Fright Night 2 - Blu-ray

Blu-ray Start: 11.10.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 88 min

Fright Night 2 Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

Preisvergleich

jpc Logo 0,00 € jetzt kaufen
alle Preise inkl. MWST

-> alle DVD, Blu-ray zum Film

Inhalt

Charlie lebt als Student in Rumänien und macht eine schreckliche Entdeckung: Seine sexy-mysteriöse Professorin Gerri ist ein Vampir. Als wäre das nicht schlimm genug, hat sie auch noch ein Auge auf Charlies Ex-Freundin Amy geworfen! Die ist nämlich Jungfrau und ihr Blut könnte deshalb der untoten Professorin zu ewiger Jugend verhelfen. Bevor es dazu kommt, will Charlie mit der Hilfe des berüchtigten Vampirjägers Peter Vincent den hinterhältigen Plänen der blutsaugenden Gerri für immer und ewig ein Ende setzen…

-> mehr Info zum Film mit Trailer, Cast & Crew

Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: 20th Century Fox
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Englisch)
DTS 5.1 (Deutsch)
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Französisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,85:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
- Audiokommentar mir Eduardo Rodriguez, Alison Rosenzweig und Michael Gaeta
- Webisodes
- Dracula Revealed
- Vorschau

DVD und Blu-ray | Fright Night 2

Blu-ray
Fright Night 2 Fright Night 2
Blu-ray Start:
11.10.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 88 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Fright Night 2 Fright Night 2
DVD Start:
11.10.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 80 min.

Blu-ray Kritik - Fright Night 2

Blu-ray Wertung:
Film: | 4/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 2/10
Gesamt: | 5/10


Sobald ein Film im Kino für ein solides Einspielergebnis gesorgt hat, ist er scheinbar automatisch der Gefahr ausgesetzt, in einem schlechten Direct-to-DVD-Sequel auf meist hundsmiserable Art und Weise fortgesetzt zu werden. Jenes Schicksal ereilte beispielsweise den spaßigen Tierhorrorfilm „Piranha 3D“, den brutalen Rennfilm „Death Race“, oder auch den Vampirschocker „30 Days of Night“. Ein thematisch ähnlich gelagerter und in qualitativer Hinsicht grundsolider Streifen, erreichte im Jahr 2011 die Kinos: Das Remake des Horrorklassikers „Fright Night“, mit Colin Farrell in der Rolle des diabolischen Nachbarvampires Jerry Dandrige. Nun folgt von B-Film Spezialist Eduardo Rodriguez eine DVD-Fortsetzung, die außer dem Titel und einigen krampfhaft implementierten Figuren aus dem Vorgänger nichts mehr mit dem Originalfilm gemein hat und leider – wie erwartet – sehr enttäuschend ausgefallen ist. Allerdings ist das Sequel keineswegs so schlecht geworden, wie man es hätte befürchten können, was vor allem an Eduardo Rodriguez virtuoser Regiearbeit liegt, mit der er vermutlich das Beste aus dem bescheidenen Skript herausgeholt hat.

Dass die erotische Professorin Gerri Dandridge (Jaime Murray) ihren Studenten reihenweise die Köpfe verdreht, wäre ja durchaus noch zu verschmerzen. Doch der Umstand, dass sie des Nachts als eiskalte Killerin junge Frauen ausbluten lässt, um selbst schön und jung bleiben zu können, stellt für den amerikanischen Studenten Charley Brewster (Will Payne) ein großes Problem dar. Er konnte einen Mord beobachten und ist sich jetzt darüber im Klaren, dass es sich bei Gerri zweifelsohne um einen Vampir handeln muss. Allerdings will ihm niemand so recht Glauben schenken und seine Probleme werden zusätzlich durch die Tatsache intensiviert, dass die skrupellose Vampirlady ein Auge auf seine Ex-Freundin geworfen hat, deren Blut ihr zu ewigem Leben verhelfen würde…

Jerry Dandrige ist eine Frau (aus Jerry Dandrige wurde Gerri Dandridge)?
Schon die Grundprämisse dieses neuen „Fright Night“ Filmes dürfte einigen Fan-Veteranen der Reihe sauer aufstoßen. Der Geschlechtertausch ist immerhin nicht bloß eine belanglose Bagatelle, sondern lässt den Filmtitel regelrecht hirnrissig erscheinen, da mit der herkömmlichen Sequel-Logik konsequent gebrochen wird. Wenn es sich tatsächlich um eine Fortsetzung des 2011er Remakes handeln würde, müsste wohl auch das Geschlecht des Antagonisten gleich geblieben sein. Aber das ist es nun mal nicht – weshalb durchaus mit Recht vermutet werden kann, dass aus dem Drehbuch zu „Fright Night 2“ ursprünglich ein eigenständiger Film hätte werden sollen. Dafür spricht auch der vollkommen überflüssige Wechsel zu einem neuen Handlungsort, der mit der Grundidee der „Fright Night“ – Reihe ebenfalls nicht mehr so viel zu tun hat, da das Böse eigentlich stets im Bekannten sein Zuhause hatte und der Vampirhorror gerade durch die Infiltration der Nachbarschaft einen solchen Reiz ausüben konnte. Als Schauplatz Rumänien zu wählen ist dagegen plakativ, unoriginell und für die Story auch nicht weiter relevant. Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die schauspielerischen Leistungen der weiblichen Vampirdarstellerinnen, die scheinbar oben ohne zum Vorsprechen gegangen sind. Denn Brüste spielen in diesem Pseudosequel tatsächlich eine der Hauptrollen (was sicherlich nicht jeden stören wird) und sollen wohl über das banale Drehbuch hinwegtäuschen – leider ziemlich erfolglos. Lediglich eine visuell bestechende Comicsequenz sticht aus dem plumpen Einheitsbrei positiv hervor.
Doch trotz aller offensichtlichen Schwächen, kann „Fright Night 2“ durchaus für einige kurzweilige Filmminuten sorgen, was einzig und allein Eduardo Rodriguez überzeugender Regieleistung zuzuschreiben ist. Virtuose Kamerafahrten werden von ihm mit originellen visuellen Ideen verbunden und mit ordentlich Gore (FSK 18) angereichert, was den Film immer wieder einigermaßen aufregend macht. Alle Ideen, die der Film inhaltlich vermissen lässt, liefert die Regie also in gewisser Hinsicht auf der technischen Ebene nach. So kann der Film auf ein gerade noch durchschnittliches Niveau gerettet werden und ist somit für Fans des Genres (damit sind allerdings nicht speziell die „Fright Night“ – Fans gemeint) durchaus einen Blick wert.

Bild- und Tonqualität bewegen sich auf einem überdurchschnittlichen Niveau, weshalb die Blu-ray einen äußerst runden Eindruck hinterlässt. Außerdem haben es einige, leider recht belanglose Extras mit auf die Disc geschafft.

Fazit: Inhaltlich ist „Fright Night 2“ zwar so banal wie der Besuch in einem rumänischen Stripclub ausgefallen, kann jedoch aufgrund seiner visuellen Gestaltung und fieser Splattereffekte trotzdem für einige kurzweilige Filmminuten sorgen.


by Jonas Hoppe
Bilder © 20th Century Fox