Franklyn - Blu-ray

Blu-ray Start: 20.08.2009
FSK: 16 - Laufzeit: 98 min

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Inhalt

"Mein Name ist Jonathan Preest und heute Nacht werde ich einen Mann töten!" Wer das Opfer ist und welche Bedeutung die Tat für den Lauf der Welt hat, erfahren wir im Schlussakt dieses ausgeklügelten Vexierspiels, das seine Zuschauer dank des prophetischen Einstiegs und vor allem mit seinen großartigen neo-barocken Fantasy-Kulissen ab der ersten Sekunde in den Bann zieht.

Während in der vom Klerus beherrschten düsteren Gothic-Metropole Meanwhile City unser maskierter Held Preest, unerbittlich angetrieben von seinem Plan "The Individual" auszulöschen, gegen die Schergen der religiösen Tyrannen kämpft, treffen wir parallel im heutigen London auf drei verschiedene Schicksale: Ein verzweifelter Vater sucht seinen verlorenen Sohn, ein junger Mann mit gebrochenem Herz findet seine Jugendliebe wieder und Studentin Emilia steigert sich in zunehmend morbidere Kunstprojekte hinein. Wie klug arrangierte Figuren in einem Schachspiel prallen die Protagonisten beider Welten machtvoll aufeinander bis zum alles entscheidenden Finale.

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Ascot Elite
Tonformate:
DTS-HD 5.1 Master Audio (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
Deleted Scenes, Making Of, Interviews, Beim Dreh

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DVD und Blu-ray | Franklyn

Blu-ray
Franklyn Franklyn
Blu-ray Start:
20.08.2009
FSK: 16 - Laufzeit: 98 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Franklyn Franklyn
DVD Start:
20.08.2009
FSK: 16 - Laufzeit: 94 min.
Franklyn (Limited Special Edition, 2 DVDs) Franklyn (Limited Special Edition, 2 DVDs)
DVD Start:
20.08.2009
FSK: 16 - Laufzeit: 94 min.

Blu-ray Kritik - Franklyn

Blu-ray Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 7/10
Ton: | 7/10
Extras: | 4/10
Gesamt: | 5/10


Interessantes aber verwirrendes Psycho-Fantasy-Drama, dass sich in der Erzählstruktur und seinen eigenen Ambitionen verliert.
Zum Inhalt:
Die Religion beherrscht die düstere Fantasy-Gothic-Metropole Meanwhile City und die Menschen ergeben sich jeglicher Form des Glaubens. Es gibt sogar welche die Gebrauchsanleitungen für Waschmaschinen anbeten. Die Stadt ist voller maskierter Menschen die zu willenlosen Glaubenssklaven gezüchtet werden, außer Jonathan Preest. Dieser maskierte, an keine Religion glaubender Mann hat es sich zur Aufgabe gemacht, ein Mädchen aus den Fängen des Anführers der Hauptglaubensrichtung genannt „Das Individuum“ zu befreien und ihn umzubringen. Parallel im London unserer Zeit sind drei verschiedene Schicksale miteinander verwoben. Ein Vater sucht seinen verlorenen Sohn, ein junger Mann mit gebrochenem Herz findet seine Jugendliebe wieder und die Studentin Emilia verliert sich in ihren morbiden Kunstprojekten. Nach und nach prallen die Protagonisten beider Welten aufeinander und die Geschichte nimmt ihren Lauf.

"Mein Name ist Jonathan Preest und heute Nacht werde ich einen Mann töten!"
Ein Mann streift sich eine Maske über... Das ist die Einleitung und bis dahin, die ersten 1-2 Minuten erwecken den Eindruck, „Wow“ das wird großes Tennis, die Kamera schwenkt auf die guteingefangene Fantasy-Stadt und dann sind wir im realen London und müssen Psycho-Gequatsche von Mutter und Tochter mit schlechten Synchronstimmen ertragen. In diesem Muster läuft der Film weiter, abwechselnd zwischen der Fantasy-Welt und der realen Welt und seinen Hauptfiguren.
Leider baut auch die Qualität der Fantasy-Welt-Szenen & Kulissen schnell ab und was gerade noch toll aussah, wirkt 10 Minuten später wie eine Theater Farce aber die Real-Welt-Ereignisse könnten teilweise nicht belangloser und uninteressanter sein.
Zum Schauspiel, Ryan Phillippe gibt hier den Jonathan Preest und als maskierter Rächer macht er sich ganz anständig, er wirkt reifer, einen Tick männlicher als noch vor ein paar Jahren, natürlich nur in den unmaskierten Szenen und seine Performance ist wirklich befriedigend. Das einzige was in den realen Szenen einen nachhaltigen Eindruck hinterlässt ist, die Sogkraft von Eva Greens Gesicht. Dieses anmutige aber immer auch ein bisschen wie Bambi wirkende Wesen, das gequält wird von ihren Problemen und ihrer Seelenpein ist mit Eva super besetzt. Man kann sich prima in ihren großen Augen und ihrem Talent für solche Rollen verlieren aber richtig gut sind die realen Geschichten im London unserer Zeit nicht.

Regisseur Gerald McMorrow Debüt ist für das was es ist, ein Debüt, beachtlich aber in diesem ganzen Psycho-Wirrwahr, an der vielleicht irgendwelche Analytiker ihre Freude hätten, wirkt der Film zu unrund. Das Werk wird durch sein Bestreben anders zu sein erstickt und durch zu viele unspannendende und teilweise billig wirkende Szenen wird die Dynamik genommen, die Dramatik kommt letzten Endes auch zu kurz! Vielleicht wäre es klüger gewesen sich auf nur eine Welt einzulassen und das Geld komplett für diese zu investieren anstelle zwei Welten zu schaffen?

Die Bildqualität der Fantasy-Welt wirkt mit seinen ocker-, grünlichen- und gelben-Tönen gut, die realen Szenen hinterlassen bei mir keinen so guten Eindruck. Der Sound war in Ordnung, aber die Synchronstimmen der meisten Schauspieler waren schlecht gewählt. Das Bonusmaterial ist mit einer Gesamtlauflänge von 74 Minuten und den üblichen Verdächtigen wie Makin of etc. mit ausreichend zu bewerten!

Mein Fazit ich hatte mich nach den ersten paar Minuten auf einen „The Crow“ ähnlichen Film gefreut und wurde dann mit dem was kam mächtig enttäuscht. Zu vieles in diesem Werk wird nur angerissen und nicht ausreichend genug erklärt, es gibt einige gute Ideen aber wenn man es genau nimmt, gibt es sogar in den schlechtesten Filmen gute Ideen, man muss nur daraus etwas machen. Das ist dem Regisseur nur zum Teil gelungen.


by Marc Engel
Bilder © Ascot Elite




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