Friedhof der Kuscheltiere (remastered) - Blu-ray

Blu-ray Start: 28.03.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 103 min

Friedhof der Kuscheltiere (remastered) Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Nach ihrem Umzug in ein idyllisches Haus auf dem Land ist das Leben der Familie Creed einfach perfekt ... aber nicht sehr lange. Louis und Rachel Creed ziehen mit ihren beiden Kindern direkt neben einen Tierfriedhof, der auf einer alten indianischen Begräbnisstätte errichtet wurde. Ihr unheimlicher neuer Nachbar Jud Crandall (FRED GWYNNE) verschweigt ihnen das dunkelste Geheimnis dieses Friedhofes – bis eine Familientragödie das Geheimnis zum Leben erweckt. Etwas undenkbar Böses ist kurz davor, wiederbelebt zu werden.

-> mehr Info zum Film mit Trailer, Cast & Crew

Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universal Pictures / Paramount Home Entertainment
Tonformate:
DE, FR, IT, ES, JP: Dolby Digital 2.0 Stereo
EN: DTS HD Master Audio 5.1 Surround
PT: Dolby Digital 2.0 Mono
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Niederländisch, Dänisch, Schwedisch, Norwegisch, Finnisch, Russisch, Tschechisch, Ungarisch, Griechisch, Japanisch, Mandarin, Kantonesisch, Thai, Koreanisch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,78:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
• Kommentar von Regisseurin Mary Lambert
• Angst und Erinnerung
• Erneuter Besuch
• Galerien
• Original Special Features

DVD und Blu-ray | Friedhof der Kuscheltiere (remastered)

Blu-ray
Friedhof der Kuscheltiere (remastered) Friedhof der Kuscheltiere (remastered)
Blu-ray Start:
28.03.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 103 min.

zur Blu-ray Kritik
Friedhof der Kuscheltiere (remastered) (4K Ultra HD) Friedhof der Kuscheltiere (remastered) (4K Ultra HD)
Blu-ray Start:
28.03.2019
FSK: 16 - Laufzeit: 103 min.

Blu-ray Kritik - Friedhof der Kuscheltiere (remastered)

Blu-ray Wertung:
Film: | 6/10
Bild: | 9/10
Ton: | 7/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 6/10


„Friedhof der Kuscheltiere“ ist die erste Verfilmung von Stephen Kings Meisterwerk. Er ist seit 2013 ab 16 Jahren freigegeben, nachdem er bis 2003 auf dem deutschen Index stand. Es geht um den Familienvater Dr. Louis Creed. Dieser zieht mit seiner Familie in eine Kleinstadt in Maine (wie sollte es bei Stephen King anders sein?). Die Kleinstadt ist geprägt von einer Straße, die durch vorbeirasende Trucks zu einer berüchtigten Todesfalle wird. Außerdem gibt es einen Friedhof für tote Haustiere. Als die geliebte Katze seiner Tochter überfahren wird, weiht ihn ein alter Nachbar in ein Geheimnis ein, welches der Familie noch zum Verhängnis werden sollte.

Die Katze aus Friedhof der Kuscheltiere
Die Katze aus Friedhof der Kuscheltiere © Paramount Home Entertainment
Der Film beginnt wahnsinnig stark und eröffnet eine Welt, die sehr viel Potential hat. Leider bleibt es dann auch bei diesem. Je weiter der Film fortgeschritten ist, desto wirrer und unlogischer wird er. Die großen Alleinstellungsmerkmale des Werks sind die visuellen Effekte und das grandiose Timing. Die Probleme liegen im Aufbau und in der Logik der Geschichte selbst. Auch die Bedrohungen scheinen sich immer so zu verhalten, wie es eben gerade passt.

Dadurch gibt es leider auch keine großen Horrorelemente, außer eben die Spannung die sich aus der Vorfreude ergibt. Die Jump Scares sind wie gesagt auf den Punkt getroffen, führen dann aber in keine großartig gruseligen Situationen. Das Aussehen der „Zombies“ ist ebenfalls eine Augenweide.

Fred Gwynne in Friedhof der Kuscheltiere
Fred Gwynne in Friedhof der Kuscheltiere © Paramount Home Entertainment
Ein weiterer positiver Aspekt ist Fred Gwynne als Nachbar Jud. Dieser versprüht einen Charme, der den Film in seiner Wertigkeit anhebt. Es macht einfach Spaß ihm zuzusehen. Jedoch wurde nicht bei allen Charakteren auf die Wichtigkeit und Klugheit geachtet. So würde der Streifen genauso funktionieren, wenn es die Figur der Tochter nicht gäbe. Diese hat keine Funktion und ist komplett unwichtig. Hier hat jemand nicht auf das wichtigste Prinzip des Drehbuchschreibens geachtet: Kill your darlings!

Alles in allem ist die erste Verfilmung des Klassikers keine gute Geschichte. Sie schafft es nicht ihr Potential zu entfalten, was wirklich, wirklich schade ist. Wer jedoch auf alte Horrorfilme steht und ein wenig Cringe aushalten kann, ist hiermit gut bedient. Wem Logiklöcher stören und wer nicht darüber hinwegsehen kann, sollte lieber die Finger von diesem Klassiker lassen.

Miko Hughes in Friedhof der Kuscheltiere
Miko Hughes in Friedhof der Kuscheltiere © Paramount Home Entertainment
Bild
Das Bild der Blu-ray sieht wirklich schön aus und ist großartig remastered worden.

Ton
Auch beim Ton fällt nichts Negatives und auch nichts Positives auf. Eine solide Leistung.

Extras
Die Extras zeigen ein wenig Hintergrundinformationen zum Film. Für eine neue Edition eines alten Klassikers sind aber zu wenig Extras vorhanden. Man erwartet Making-Ofs oder ähnliches. Leider nicht überzeugend.


Fazit:
Der Film ist nichts besonderes. Wer aber einmal einen alten Film schauen will oder Sammler von neu abgetasteten Klassikern ist, sollte diesem Film eine Chance geben. Es gibt Figuren und Handlungsstränge die überflüssig und unlogisch sind, aber der Kern ist recht unterhaltsam.

by Jan Welsch
Bilder © Universal Pictures / Paramount Home Entertainment