Get on up - Blu-ray

Blu-ray Start: 12.02.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 139 min

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Inhalt

Die unglaubliche Lebensgeschichte von James Brown, dem „Godfather of Soul“, kommt auf die Leinwand. Nach seinem preisgekrönten Regieerfolg The Help übernimmt Tate Taylor nun die Regie für GET ON UP mit dem schauspielerisch herausragenden Newcomer Chadwick Boseman als James Brown. GET ON UP nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise von Browns ärmlicher Kindheit bis hin zu seinem Aufstieg zu einer der prägendsten Personen im Musikgeschäft des 20. Jahrhunderts.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universal Pictures
Tonformate:
DTS-HD Master Audio 5.1 (GB)
DTS Digital Surround 5.1 (D, F, I, E)
Untertitel:
D, GB, AR, DK, FIN, F, HIN, IS, I, NL, N, P, S, E
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,85:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Filmkommentar mit Regisseur/Produzent Tate Taylor
Unveröffentlichte, erweiterte & alternative Szenen
Songs in voller Länge
Erweiterte Song Performances
Der weite Weg auf die Leinwand
Chadwick Boseman: Das ist Mr. James Brown
Die Get On Up Familie
Auf der Bühne mit dem fleißigsten Mann der Branche
Der Gründer der Funkmusik
Tate Taylors Meisterklasse

Video on demand - Get on Up

DVD und Blu-ray | Get on up

Blu-ray
Get on up Get on up
Blu-ray Start:
12.02.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 139 min.

zur Blu-ray Kritik
Get on up - Steelbook Get on up - Steelbook
Blu-ray Start:
12.02.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 139 min.
DVD
Get on up Get on up
DVD Start:
12.02.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 139 min.

Blu-ray Kritik - Get on up

Blu-ray Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 8/10
Ton: | 9/10
Extras: | 8/10
Gesamt: | 7/10


Den Filmtitel liest man sich garantiert singend laut vor. „Get On Up“, einer Zeile aus einem der erfolgreichsten James Brown Hits - „Sex machine“ - entnommen, lautet der Titel der Biographie über den revolutionären Funkmusiker. Um seinen 10-jährigen Todestag herum erschien das Biopic in den internationalen Kinos und brachte den genialen als auch extravaganten Sänger zurück auf die Leinwand. Eine ganze Ära wird somit dem Publikum von heute vermittelt. Nun gibt es den musikalischen Streifen auch bequem fürs Heimkino.

Er ist der Inbegriff des amerikanischen Traums gewesen: Aus ärmlichen als auch sozial schlechten Verhältnissen stammend arbeitet sich der junge James Brown (Chawick Boseman, "42 – die wahre Geschichte einer Sportlegende)" nach seiner 4-jährigen Haftstrafe nach ganz oben. Als er mit seiner Band entdeckt wird, ist dem jungen Mann noch nicht, bewusst wohin das führen kann. Jahre später ist James Brown eine Musiklegende, die weiße als auch afroamerikanische Bürger gleichermaßen begeistert. Doch mit dem Ruhm kommen natürlich die Schattenseiten, Brown wird langsam übermütig und die Grundaggressivität, die in ihm schlummert, versucht auszubrechen.

Der Film bewegt sich um die erste Hälfte seines Lebens und bedient sich mehrerer Zeitsprünge. Diese sind nicht ganz so gut gelungen, obwohl sie interessant verarbeitet worden sind. Doch Regisseur Tate Taylor („The Help“) sorgt mit den vielen Themen, die er sich in kürzester Zeit bedient, für ein anstrengendes Verständnis und leichte Verwirrung im Publikum. Die Nutzung von Archivmaterial während der Auftritte, zeichnet den Film dafür positiv aus. Dadurch wird ein einzigartiger, - um es mit themenbezogenem Vokabular auszudrücken – Groove. Sowieso ist „Get On Up“ jedem Musikfan zu empfehlen, egal wie anstrengend eine Handlung ist. Die Musik dominiert in diesem Streifen und regt zum Mitwippen auf der Couch an. Am Ton gibt es also nichts zu bemängeln. Eine ordentliche Besetzung rundet den Streifen ab. In der Hauptrolle beweist Chadwick Boseman sein können. Die in tiefgründigen Rollen quasi sesshaften Schauspielerinnen Viola Davis („Blackhat“) und Octavia Spencer („Snowpiercer“) durften schon sehr erfolgreich in Taylor's The Help mitspielen. Vor Allem Davis als James Browns Mutter Susi lässt einen Schlucken. Auch Sympathisant Dan Aykroyd ließ sich für einen Part verpflichten. Erwähnenswert: der echte James Brown war in den 80er Jahren in beiden „Blues Brothers“-Filmen vertreten. In diesen spielte nicht nur Aykroyd mit, sondern er schrieb die Streifen auch.

Eine große Bandbreite an Bonusmaterial macht die BD und DVD erstrebenswert. Für Musikfreunde sind höchstwahrscheinlich die Unterpunkte „Songs in voller Länge“ und „Erweiterte Song Performances“ und „Der Gründer der Funkmusik“ relevant. Filmfreunde werden sich vor Allem für die unveröffentlichten Szenen und „Der weite Weg auf die Leinwand“ begeistern. Ansonsten findet man noch Filmkommentare mit Tate Taylor, dessen Meisterklasse, „Die Get On Up Familie“, ein Portrait von Chadwick Boseman und „Auf der Bühne mit dem fleißigsten Mann der Welt“ als Extras.

„Get On Up“ ist kein reiner, Gute-Laune-Musikfilm, auch wenn das die Hits von James Brown suggerieren. Man muss gut aufpassen, um der etwas verworrenen Handlung folgen zu können und sich auf dramatische Elemente gefasst machen. Die Darsteller sind gut besetzt und auch mit den Extras kann der Streifen punkten. Mit 7 Punkten landet das Biopic im überdurchschnittlichen Bereich.


by Jennifer Mazzero
Bilder © Universal Pictures