Frankreich privat - Sex-Casting mit Jean-François - Blu-ray

Blu-ray Start: 07.11.2014
FSK: 18 - Laufzeit: 103 min

Frankreich privat - Sex-Casting mit Jean-François Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Wenn Erotik eine Kunst ist, so muss sie einerseits ihr Publikum begeistern, andererseits aber auch das Laster in uns offenbaren – das rastlose sexuelle Verlangen. Hiervon ist Jean-François Davy überzeugt. Als der bekannte Porno-Regisseur die Hauptdarstellerin für seinen neuen Film castet, wird er zunehmend von einer der Kandidatinnen in deren Bann gezogen. Als sie den Raum betritt, jung und von betörender Schönheit, ist es sofort um ihn geschehen. Er ist fasziniert von ihren tiefblauen Augen, dem verführerischen Blick und ihrem ausgeprägten Selbstbewusstsein. Daher entscheidet sich Davy zu einem gewagten Experiment. Er selbst wird zum Protagonisten und stellt schonungslos und radikal sein sexuelles Verlangen zur Schau und hinterfragt dabei unsere gesellschaftlichen Tabus.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Alive / Neue Pierrot Le Fou
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Französisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (1,78:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
- Trailer

DVD und Blu-ray | Frankreich privat - Sex-Casting mit Jean-François

Blu-ray
Frankreich privat - Sex-Casting mit Jean-François Frankreich privat - Sex-Casting mit Jean-François
Blu-ray Start:
07.11.2014
FSK: 18 - Laufzeit: 103 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Frankreich privat - Sex-Casting mit Jean-François Frankreich privat - Sex-Casting mit Jean-François
DVD Start:
07.11.2014
FSK: 18 - Laufzeit: 100 min.

Blu-ray Kritik - Frankreich privat - Sex-Casting mit Jean-François

Blu-ray Wertung:
Film: | 2/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 0/10
Gesamt: | 3/10


Am 07. November erscheint der nächste Teil der hierzulande „Frankreich Privat“ betitelten Filmreihe, bei der Symbiosen aus Sex- und Arthausfilm im Zentrum des Interesses stehen. Dieses mal bekommt es der Zuschauer mit einem Meta-Film der expliziteren Sorte zu tun. In „Sexcasting mit Jean-Francois“ beobachten wir 103 Minuten lang einen gealterten Pornofilmregisseur dabei, wie er die Grenze vom Beobachter und Inszenator verlässt, um selbst Teil der Produktion zu werden. Er lässt seinen sexuellen Gelüsten freien Lauf und hat vor der Kamera Geschlechtsverkehr mit seinen Darstellerinnen. Was sich zunächst nach einer durchaus interessanten Grundprämisse anhört, verkommt leider sehr schnell zu einer ästhetisch belanglos inszenierten (, explizit ausgelebten) Altherrenfantasie, die der spannenden Thematik keinerlei sinnstiftende Erkenntnisse abgewinnt.

Das Verhältnis von Regisseur und Schauspielern wurde in der Vergangenheit schon desöfteren behandelt, doch der Pornoansatz ist definitiv neu und hätte somit jede Menge Potential gehabt. Doch leider wird bereits nach der Exposition des Filmes klar, dass die Idee nicht sonderlich gut bedacht wurde. Die gezeigten Bilder bestehen entweder aus nackten Frauenkörpern oder langweiligen Stadtaufnahmen, die wohl aus Lückenfüllergründen herhalten mussten, um eine Spielfilmlänge zu generieren. Leider scheint dem (aufgrund seiner beruflichen Vergangenheit für erotische Ästhetik eigentlich ja geradezu prädestinierten) Regisseur jegliches ästhetisches Gespür abhanden gekommen zu sein und so langweilt man sich als Zuschauer sehr schnell, wenn man mit der fünften „Augen-Brüste-Montage“ konfrontiert wird. Der dazu erklingende, unerhört kitschige Soundtrack macht das Ganze noch anstrengender als es ohnehin schon der Fall ist. Jean-Francois hat dem Zuschauer außer pseudo tiefsinnigen Phrasen, die aus dem Off ertönen, absolut nichts zu sagen, weshalb man sich bereits nach kurzer Zeit nach einem raschen Ende sehnt. In Anbetracht der originellen Meta-Grundprämisse von „Sexcasting mit Jean-Francois“ ist das qualitative Scheitern durchaus schade. Und noch nicht einmal für Erotikfans hat der Film etwas zu bieten, da er lediglich eine ideenlos in Szene gesetzte nackte Dame nach der anderen abfilmt und dem Zuschauer vorgaukelt, es würde sich dabei um unglaublich erotische filmische Momente handeln. Erzeugt wird dadurch lediglich Langeweile, die ab und an mal in Ärger umschlägt. Denn obgleich der Film vorgibt, die Frauen ernst zu nehmen und ihre Schönheit zu zelebrieren, schwebt über alledem ein abstoßender Sexismus – wenn Jean-Francois beispielsweise selbstgefällig einer Prostituierten, mit der er kurze Zeit vorher Sex hatte, die Aufgabe gibt, seinen Koffer zu packen und anschließend konstatiert, dass Frauen das einfach besser können, möchte man eigentlich gar nicht mehr weiterschauen.

Die Blu-ray präsentiert den Film in einer ordentlichen Qualität, hat aber leider keinerlei Bonusmaterial außer dem Trailer zu bieten.

Fazit: Obwohl „ Sexcasting mit Jean-Francois“ über eine interessante Grundidee verfügt, enttäuscht die inhaltliche und optische Umsetzung auf ganzer Linie. Der Film ist überaus banal, langweilig und zu keiner Sekunde auch nur ansatzweise erotisch. Schade.

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by Jonas Hoppe
Bilder © Alive / Neue Pierrot Le Fou