Galveston - Die Hölle ist ein Paradies - Blu-ray

Blu-ray Start: 28.02.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 91 min

Galveston - Die Hölle ist ein Paradies Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Profikiller Roy (Ben Foster) lebt am Limit: Drogen im Übermaß, für den in schmutzige Geschäfte verwickelten Stan (Beau Bridges) erledigt er die Drecksarbeit und gerade hat er von seinem Arzt eine tödliche Diagnose erhalten. Sein letzter Auftrag drückt ihn endgültig gegen die Wand und zwingt ihn zur Flucht mit einer jungen Prostituierten (Elle Fanning) und deren kleiner Schwester. Roys Heimatstadt Galveston wird zum letzten Zufluchtsort für das Trio, das mittlerweile nicht nur von Stans Bande gejagt wird...

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Koch Media
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,85:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Kinotrailer

DVD und Blu-ray | Galveston - Die Hölle ist ein Paradies

Blu-ray
Galveston - Die Hölle ist ein Paradies Galveston - Die Hölle ist ein Paradies
Blu-ray Start:
28.02.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 91 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Galveston - Die Hölle ist ein Paradies Galveston - Die Hölle ist ein Paradies
DVD Start:
28.02.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 87 min.

Blu-ray Kritik - Galveston - Die Hölle ist ein Paradies

Blu-ray Wertung:
Film: | 7/10
Bild: | 9/10
Ton: | 4/10
Extras: | 3/10
Gesamt: | 6/10


Der Kleinkriminelle Roy Cady (Ben Foster) wird, auch noch kurz nach seiner Krebsdiagnose, von seinem Auftraggeber in einen Hinterhalt gelockt, schafft es aber diesen zu entkommen. Mit der Prostituierten Rocky (Elle Fanning) die er dort rettet und dessen 3-Jährige Schwester begibt er sich auf einen Road-Trip nach Gavelston bei denen alle drei Beteiligten mit der Zeit enger zusammenwachsen.

Ben Foster und Elle Fanning in Galveston
Ben Foster und Elle Fanning in Galveston © Koch Media
Der Thriller basiert auf den gleichnamigen Roman welches von Nic Pizzolatto geschrieben wurde und wurde von Melanie Laurent, der unter anderem bekannt für den Megahit „Inglourious Basterds“ ist, in der Regie umgesetzt. Dieser schafft es auch grundsätzlich erstmal den Film als genau das zu präsentieren was er sein soll: Es ist ein Action und Road-Trip Film mit einem harten Kerl mit weichen Kern und einer hilflosen aber sympathischen jungen Prostituierten als Protagonisten die langsam (in dem Fall seeeehr langsam...) Gefallen aneinander finden. Hier kann man zweifellos von einen komplett bewusstem Nutzen von Stereotypen reden, Stereotypen die den Charakteren so fest aufgedrückt werden, dass nur sehr selten die ein oder andere Tiefe der Charaktere durchschimmert. Dieses Problem entspringt jedoch nicht der durchaus guten Leistung aller beteiligten Schauspielern, sondern der Art und Weise wie die Charaktere geschrieben wurden.

Gavelston brilliert allen voran in seinen Actionszenen die nicht nur sehr gut aussehen, sondern auch sehr gut umgesetzt wurden. So haben wir beispielsweise gegen Ende eine spannende Szene die minutenlang ohne Schnitt auskommt und so von Sekunde zu Sekunde immer stärker wirkt, oder auch die sehr stark umgesetzte Szene am Anfang des Thrillers. Auch abgesehen von den Actionszenen bietet Gavelston mehrfach starke Szenen und Bilder, die jedoch leider immer wieder von plumpen Dialogen oder Logikfehlern unterbrochen werden. Als sich gegen Ende hin noch an radikaler Konsequenz versucht wird, die zwar gut gelingt und umgesetzt ist, dann aber noch ein eher schlechter Twist eingebaut wird, verliert der Film leider viel Glaubwürdigkeit und lässt einen am Schluss eher unbefriedigt zurück.

Ben Foster und Elle Fanning in Galveston
Ben Foster und Elle Fanning in Galveston © Koch Media
Das Bild, und dabei vor allem das Licht, wird hier sehr gut genutzt und passt in die düstere Optik die den Film durchgängig begleitet. Hervorheben muss man in jedem Fall die hervorragende Kamera -und Schnittarbeit die fern von „0815“ ist und dem Film sehr deutlich eine ganz eigene Note verpasst.

Der Ton ist nichts besonderes, eher fallen die wie schon erwähnten schwachen Dialoge auf als sonst etwas - Viel falsch gemacht wurde hier aber dennoch nicht.

Die Extras warten abgesehen vom Trailer mit einem Making-Of auf der zwar ganze 18 Minuten lang geht aber weit weg davon ist wirklich interessant oder wichtig zu sein – nicht wirklich einen Blick wert.


Fazit:
Alles in allem ein solider Film der seine sehr starken Momente hat, aber auch sehr schwache Momente die mindestens genauso schwer ins Gewicht fallen. Speziell bei der zwischenmenschlichen Beziehung der beiden Hauptcharaktere wurde viel Potenzial liegen gelassen was aber wohl möglich auch an der nicht vorhandenen Chemie beider Parteien liegt. Mich hat der Film unterhalten und ich bin mir sicher, dass es noch viele andere Menschen gibt die sich ihn gerne angeschaut haben, jedoch blüht er aufgrund seiner Fehler im Endeffekt nicht richtig auf.

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by Esteban Belon
Bilder © Koch Media




Galveston - Die Hölle ist ein Paradies - Trailer