Freerunner (Uncut Edition) - Blu-ray

Blu-ray Start: 06.06.2012
FSK: 18 - Laufzeit: 88 min

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Inhalt

Ryan Carter nimmt regelmäßig an Freerunner Rennen teil um genug Geld zu gewinnen, damit er mit seiner Freundin und seinem Großvater aus den Slums von Metro City wegziehen können. Doch während seines letzten Rennens wird er und seine Mitläufer von Bandenchef Reese gekidnappt, nur um zu Spielfiguren in seinem sadistischen Plan zu werden. Den Gefangenen werden mit Sprengstoff besetzte Halsbänder angelegt und sie müssen ein letztes Rennen bestreiten. Nur wer rechtzeitig ins Ziel kommt wird überleben. Ryan bleibt nur eins: er muss um sein Leben rennen.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Sunfilm
Tonformate:
DTS-HD 7.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
- Trailer

Video on demand - Freerunner

DVD und Blu-ray | Freerunner (Uncut Edition)

Blu-ray
Freerunner (Uncut Edition) Freerunner (Uncut Edition)
Blu-ray Start:
06.06.2012
FSK: 18 - Laufzeit: 88 min.

zur Blu-ray Kritik
Freerunner (Uncut Edition) (3D Blu-ray) Freerunner (Uncut Edition) (3D Blu-ray)
Blu-ray Start:
06.06.2012
FSK: 18 - Laufzeit: 88 min.
DVD
Freerunner (Uncut Edition) Freerunner (Uncut Edition)
DVD Start:
06.06.2012
FSK: 18 - Laufzeit: 84 min.

Blu-ray Kritik - Freerunner (Uncut Edition)

Blu-ray Wertung:
Film: | 3/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 7/10
Gesamt: | 4/10


Ryan Carter ist ein sogenannter „Freerunner“, der sich in rasanten Rennen mit seinen Mitstreitern rasante Laufduelle liefert. Sein Ziel ist es, genügend Geld zu gewinnen, um mit seiner Freundin und seinem Großvater ans Meer zu ziehen. Um dieses Ziel zu erreichen, will Ryan im letzten Rennen einen hohen Geldbetrag auf sich selbst setzen und groß abkassieren. Zunächst läuft alles wie geplant, doch während des Rennens werden Ryan und seine Kontrahenten von einem größenwahnsinnigen Millionär gekidnappt und schon bald sind die jungen Sportler Teil eines ganz anderen Rennes, in welchem es neben Geld auch um ihr Leben geht: ihnen werden mit Sprengstoff besetzte Halsbänder angelegt und nur wer rechtzeitig ins Ziel kommt wird überleben.

„Freerunning“ ist eine von Sebastian Foucan gegründete Sportart, die sich im Laufe der Jahre zunehmender Beliebtheit erfreut. Da die Sportler, die Freerunning betreiben, spektakuläre und rasante Stunts kreieren, kam Regisseur Lawrence Silverstein wohl auf die Idee für einen Spielfilm, der diese moderne und junge Sportart in den Mittelpunkt stellt. Ein Großteil des Films besteht aus Freerunning-Sequenzen. Die Stunts sind eine Mischung aus Laufen, Springen und Kampfsport und wurden von professionellen Stuntmännern überwiegend ansehnlich in Szene gesetzt.

Die Grundstory klingt zunächst sehr interessant: mit Dynamithalsbändern versehen, werden die Sportler in ein Todesrennen geschickt, nur um ein paar reiche & gelangweilte Exzentriker zu unterhalten. Vergleiche mit „The running man“ und „Battle royal“ könnten da gezogen werden – jedoch entpuppen sich diese als vorschnell und absolut unangebracht. Während die beiden genannten Filmwerke sowohl technisch, atmosphärisch und satirisch durchweg überzeugen können, weiß „Freerunner“ so gar nichts mit seinem Potential anzufangen und sorgt teilweise für Kopfschütteln. Der Handlungsverlauf ist jederzeit vorhersehbar und die Spezialeffekte sind auf durchschnittlichem TV-Niveau. Spannung wird nur selten aufgebaut und baut umso schneller wieder ab. Einen satirischen Unterton wie in „The running man“ sucht man hier vergebens, stattdessen entschloss man sich seitens des Filmteams, die Handlung auf eine anspruchslose Ansammlung von durchschnittlichen Actionsequenzen und routinierten Stunts zu reduzieren, wodurch jegliche nachhaltige Wirkung beim Zuschauer verfehlt wird.

Auch ein Kritikpunkt ist die Kamera- und Schnitttechnik im Film. Diversen gut choreographierten Freerunning-Szenen wird durch schnelle Schnitte, wacklige & unübersichtliche Kameraeinstellungen ein gewisser Prozentsatz ihrer Schauwerte genommen. Insofern wird durch technische Mängel einer der wenigen positiven Aspekte dieses Films in Mitleidenschaft gezogen.

Die Blu-ray bietet diverse interessante Hintergrundinformationen: Making-of, Blick hinter die Kulissen, verpatzte Szenen & ein Einblick in die Stuntkoordination.

Fazit: Leider hat „Freerunner“ es nicht geschafft, sein vorhandenes Potential auszuschöpfen. Gut gemachte Freerunning-Stunts können nicht über die technischen Mängel, diverse Drehbuchschwächen und den zunehmend schwächelnden Spannungsfaktor hinwegtäuschen. Ein Film nur für ausgewiesene Freerunning-Fans.


by Till Huber
Bilder © Sunfilm




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