Fire with Fire - Blu-ray

Blu-ray Start: 22.02.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 97 min

Fire with Fire Blu-ray Cover -> zur Blu-ray Kritik

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Inhalt

Feuerwehrmann Jeremy wird Zeuge eines grausamen Mordes. Dabei gerät er ins Visier einer Gang, die ihn zum Schweigen bringen will. Als selbst das Zeugenschutzprogramm Jeremy keine Sicherheit mehr bietet, beginnt er, den Verbrecher auf eigene Faust zu jagen - denn nicht nur sein Leben steht auf dem Spiel, sondern auch das seiner Freundin...

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Blu-ray Details

Medienanzahl: 1
Regionalcode: 2
Vertrieb: Universum Film
Tonformate:
DTS-HD 5.1 (Deutsch, Englisch)
Untertitel:
Deutsch
Bildformat: 16:9 Widescreen (2.35:1) 1080p HD
Bonusmaterial:
- Behind-the-Scenes-Feature
- Interviews mit Regisseur David Barrett, 50 Cent und Josh Duhamel.

DVD und Blu-ray | Fire with Fire

Blu-ray
Fire with Fire Fire with Fire
Blu-ray Start:
22.02.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 97 min.

zur Blu-ray Kritik
DVD
Fire with Fire Fire with Fire
DVD Start:
22.02.2013
FSK: 18 - Laufzeit: 93 min.

Blu-ray Kritik - Fire with Fire

Blu-ray Wertung:
Film: | 5/10
Bild: | 8/10
Ton: | 8/10
Extras: | 5/10
Gesamt: | 6/10


Zur falschen Zeit am falschen Ort – es gibt wahrlich originellere Szenarien, um eine Filmhandlung in Gang zu bringen. Und auch das Motiv vom unschuldigen Gejagten, der zum rächenden Jäger wird, ist schon gefühlte eine Millionen Mal durch den Story-Fleischwolf gedreht worden. Aus beiden Prämissen nun hat Stuntman und TV-Regisseur David Barrett („The Mentalist“, „Castle“) seinen mittelprächtigen Actioner „Fire with Fire“ gezimmert. Der Name ist hier Programm: Magazinfeuer wird mit Magazinfeuer gelöscht, die Fäuste fliegen reichlich und am Ende wartet gar ein flammendes Inferno. Das alles ist nicht im Geringsten innovativ, aber auch selten wirklich langweilig und unterhält dank eines illustren Casts. Neben „Transformers“-Soldat Josh Duhamel und „Sin-City“-Beauty Rosario Dawson finden sich unter anderem Superstar Bruce Willis, „Nip/Tuck“-Arzt Julian McMahon, Vincent D’Onofrio („The Cell“) und Ex-Fußballer Vinnie Jones („Mean Machine - Die Kampfmaschine“) auf der Besetzungsliste.

Zum Gunman wider Willen mutiert in „Fire with Fire“ Feuerwehrmann Jeremy Coleman (Duhamel), der nach seiner Schicht in Long Beach, Kalifornien, in einem Laden zufällig Zeuge eines fiesen Doppelmordes, begangen durch den Killer-Nazi David Hagan (mit tätowiertem Hakenkreuz etwas theatralisch: Vincent D’Onofrio), wird. Um den vorbestraften Führer einer arischen Rassisten-Gang hinter schwedische Gardinen zu bringen, entschließt sich Jeremy zur Aussage vor Gericht. Er muss bis zur Verhandlung im Zeugenschutzprogramm untertauchen und bekommt eine neue Identität verpasst. Doch, und auch das lehrt die (B-)Filmgeschichte, diese Programme sind fehleranfällig, Verräter lauern überall. Und so wird Jeremy, der sich inzwischen auf ein Tete-à-tete mit US-Marshal Talia Durham (Rosario Dawson) eingelassen hat, aufgespürt und bei einem Anschlag fast getötet. Doch die Kugel setzt statt ihn seine Herzensdame außer Gefecht und der Feuerwehrmann sieht sich zum Handeln gezwungen.

Der weitere Verlauf der Story ist schnörkellos, aber auch komplett überraschungsfrei. Natürlich wächst der Held schnell über sich hinaus, natürlich ist der Gangster ob der unerwarteten Gegenwehr angepisst, natürlich gerät die Liebste noch mal in Gefahr. Dazu darf Rapper „50 Cent“ als Waffendealer Lamar kurz seine makellosen Beißerchen in die Kamera halten und Quinton „Rampage“ Jackson aus „Das A-Team - Der Film“ macht einen auf dicke Ghetto-Hose. Bruce Willis überlässt als Lt. Mike Cella derweil die Keilereien diesmal den anderen und fügt seiner Filmografie damit eine weitere, in letzter Zeit häufiger zu sehende (unter anderem in „The Cold Light of Day“) 08/15-Nebenrolle hinzu.

Die Zugaben der Blu-ray zu „Fire with Fire“ passen sich dem Niveau des Streifens an und sind absoluter Durchschnitt (ohne deutsche Untertitel). Es gibt ein gewöhnliches Behind-the-Scenes-Feature sowie Interviews mit Regisseur David Barrett, „50 Cent“ und Hauptdarsteller Josh Duhamel. Nett: Barretts Lob für Rosario Dawson (“...she’s not afraid to get dirty and sweaty“).

An Bild und Ton gibt es wenig zu mäkeln, wobei vor allem die finalen Feuerszenen hübsch gefilmt und recht authentisch rüberkommen. Die Dialoge dagegen spielen bei diesem ideenarmen Budenzauber hinter den Schauwerten ohnehin die zweite Geige.

„Fire with Fire“ bietet dem Radau-Fan das, was er verlangt: Rund 97 Minuten gute, handgemachte Action, ohne sich mit Charakter-Tiefgang bei den Figuren aufzuhalten und die Gehirnzellen unnötig mit Storywendungen zu beanspruchen. Von daher: Auftrag erfüllt! Mehr aber auch nicht.

by Florian Ferber
Bilder © Universum Film