Geschenkt ist noch zu teuer - Blu-ray

Blu-ray Start: 19.02.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 91 min

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Inhalt

Das hat sich das junge Pärchen Walter und Anna anders vorgestellt. Gerade haben sie für kleines Geld ihr erstes Traumhaus gekauft, doch das entpuppt sich unmittelbar nach ihrem Einzug als echte Bruchbude. Zuerst kommt den beiden Unglücksraben die Treppe entgegen, dann bricht die Badewanne durch den Boden und schließlich fällt sogar der Kamin in sich zusammen. Den frischgebackenen Hauseigentümern bleibt nur eines übrig: Das Horrorhaus so schnell wie möglich zu renovieren, bevor es endgültig in sich zusammenstürzt. Eine echte Sisyphos-Aufgabe.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Koch Media
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,85:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Deutscher und englischer Kinotrailer, Making of (ca. 8 Minuten), Zwei Synchronfassungen, Bildergalerie mit seltenem Werbematerial

DVD und Blu-ray | Geschenkt ist noch zu teuer

Blu-ray
Geschenkt ist noch zu teuer Geschenkt ist noch zu teuer
Blu-ray Start:
19.02.2015
FSK: 12 - Laufzeit: 91 min.

zur Blu-ray Kritik

Blu-ray Kritik - Geschenkt ist noch zu teuer

Blu-ray Wertung:
Film: | 10/10
Bild: | 6/10
Ton: | 4/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 8/10


Das hat sich das junge Pärchen Walter und Anna anders vorgestellt. Gerade haben sie für kleines Geld ihr erstes Traumhaus gekauft, doch das entpuppt sich unmittelbar nach ihrem Einzug als echte Bruchbude. Zuerst kommt den beiden Unglücksraben die Treppe entgegen, dann bricht die Badewanne durch den Boden und schließlich fällt sogar der Kamin in sich zusammen. Den frischgebackenen Hauseigentümern bleibt nur eines übrig: Das Horrorhaus so schnell wie möglich zu renovieren, bevor es endgültig in sich zusammenstürzt. Eine echte Sisyphos-Aufgabe.

Kritik:
Das der Traum vom eigenen Haus schnell zu einem Alptraum werden kann, beweist die 1986 erschienene Komödie von Regisseur Richard Benjamin, die treffend bezeichnet den Titel „Geschenkt ist noch zu teuer“ (OT: „The Money Pit“) trägt. Die von Steven Spielbergs Amblin Entertainment produzierte Komödie zeigt darin Tom Hanks („Forrest Gump“, „Verschollen“) in einer seiner frühesten und komischsten Rollen, die der Bezeichnung „Immobiliencrash“ eine ganz neue Bedeutung verschafft. Der Film, der seinerzeit mit einem weltweiten Einspielergebnis von knapp 55 Millionen US-Dollar rund das Fünffache seiner Produktionskosten wieder einspielen konnte, erscheint nun am 19. Februar erstmals auf Blu-ray.

Walter Fielding (Tom Hanks) und seine Freundin Anna (Shelley Long) stecken in einem Dilemma: Sie müssen aus Annas Wohnung kurzfristig ausziehen, weil ihr Ex-Mann Max (Alexander Godunov), ein weltbekannter Dirigent, das bisher bewohnte Apartment für sich beansprucht. Walter und Anna, entschließen sich darauf, ihr gesamtes Vermögen in ein Eigenheim zu investieren. Das vermeintliche Traumhaus ist schnell gefunden und zudem zu einem unverschämt günstigen Preis zu haben. Doch nachdem die Zwei zugeschlagen haben und sich die vorige Besitzerin verdächtig schnell aus dem Staub gemacht hat, entpuppt sich die malerische Villa als Bruchbude. Die Wasserleitungen sind marode, in den elektrischen Leitungen entfacht ein verheerender Kabelbrand, die Haustreppe bricht auseinander und schließlich stürzt auch noch die vollgelaufene Badewanne in die darunter gelegene Etage. Schnell wird den Beiden klar, dass sie einem Betrug erlegen sind, aber es hilft nichts, sie müssen noch tiefer in die Tasche greifen als geplant, was die Beziehung der Zwei zusätzlich belastet und gehörig auf die Probe stellt.

Die Komödie von Richard Benjamin („Meine Stiefmutter ist ein Alien“) hat es auch heute noch, knapp 30 Jahre nach ihrer Erstaufführung, faustdick hinter den Ohren und bietet über die Laufzeit von knapp 91 Minuten spaßige Unterhaltung. Das ist vor allem dem richtig guten Drehbuch von Autor David Giler („Aliens“) geschuldet, das aus heutiger Sicht betrachtet ein immer noch zeitgemäßes Thema behandelt. Dass der Film aber so erfolgreich und nach wie vor immer noch beliebt ist, ist aber auch der großartigen Besetzung mit Tom Hanks, Shelley Long sowie Joe Mantegna zu verdanken, die hier wirklich zur Höchstform auflaufen. Wenn die neuen Hausbesitzer von einem Fettnäpfchen ins nächste treten, Walter (Tom Hanks) nach der Badewannen-Aktion einen Nervenzusammenbruch erleidet oder Häuslebauer Curly (Philip Bosco) stets mit dem Spruch kommt, das angeblich alles in zwei Wochen fertig ist, bleibt garantiert kein Auge trocken.

Bildtechnisch ist leider nicht alles aus dem Master rausgeholt worden, was heutzutage sicherlich möglich gewesen wäre. Der Transfer im Seitenverhältnis von 1.85:1 (16:9) ist wechselhaft und wird meistens von einem leichten Filmkorn begleitet, das in einigen wenigen Einstellungen auch mal stärker ausfällt. Die Bildschärfe ist ebenfalls wechselhaft, mal annehmbar scharf, ein anderes Mal wird nur gutes DVD-Niveau erreicht. Dafür ist das Kontrastverhältnis in Ordnung, der Schwarzwert ebenso und auch die Farben wirken sehr natürlich. Alles in allem sicherlich kein perfektes Ergebnis, aber in Anbetracht des Alters des Films, kann man mit dem Bild zufrieden sein. Etwas besser schneidet hier der Ton ab, denn Koch Media hat es doch tatsächlich geschafft, gleich zwei deutsche Tonspuren mit auf die Scheibe zu packen. Die Erste ist die Kino-Synchronisierung aus dem Jahr 1986, die Zweite hingegen die 2003 für die DVD-Veröffentlichung neu erstellte Synchronfassung, welche inzwischen auch bei TV-Ausstrahlungen verwendet wird. Der wohl markanteste Unterschied zwischen diesen beiden Sprachfassung, die übrigens beide in DTS-HD Master Audio 2.0 vorliegen, besteht darin, das Tom Hanks nicht mehr wie im Kino-Original von Joachim Tennstedt, sondern nun von Arne Elsholtz gesprochen wird. Wer die deutsche Original-Sprachfassung kennt, wird diese auch wieder bevorzugen, wer allerdings Tom Hanks lieber mit seiner gängigen Synchronstimme hören will, der sollte zur neuen Synchronisierung wechseln. Aber ganz gleich für welche der beiden Tonspuren man sich letztlich entscheidet, beide klingen gleichermaßen frontlastig, bieten dafür aber klar verständliche Dialoge. Etwas besser kommt der englische Originalton in DTS-HD Master Audio 5.1 weg, der hörbar voluminöser klingt und den man den deutschen Tonspuren vorziehen sollte.

Einige Extras haben es erfreulicherweise ebenfalls auf die Blu-ray geschafft: Das Bonusmaterial startet mit einem etwas werbelastigen und deutsch untertitelten „Making-of“ (7:30 min.) in SD, in dem sich die Darsteller unter anderem über ihre Rollen äußern. Weiter geht es mit einer Bildergalerie mit insgesamt 48 Set-Bildern und seltenem Werbematerial. Abgeschlossen wird das Ausstattungspaket von dem deutschen „Trailer“ (1:40 min.) sowie den englischen „Original-Kinotrailer“ (1:24 min.), die beide ebenfalls in SD-Qualität vorliegen.

Fazit: Die inzwischen fast 30 Jahre alte Komödie, mit Tom Hanks in der Hauptrolle, hat nichts von ihrem Charme eingebüßt und unterhält auch heute noch prächtig. Kurzum: Wer „Geschenkt ist noch zu teuer“ noch nicht gesehen hat, der hat definitiv etwas verpasst. Ganz großes 80er-Jahre-Kino!

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by Roland Nicolai
Bilder © Koch Media