrahlen der Protonen-Packs eingesetzt werden. Zwar lag uns für unseren Test nur die 2D-Variante vor, aber auch in dieser ist das Bild sehr ansehnlich. Der Transfer bietet eine exzellente Schärfe, sehr kräftige und natürlich Farben und wirkt dank des ausgewogenen Kontrastverhältnisses sowie satten Schwarzwertes überaus plastisch. Gelegentlich tritt in dunkleren Szenen ein minimales Rauschen auf, ansonsten haben wir an der Bildqualität jedoch keine nennenswerter Schächen festgestellt.

Tonqualität:
Am deutschen sowie englischen Ton gibt es hingegen überhaupt nichts auszusetzen. Der deutsche sowie englische Originalton liegen jeweils in verlustfreiem DTS-HD Master Audio 5.1 vor und können sich in allen Belangen hören lassen. Beide Abmischungen klingen dabei sehr räumlich und bieten viele tolle Surroundeffekte, welche sich exzellent auf alle Kanäle verteilen. In den vielen Actionszenen kommt erfreulicherweise auch der Tieftonkanal ordentlich zum Einsatz und bringt das Wohnzimmer regelrecht zum beben. Dank des guten Balancings klingt das aber niemals zu aufgesetzt und auch die Dialogverständlich ist stets gegeben. Darüber hinaus passt auch die Filmmusik des US-amerikanischen Filmkomponisten Theodore Shapiro („Tropic Thunder“) hervorragend zum Filmgeschehen und auch das Titellied der „Ghostbusters“ ist wieder mit dabei, stammt diesmal allerdings von Fall Out Boy und Missy Elliott und nicht wie seinerzeit das Original von Sänger Ray Parker, Jr., der leider nicht in das Projekt involviert war.

Ghostbusters (Extended Cut) Szenenbild Extras:
Laut den Angaben auf der offiziellen Sony-Homepage wird die Verkaufsversion eine zusätzliche Bonusdisc enthalten, welche mit 30 erweiterten und alternativen Szenen, mehr alternativen Klappen, diversen Featurettes sowie einer Fotogalerie ausgestattet sein soll. Unserem Testmuster lag diese jedoch nicht bei, die Filmdisc enthielt aber ebenfalls einige interessante Specials:

▪ Kommentar des Regisseurs und Drehbuchautors
▪ Kommentar der Filmemacher
▪ Schleimzeit (5:15 min.)
▪ Gag Reels:
▪ Runde 1 (7:30 min.)
▪ Runde 2 (7:59 min.)
▪ Entfallene Szenen:
▪ Frühere Leben (2:02 min.)
▪ Der große Test (0:47 min.)
▪ Die Trennung (6:25 min.)
▪ Wo bist du? (0:24 min.)
▪ Witzeleien:
▪ Frei für alle (11:48 min.)
▪ Holtzmann dreht auf (9:33 min.)
▪ The Patty Show (5:32 min.)
▪ Kevin ist entfesselt (4:20 min.)
▪ Trailer (Englisch):
▪ Gänsehaut (2:32 min.)
▪ Money Monster (2:32 min.)
▪ Angry Birds (2:32 min.)
▪ Concussion (1:57 min.)
▪ Hotel Transsilvanien 2 (1:52 min.)
▪ The Walk (2:38 min.)

Ghostbusters (Extended Cut) Szenenbild Das Herzstück der Extras stellen zweifelsohne die zwei sehr informativen Audiokommentare dar. Während sich im ersten Regisseur und Drehbuchautor Paul Feig äußert, plaudern im zweiten Kommentar Brent White (Cutter), Jeff Sage (Szenenbildner), Pete Travers (Leiter für visuelle Effekte), Mark Hausker (Leiter für Special Effects) sowie Jessie Henderson (Produzentin), die nicht nur Alkohol bestellt hat, interessante Details zur Produktion aus. Die englischen Kommentare stehen jeweils für beide Filmfassungen bereit und bieten darüber hinaus auch deutsche Untertitel. Etwas schade ist allerdings, das man eigentlich nur in den Kommentaren etwas über die Produktion erfährt, denn das einzige Special, das sich wirklich mit der Entstehung des Films beschäftigt, ist die kurze Featurette „Schleimzeit“. In dieser wird gezeigt, wie der grüne Glibber hergestellt und eingesetzt wurde. Die weiteren Extras zeigen lediglich vier eher unwichtige „Entfallene Szenen“ sowie allerhand Klamauk. Witzig sind die Specials dabei schon, allerdings wäre ein richtiges Making-of hier wünschenswerter gewesen. Übrigens, das gesamte Bonusmaterial liegt in englischer Sprache und komplett in HD vor und bietet auch deutsche Untertitel.


Fazit:
Das „Ghostbusters“-Remake ist nicht so schlecht wie der Ruf der ihm vorauseilt und macht vor allem in der um 17 Minuten erweiterten Schnittfassung eine gute Figur. Der Extended Cut führt unter anderem mit Erins Freund Phil nicht nur eine neue Figur ein, sondern zeigt auch einige neue Geister, eine peinliche Tanzeinlage mit Abby und Erin, bietet diverse Dialogunterschiede (zum Beispiel in der Chips-Szene) und klärt unter anderem darüber auf, woher die weiblichen Geisterjäger ihre Klamotten haben. Zwar bereichern diese zusätzlichen Minuten inhaltlich den Film nicht sonderlich, machen diesen dafür aber etwas witziger als die Kinoversion. Aber auch wenn die neuen Ghostbusters ganz ok sind, an das Original aus den 80ern kommen diese definitiv nicht ran.

by Roland Nicolai
Bilder © Sony Pictures Home Entertainment