Freiwild - Zum Abschuss freigegeben - Blu-ray

Blu-ray Start: 09.08.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 80 min

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Inhalt

Im Oktober 2005 werden 5 junge Leute bei ihrem Jagdausflug in den Highlands von Schottland von Unbekannten gekidnapped. Fast nackt werden sie in der Einsamkeit der Wildnis ausgesetzt und nun selbst wie wilde Tiere gejagt. Die Jäger sind eine Gruppe extremer Tierschutz-Aktivisten, die ihre Beute bei ihrem grausamen Kampf ums Überleben dabei filmt. Doch so leicht geben die Gejagten nicht auf…

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sunfilm
Tonformate:
DTS-HD 7.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,85:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
- Making-Of
- Kurzfilm

DVD und Blu-ray | Freiwild - Zum Abschuss freigegeben

Blu-ray
Freiwild - Zum Abschuss freigegeben Freiwild - Zum Abschuss freigegeben
Blu-ray Start:
09.08.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 80 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Freiwild - Zum Abschuss freigegeben Freiwild - Zum Abschuss freigegeben
DVD Start:
09.08.2012
FSK: 16 - Laufzeit: 77 min.

Blu-ray Kritik - Freiwild - Zum Abschuss freigegeben

Blu-ray Wertung:
Film: | 2/10
Bild: | 7/10
Ton: | 5/10
Extras: | 6/10
Gesamt: | 3/10


„Freiwild“ – oder „Blooded“, so der Originaltitel dieser britischen Mockumentary – erzählt von einer Gruppe Jäger, die sich auf einer einsamen schottischen Insel ihrer Lieblingsbeschäftigung, dem Jagen, widmen. Doch plötzlich gerät der Trip aus dem Ruder, als Lucas (Nick Ashdon), Charlie (Oliver Boot, „John Carter“), Eve (Tracy Ifeachor, „Strike Back“), Ben (Joseph Kloska, „We Want Sex“) und Liv (Cicely Tennant, „Dead of the Nite“) nackt in den Weiten der Insel aufwachen und völlig auf sich gestellt sind. Dann fällt der erste Schuss und der nackte Kampf um das Überleben beginnt.

Der Trailer zu „Freiwild“ impliziert gleich zwei Dinge – der Film verlässt sich auf das längst ausgereizte Genre der Mockumentary, scheint allerdings auch ein schonungsloser Thriller zu sein, der Fans von „A Lonely Place To Die“ gefallen könnte. Pustekuchen!
Der auf Dokumentation getrimmte Debütfilm des Regisseurs Edward Boase entpuppt sich als langatmiger Film, der mit seiner Kontroverse um Jagdgesetze in Deutschland auf eine nicht vorhandene Basis an Diskussion trifft und vermutlich nur für Briten überhaupt von Interesse ist.
Die im Trailer suggerierte Schonungslosigkeit des Briten-Streifens stellt sich als nicht existent heraus, denn sobald es im Film ein Mal hart auf hart kommt, wird die Story von nachträglich eingefügten Interviews unterbrochen, die nicht nur extrem nerv tötend sind, sondern auch schon das Ende vorweg nehmen. Dadurch entsteht keinerlei Spannung – doch immerhin bieten einige völlig unverständliche Handlungen der Protagonisten für unfreiwillige Komik.

Das Bild überrascht hingegen durch Schärfe und Kontrast – also durchaus referenzfähig. Auch der Ton, welcher in 7.1 vorliegt, ist im Original recht gut, wenn auch mit zu vielen Umgebungsgeräuschen – im Vergleich zur deutschen Synchronisation sind diese Störfaktoren aber noch das geringere Übel.

An Extras bietet die Disc leider nicht viel; ein 14 minütiges Making-Of, das jedoch wenig Hintergrundinformationen bietet. Allerdings ist der titellose Kurzfilm durchaus sehenswert – trotz seiner Kürze von nur drei Minuten übertrifft er den knapp 80 Minuten langen Hauptfilm um Längen an Spannung und Ideenreichtum.

Fazit: „Freiwild“ bietet ein in Deutschland viel zu triviales Thema, dass mangelhaft umgesetzt wurde und durch die launige Verwendung des Mockumentary-Stils vollends zerstört wird. Einzig allein der Bonusfilm ist hier einen Blick wert!

by Yannik Riedl
Bilder © Sunfilm